So

06

Nov

2016

Hübner und Münchow sorgen für krönenden Saisonabschluss

Der Markleeberger Wildwasserkanal war bisher vor allem durch das XXL Paddelfestival und den Slalom Wettkämpfen bekannt. Dieses Jahr fand erstmals auch ein Freestyle Wettkampf auf der künstlichen Strecke statt.

Bereits im Oktober fand auf der künstlichen Wildwasserstrecke und idealen Bedingungen das Finale der Deutschen Kanu Freestyle Meisterschaft statt, welche in diesem Jahr über drei Wettkämpfe ausgetragen wurde. Nur das Wetter präsentierte sich Jahreszeiten gemäß mit schmuddeligem Nieselregen und Temperaturen um die 10°C.

Bei den Damen sicherte sich Anne Hübner vom KC Bietigheim ihre fünfte Deutsche Meisterschaft (nach 2011, 2012, 2013 und 2014). Sie belohnte sich damit für eine erfolgreiche Saison. Bereits im Juni gewann Hübner Silber bei der Europameisterschaft. Lisa Hasselwander (WSC Dormargen) ist erste Verlierin und wurde denkbar knapp auf den 2. Platz verdrängt, vor Luisa Heinen vom KC Wiedenbrück. Bei den Herren konnte sich Max Münchow vom WSC Dormagen durchsetzen. Er schlug damit auch Clubkamerad und den aktuellen Meister, Robert Büchmann. Seine Leistung (2. Platz) sorgte aber für einen Dormagener Doppelerfolg. Bronze holte sich der nach Bayern gewechselte Philipp Vorbohle (KS Augsburg).

 

Aber auch der Bayerische Kanuverband darf sich aber über eine Goldmedaile freuen, den den ersten Platz der Kanadierklasse C1 ging an Jonas Unterberg (seit 2016 beim TSV Plattling). Unterberg verteidigte damit seinen Titel und ließ der Konkurrenz in Markleeberg nicht den Hauch einer Chance. Mit dem zweiten Platz musste sich Christoph Kleemann (KC Grenzland Niederkrüchten) begnügen, vor Joel Ruster (WSC Dormagen).

 

In den Juniorenklassen gewannen die Favoriten Emma Schuck (SKC Saarbrücken) und Leon Bast (KSR Südwest) die begerhte Trophäe. Beide holten im Juni bei der Europameisterschaft bereits Medailen für den Deutschen Kanuverband (Schuck Gold, Bast Silber) und schloßen ihre jeweils letzte U18 Saison perfekt ab.

Bei den Squirtern, der Urform des Kanu Freestyle, rechneten alle mit einem Sieg des erfahrenen und mehrfachem Deutschen Meister Helmut Wolf (KSC Villingen), zu mal der amtierende Titelträger Hüsch nicht antratt. Doch überraschend konnte sich Wettkampfneuling Mike Lochny (TuRa Bremen) den obersten Podestplatz sichern. Wolf wurde auf Platz 2 verwiesen, vor Thomas Hinkel (TSV Plattling).

Top 3 aller Klassen:

 

K1 Damen

1 Anne Hübner KC Bietigheim

2 Lisa Hasselwander WSC Dormagen

3 Luisa Heinen KC Wiedenbrück

 

K1 Herren

1 Max Münchow WSC Dormagen

2 Robert Büchmann WSC Dormagen

3 Philipp Vorbohle KS Augsburg

 

C1 unisex

1 Jonas Unterberg TSV Plattling

2 Christoph Kleemann KC Grenzland Neckerau

3 Joel Ruster WSC Dormagen

 

Squirt Herren

1 Mike Lochny TuRa Bremen

2 Helmut Wolff KSC Villingen

3 Thomas Hinkel TSV Plattling

 

K1 Juniorinnen, 17-18

1 Emma Schuck SKC Saarbrücken

2 Vera Nies RSV Braunschweig

 

K1 Junioren, 17-18

1 Leon Bast KSR Südwest

2 Fabian Lenz KC Limburg

3 Max Kolbinger KSC Villingen

 

K1 Jugend männlich, 15-16

1 Michel Hermann KV Esslingen

2 Roman Glassmann SKC Saarbrücken

3 Philipp Josef KC Limburg

 

K1 Schülerinnen, bis 14

1 Anica Schacher Ulmer Paddler e.V.

2 Nora Schlegl KC Limburg

 

