Do

27

Jun

2013

Kanuverleih von Privat zu Privat: rencoe.com

Du hast zuhause ein Kanu oder Kajak liegen, das du aus zeitlich Gründen kaum nutzen kannst? Warum nicht Geld damit verdienen? Warum sollte man sein Kanu vermieten? Aber darf man das überhaupt? Es gibt viele Gründe, warum es sinnvoll ist, dass wir unsere Boote miteinander teilen. Nicht nur weil wir so nette Menschen sind, sondern weil wir selber viel davon haben.

 

 

5 Gründe sein Kanu zu vermieten:

 

Erstens: Gleichgesinnte kennenlernen

Die Vermietung des eigenen Kanus ist eine wunderbare Gelegenheit andere Kanuten kennenzulernen. Da tun sich Gemeinsamkeiten auf und schon hast Du neue Mitstreiter gefunden, die mit Dir die langersehnte Tour auf dem Sambesi oder um Island machen. Und für den Mieter ist das wunderbar. Du als Besitzer kennst Deine Heimat. Du kennst die schönen Ecken und ihre Tücken. Schonmal mit dem Kanuverleiher nach der Tour ein Bierchen getrunken? Ich nicht. Das Teilen des Kanus macht's möglich.

 

Zweitens: Nebenverdienst

Warum nicht vorhandene Ausrüstung zu Geld machen? Es gibt einfach Zeiten, in denen das eigene Boot niemand fährt. Wenn man doch nur die Zeit hätte, seinem Hobby immer angemessen nachzugehen. Manche haben sogar den Luxus, gleich mehrere Boote zu besitzen. Warum nicht vermieten? Niemand wird dadurch reich werden, aber warum nicht das Boot kaufen, das 100 Euro mehr kostet und die Differenz durch das Vermieten finanzieren? Den einen oder anderen Euro mehr haben oder nicht, macht einen Unterschied. Wer weiß, vielleicht kannst Du Dir bald auch mehrere Boote leisten.

 

Drittens: Der Umwelt zuliebe

Man hört immer von den Auswirkung des Kanusports auf die Umwelt. Entscheidend ist dabei aber nicht das Paddeln an sich, sondern unser Konsumverhalten drumherum. Ein Paddler legt unglaubliche Kilometer zurück. “Möglichst Fahrgemeinschaften bilden und öffentliche Verkehrsmittel benutzen”, schlägt der DKV vor. “Schaffner, wo sollen die zwei Kanadier und das Kajak hin?” Das geht so nicht. Das geht aber, wenn Du Dein Kanu vermietest. So sparen wir Treibstoff und schonen die Umwelt. Die Herstellung, beispielsweise von PE-Booten, ist problematisch, da es aus Erdöl gewonnen wird. PE könnte auch aus Bioethylen gewonnen werden, doch das wird nicht gemacht. Die Kunstfaser, aus der unsere Paddelhemden und Jacken hergestellt werden, wird meist aus Polypropylen hergestellt, ein ähnlicher Stoff wie PE. Und die gequetschten Merinoschafe in australischen Farmen? Und irgendwie muss ihre Wolle ja auch aus Australien zu uns transportiert werden. Was aber, wenn wir unsere Ausrüstung miteinander teilen und zwar so, dass alle was davon haben? So wird weniger transportiert, weniger produziert und umweltfreundlicher verreist. Jeder sollte sein Kanu vermieten!

 

Viertens: Andere Bootstypen probieren

Kommt es für einen echten Kanuten in Frage, ein Boot zu mieten? Eher nicht. Das Material ist meist nicht das, was man sich vorstellt. Kunststoff wo Holz oder Kohle sein sollte. Es wäre doch toll, sich in den Zug zu setzen und zwei Wochen auf dem Bodensee oder der Mecklenburgischen Seenplatte in einem top Boot zu verbringen. Und natürlich gerade wenn man mal über den Tellerrand blicken möchte, um sich auszuprobieren auf einem ganz anderen Bootstyp. Schonmal Outrigger gefahren? Wenn viele mitmachen und vermieten, wird das der Hammer!

 

Fünftens: Den Kanusport fördern

Manche Sportsfreunde haben keine Möglichkeit zu paddeln. Kein Boot. Ausbildung. Kein Auto. Mit dem Vermieten des eigenen Kanus können wir anderen ermöglichen, diesen wundervollen Sport auszuüben. Wir können Anfängern ermöglichen, den Kanusport aus seiner natürlichen Perspektive zu erleben. So wie wir ihn auch kennen. Einige machen das auch bereits. Wen es in den Norden zieht, der Kann sich hier einen Old Town Canadier leihen. Für Kajakfahrer liegt ein Prijon Touryak in Bremen. Wer auf Wildwasserfahren in München Lust hat, der leiht sich mein Boot. Daniel Egger vermietet auch bereits - natürlich direkt in Schladming.

 

Aber darf man das? Natürlich! Nur wer es übertreibt, braucht ein Gewerbe anzumelden. 10 Boote vom gleichen Typ regelmäßig vermietet - das ist etwas anderes, als wenn man das eigene Boot ab und zu vermietet. Und wenn was passiert? Dann haftet der Mieter. Durch die Buchung über eine Plattform hast Du immer etwas Schwarz auf Weiß. Ein mündlicher Mietvertrag wird ohnehin automatisch geschlossen.

 

Probiere es aus, das Einstellen ist kostenlos! Wer bis zum 31.7. einstellt, kann ein Outdoor-Navi oder eine EOFT DVD gewinnen. Es ist wirklich eine ganze tolle Sache: rencoe.com


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