K1 Schüler, bis 14

1 Joris Bruns KC Limburg

2 Levin Rau Ulmer Paddler e.V.

3 Valentin Schwaderer KV Esslingen

vollständige Ergebnisliste
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Fr

02

Okt

2015

Bericht: München Freestyle

Jedes Jahr zum Wiesnanstich treffen sich die deutschen Kajakfreestylefahrer in München Thalkirchen. Der Spot, klein und fein wird nur zu diesem jährlichen Anlass aufgebaut.
Die kleine und flache Walze täuscht: Die Starter zeigen komplexe Trickkombinationen um sichere Punkte zu erzielen.
Angereist aus ganz Deutschland und Österreich, Feestylebegeisterte Kajaker. 

In den Vorläufen wird im Sessionsystem gefahren, fünf Starter a zwei Minuten. Im Finale erhöhter Zeitdruck: 45 Sekunden um alles zu zeigen.

Unter 16 Jahre und begeistert dabei belegt Erik Linsel vor Anton Schuck den ersten Platz. In der Kategorie Junioren männlich 16-18 Jahre belegen Leon Bast, Xaver Wegler und Christoph Schweig die ersten drei Plätze.
Ohne Dirndl aber im Kajakgewand: Anne Hübner vor Christina Hochstrasser aus Österreich, gefolgt von Andrea Kaspers und Sandra Sebelin.
C1 Starter Thomas Hinkel gewinnt vor Daniel Riedmüller und Christoph Kleemann.
Bei den Herren gewinnt Martin Koll vor Yannick Münchow und Österreicher Marcel Bloder. Wahlbayer Thomas Hinkel, Christoph Kleemann belgen die Plätze vier und fünf. 

Tradition bei den Münchener Meisterschaften und immer wieder eine Gaudi: Das Quitsche Enten- Race.
Die Regeln sind einfach. Laufstrecke bis zum Kajak überstehen, vollgas paddeln, Quitscheente aus einem turbulenten Kehrwasser sichern, die Konkurenz durch kleine Gemeinheiten wie kentern und öffnen der Spritzdecke eleminieren und abschließend bitte NICHT als Erste/er über die Ziellinie zu kommen.
Genau, nicht den ersten Platz belegen, denn der Gewinner erhält die goldene Ananas und keinen der hochwertigen Sachpreise. Überstanden haben es alle und Spaß gemacht hat es sowieso. Servus. 


Text: Sandra Sebelin

Herren:

  1. Martin Koll 843,33 Punkte 
  2. Münchow Yannick 806,66 Punkte 
  3. Bloder Marcel 696,66 Punkte 
  4. Hinkel Thomas 651,66 
  5. Kleemann Christoph 606,66 Punkte 


Damen:

  1. Anne Hübner 260 Punkte 
  2. Christina Hochstrasser 120 Punkte 
  3. Andrea Kaspers 90 Punkte 
  4. Sandra Sebelin 40 Punkte 
  5. Luisa Heinen 13,33 


Jugend unter 16

  1. Erik Linsel 70 Punkte 
  2. Anton Schuck 20 Punkte 


Junioren 16-18 männlich

  1. Leon Bast 540 Punkte 
  2. Xaver Wegler 296,66 Punkte 
  3. Christoph Schweig 70 Punkte 
  4. Joschka Nowak 43,33 Punkte 


C1

  1. Thomas Hinkel 166,67 Punkte
  2. Christoph Kleemann 60 Punkte
  3. Daniel Riedmüller 60 Punkte
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Do

17

Sep

2015

Ankündigung: Münchenrodeo

Bald ist es wieder so weit. In München wird das größte Volksfest der Welt eröffnet und das bedeutet für alle Freestyle-Paddler: Es ist wieder Zeit für die Münchner Freestyle-Meisterschaft am Floßländkanal in Thalkirchen. Nachdem im Vorjahr der Endlauf zur Deutschen Meisterschaft in München ausgetragen wurde, geht es dieses Jahr wieder zurück zu den Ursprüngen. „Klein aber fein“ lautet wieder das Motto. Das papierlose Büro an der Walze ist out, der Einsatz von Kugelschreibern, Taschenrechnern und Improvisationstalent umso angesagter. Ein großes Rahmenprogramm ist dieses Jahr nicht am Start, doch das findet für alle Interessierten ja schließlich auf der Theresienwiese statt.

Schauplatz ist wie gewohnt die kleine Theo-Bock-Walze im Münchner Floßländkanal, die neben den Pros insbesondere auch Freestyle-Neulinge zum Kräftemessen und zu ersten Wettkampflorbeeren einlädt. So sind zu unserem familiären Rodeo neben Stylern und Checkern auch heuer wieder besonders alle Youngstars, Oldstars, Verpeiler und Teilzeitfreestyler eingeladen, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Gerne auch Einheimische ;-) Immerhin besteht die Chance mal den Zugereisten zu zeigen, wo der Hammer hängt.  

Die Läufe werden traditionell im Session-Format ausgefahren. Um Neulinge zu unterstützen, wird vsl. jeder Move wieder bis zu zwei Mal gewertet werden. Ob es dieses Jahr wieder das berühmt-berüchtigte Funrace geben wird, steht noch in den Sternen, denn aus organisatorischen Gründen muss die Planung leider ähnlich kurzfristig erfolgen wie diese Ankündigung… Die Rahmenbedingungen sind dieses Jahr schwieriger als sonst, also verzeiht uns die eine oder andere Schwäche und denk daran: Spaß ist, was wir alle gemeinsam daraus machen.

Die Läufe werden traditionell im Session-Format ausgefahren. Um Neulinge zu unterstützen, wird vsl. jeder Move wieder bis zu zwei Mal gewertet werden. Ob es dieses Jahr wieder das berühmt-berüchtigte Funrace geben wird, steht noch in den Sternen, denn aus organisatorischen Gründen muss die Planung leider ähnlich kurzfristig erfolgen wie diese Ankündigung… Die Rahmenbedingungen sind dieses Jahr schwieriger als sonst, also verzeiht uns die eine oder andere Schwäche und denk daran: Spaß ist, was wir alle gemeinsam daraus machen.


Dafür gibt’s aber auch eine gute Nachricht: Die Startgebühr reißt kein Loch in Euren Geldbeutel, so dass bei Bedarf auch noch ein Getränk auf der Festwiese drin sein sollte. Erwachsene sind für 15 Euro dabei und für alle Jugendlichen kostet die Teilnahme nur 10 Euro. Um das Chaos am Morgen überschaubar zu halten, gelten diese Preise nur für Anmeldungen bis Freitag 18.9, 24 Uhr, Nachmeldungen kosten fünf Euro Aufschlag.


Los geht es am 20. September vsl. um 9 Uhr


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Do

10

Sep

2015

Das war die Freestyle WM in Kanada

Raphael Scheu
Raphael Scheu

Nach einer ereignisreichen Woche im Ottawa Valley, Kanada schneiden die deutschen Kajak Freestyler trotz schwieriger Bedingungen auf der Garburator Welle, gut ab. Jonas Unterberg überrascht in der OC Klasse mit dem 5. Platz und verpasst nur knapp das Treppchen. Vor allem die Junioren zeigen, dass im deutschen Kajakfreestylenachwuchs Potential steckt. Emma Schuck, Johanna Denke und Raphael Scheu paddeln sich unter die besten zehn Kajaker der Welt.

JOnas Unterberg erreichte im OC Platz 5
JOnas Unterberg erreichte im OC Platz 5

Die technisch schwierige und schnelle Garburator Welle auf dem Ottawa Fluss ca. 1,5 Autostunden östlich von Ottawa Stadt entfernt, ist anspruchsvoll und mit keiner europäischen Welle in Größe, Schnelligkeit und Wasservolumen vergleichbar. Freestyle Kajakfahrer aus der ganzen Welt reisten bereits Monate vorher an und trainierten mehrmals am Tag. In den Wettkämpfen werden viele Starter aus der Welle geschoben oder verpassen diese beim Anfahren, was wiederum von den Schiedsrichtern mit null Punkten bewertet wird.


Durch die erschwerten Umstände entscheiden die Schiedsrichter des Hauptverbandes der Internationalen Canoe Föderation (nachfolgend ICF), dass jeder Starter vier Läufe à fünfundvierzig Sekunden erhält. Gewertet wird nach dem Regeln und Trickbeschreibungen des ICF. Am häufigsten wird der Wellentrick „Blunt“ eine 180° Drehung des Kajaks, vertikal über die Bootsspitze, gezeigt.

Das Deutsche Kanu Freestyle Team
Das Deutsche Kanu Freestyle Team

Zuschauer aus der ganzen Welt


Mit einem breiten Rahmenprogramm neben den Wettkämpfen zeigt die ICF, dass Kajakfreestyle sich positiv Richtung Olympische Spiele entwickelt. Aktuelle Artikel über die Webseite, Onlineresultate, soziale Medien und ein Livestream (mit teils 20.000 Nutzern) ziehen Zuschauer aus aller Welt Richtung Ottawa Valley und vor die Computer. Nordamerikanische Fernsehsender übertragen die Finalläufe Live. Filmvorträge, Informationsveranstaltungen des ICF und Partys am Ende der Weltmeisterschaft runden ab. 29 Nationen und 200 Starter aus allen Teilen der Erde sind mit Ihren Booten angereist. Nachdem die Kanadische Regierung dem Kajakfreestyle Team aus Uganda mehrmals die Einreise verweigert hat, ändert diese Ihre Meinung nachdem die ICF und die Freestyle Teams sich mit Beschwerdemails und Briefen äußern.


Daniel Riedmüller im C1
Daniel Riedmüller im C1

Deutschland fährt ohne Medaille heim


Insgesamt 184 Starter aus 25 Nationen gehen an den Start. Deutschlands Freestyler mischen vorne mit und vor allem die Junioren, behaupten sich im internationalen Starterfeld, belegen drei Plätze unter den besten zehn Startern der Welt.

Als erste Kategorie starten die Squirtkajaker. Für Deutschland im sehr engen und flach zusammen gedrückten Kajak vertreten, Thomas Hinkel und Sandra Sebelin, beide Sportler des TV Passau. Thomas belegt den 17. Platz. Bei den Damen Sandra den 13. Platz.

Für die Herren ist nach der Trainingswoche und zusätzlichen Einheiten in der Nacht bei Flutlicht, die Welle fordernd. Solide Vorläufe bringen Thomas Hinkel (TV Passau) auf Platz 32, von Daniel Riedmüller auf Platz 47 gefolgt von Max Münchow (WSC Bayer Dormagen) auf Platz 48, Philipp Vorbohle (KC Wiedenbrück) Platz 53 und Marvin Gauglitz (KG Neckarau) auf Platz 58. Insgesamt 74 Starter bei den Herren fordern fehlerfreie Tricks innerhalb von 45 Sekunden auf der Welle.

„Die Welle ist technisch schwierig.“ so Thomas Hinkel und Max Münchow. „Vor allem die Geschwindigkeit ist ungewohnt, der schwankende Pegel verlangt viel Übung bei den verschiedenen Bedingungen und viel Konzentration. Das Boot springt schnell und ist nicht leicht zu kontrollieren. Da die Tricks in ihrer Bewegung perfekt ausgeführt werden müssen, damit die Punkte gewertet werden, benötigen wir mehr Training und Erfahrung auf der Welle. Die deutschen Freestylekajaker sind mehr in der Walze geübt.“

Auch die deutschen Frauen kämpfen mit den Bedingungen und scheiden in den Vorläufen aus. Andrea Kaspers (SPVG Boich/Thum), Deutsche Meisterin bei den Damen belegt den 21. Platz. Andrea kommentiert: „Im Training waren meine Läufe solide. Tricks mit sicheren Punkten waren jedoch im Wettkampf leider nicht umsetzbar“. Lisa Hasselwander (WSC Dormagen) erreicht den 32. Platz und Sandra Sebelin den 37. Platz.

Deutsche Mannschaft während des Teamtrainings
Deutsche Mannschaft während des Teamtrainings

Chancen in den Juniorenklassen

 

Ganz anders bei den Junioren. Raphael Scheu (KC Straubing) überzeugt mit 770 Punkten in den Vorläufen und macht die internationale Konkurrenz nervös. Er schneidet in der Gesamtwertung als achter von vierundzwanzig Startern ab. Philipp Michel (DRC Neuburg) erreicht bei seinem WM Debut den 17. Platz. Fabian Lenz (KC Limburg) scheidet mit Platz 23. aus. „Meine Erwartungen an diese WM haben sich leider nicht erfüllt. Ich schaue nach vorne und rechne mir bessere Chancen bei der nächsten Weltmeisterschaft auf einer Walze in Brasilien 2017“ erklärt Fabian.

Die Juniorinnen Johanna Denke und Emma Schuck belegen den siebten und neunten Platz mit sicheren Punkten.

Im C1 starten die Wettkampferfahrenen Paddler Jonas Unterberg (WSC Dormagen), Philipp Hitzigarth (UKF Ulm) und Daniel Riedmüller (SKC Saarbrücken) und zeigen der Konkurrenz was sie können. Daniel Riedmüller, ebenfalls Starter bei den deutschen Herren, belegt den 11. Platz. Nach Materialproblemen erkämpft sich Jonas Unterberg den 14. Platz. Philipp Hitzigrath , mehrfacher Meister, sichert sich den 17. Platz im C1.

 

Jonas Unterberg, beste Deutsche Platzierung

 

Bester Deutscher und mit fehlenden fünf Punkten zur Medaille überrascht Jonas Unterberg im Open Canoe und paddelt sich bis in das Finale. Die OC Klasse macht dieses Jahr mit hohen Punktzahlen in den Läufen auf sich aufmerksam und könnte mit Ihren Ergebnissen zum Teil den Herren Plätze streitig machen.

Andrea Kaspers, beste Deutsche auf der WM
Andrea Kaspers, beste Deutsche auf der WM

Fazit


Nach einer langen Anreise über den Atlantik schneiden die Deutschen Freestyler auf der ICF Freestyle Worldchampionships vor allem bei den Junioren und OC1 gut ab. Fehlende Erfahrungen auf Wellen und zu kurze Trainingszeiten machen jedoch ein Mitwirken in der internationalen Spitze in den Klassen Herren und Damen nicht möglich Die Kajakfreestyle-Weltmeisterschaft in Brasilien 2017 findet auf einer Walze statt. Zuversichtlich blickt das Deutsche Freestyle Team mit seinen Walzenerprobten Fahrer nach Südamerika.

Text: Sandra Sebelin

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Mi

26

Aug

2015

WM Kanada: Welche Chancen hat Deutschland?

Am 30. August werden die Kanu Freestyle Weltmeisterschaften 2015 in Ottawa, Kanada offiziell eröffnet. Aber schon seit Wochen gleicht das Kehrwasser des WM Playspots, der Garburator Wave einem Showlauf der weltbesten Wellenreitern.

Der Ottawa River, der zur dieser Jahreszeit wenig Wasser führt und so die Wettkämpfe ermöglicht, gleicht einer Woche vor Beginn der WM bereits einem olympischen Austragungsort.

Sitzplätze für mehrere Tausend Zuschauern sind errichtet. Und das irgendwo im Nirgendwo. Die Plattformen für TV und LiveStream Übertragungen stehen auch schon.

Deutsche Kanu Freestyle Nationalmanschafft '15
Deutsche Kanu Freestyle Nationalmanschafft '15

Und das Deutsche Team?


Auch die deutschen Athleten trainieren schon seit geraumer Zeit an der Welle. In den Seniorenklassen scheint der Abstand zur Weltspitze aber unüberbrückbar. Das liegt sicher zum Großteil daran, dass wir in Europa und speziell in Deutschland eher Walzen statt Wellen finden. Die Trainingsmöglichkeiten für eine Welle wie am Ottawa River sind gering. Einzig in den Juniorenklassen lassen Emma Schuck und Raphael Scheu auf eine Medaillen hoffen. Sie zeigten in den Trainingseinheiten gute Leistungen. Bei den Senioren hoffen wir auf ein gutes Abschneiden der Deutschen Teilnehmer. Ein  Viertelfinal- (Top 20) oder gar ein Halbfinaleinzug(Top 10) wären schon ein großer Erfolg.

Raphael Scheu, Deutscher Juniorenmeister und Medaillenhoffnung
Raphael Scheu, Deutscher Juniorenmeister und Medaillenhoffnung

Keine Trainingsstellen? Was ist mit Plattling und Co?


Man muss zwischen Walzen und Welle unterscheiden. Walzen entstehen oft schon bei geringem Gefälle und geringem Wasserdurchfluss. Gute Wellen dagegen brauchen meist viel Wasser und mehr Gefälle. Der Mangel an Wellen in Deutschland lässt sich einerseits sicher geographisch erklären. Flüsse mit hohem Wasserdurchlauf auf denen sich auf natürliche Weise Wellen bilden könnten fehlen. Und die die es gibt, sind von Wehranlagen verbaut oder Opfer der Schifffahrt geworden. Auf kleineren Flüssen wären umfangreiche Einbauten und Umbauten nötig um gute Wellen zu errichten. Hier mangelt es leider an der Lobby. Aber was nicht ist kann ja noch werden.

Emma Schuck, eine der besten in Europa (K1JW). Reicht es für ein Treppchenplatz?
Emma Schuck, eine der besten in Europa (K1JW). Reicht es für ein Treppchenplatz?

Was wird aus den Nachwuchstalenten?


In den letzten Jahren schafften es Deutsche Junioren immer wieder in die Weltspitze. Man erinnere sich an Sandrina Hornhardt (2-fache Europameisterin) oder Jakob Ehrl (WeltCupsieger), um nur zwei Namen zu nennen.

In Amerika und teilweise auch in England und Frankreich hat der Freestyle Sport bereits professionelle Züge erhalten. Bei Ihnen gibt es Sportler die zu mindestens teilweise von Ihrem Sport (Sponsoren, Kanulehrer, Verbandsmittel usw.) leben können. In Deutschland ist dies derzeit noch undenkbar. Die meisten Nachwuchstalente beginnen nach der Schule ein Vollzeitstudium oder eine Ausbildung.

Text von Thomas Hinkel

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Sa

22

Aug

2015

WM in Kanada: #Carb 1

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Di

26

Mai

2015

Plattling Freestyle, EM 2016 kommt nach Deutschland!

Nach der Weltmeisterschaft vor vier Jahren ist die Isarwelle in Plattling 2016 wieder Austragungsort eines Kanusportl Highlights. Vom 26.-28. Mai 2016 finden an der bei Kajakfahrern weltweit bekannten und beliebten Isar-Sohlschwelle die ECA Kanu Freestyle Europameisterschaften statt. Plattling setzte sich mit seiner Bewerbung und Erfahrung gegen andere europäische Städte durch und erhielt die Zusage nicht nur auf Grund der guten Infrastruktur. Neben den spannenden Wettkämpfen der europäischen Freestyle Elite werden auch zahlreiche Zuschauer- und Rahmenevents wie zum Beispiel kostenlose Kanufahrten auf der Isar angeboten. 

2015 – EuroCup und Deutsche Meisterschaft

Bereits am diesjährigem Fronleichnam-Wochenende (05.-07.06.15) sind die Isarauen der niederbayerischen Nibelungenstadt der Mittelpunkt der nationalen und internationalen Kanu-Freestyle Szene. Ab dem Freitag geht es los, dann treten die besten Paddler Europas in den Vorläufen gegeneinander an. Damit bereiten sie sich nicht nur auf die EM'16 vor, sondern sammeln wichtige Punkte für den EuroCup. Plattling ist die erste Station des über vier Wettkämpfe verteilten kontinentalen Wettstreits. Die besten jeder Klasse gelangen in die Halbfinal- und Finalläufe am Samstag Mittag.
Ein Highlight jagt das nächste: Für die Deutschen Kanuten geht es am Sonntag nochmal um Alles! Ohne lange Verschnaufpause geht es am Sonntag mit den Deutschen Meisterschaften weiter. Die Ergebnisse vom Vortag des EuroCups sind hinfällig. Die Karten werden neu gemischt.

Einen kurzen Fußmarsch vom Volksfestgelände entfernt bietet sich ein Besuch beider Veranstaltungen an dem Wochenende grade zu an. Parkplätze an der Welle stehen ausreichend zur Verfügung!

Mehr Infos: www.plattling-freestyle.com 


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Mo

16

Mär

2015

Bericht: WM Quali 2015

Am 14. März traf sich der erweiterte Freestyle Bundeskader zum Vorentscheid für die WM 2015. In einem spannendem Show Down in einem etwas modifiziertem Wettkampfformt kämpften die Athleten um die begehrten EM-Tickets.


>> hier geht's zu den Ergebnissen

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Do

15

Jan

2015

Große Ohe: Steinklamm

Die Große Ohe liegt im Herzen des Bayerischen Wald. Das Wasser wird ganzjährig abgeleitet, so dass die Ohe nur nach Schneefällen mit anschließendem Regen überhaupt fahrbar wird. Entsprechend selten ist das paddeln des sehr steilen und schwierigen Abschnitts (Steinklamm) machbar. Wir hatte das Glück am einem Sonntag den perfekten Pegel zu erwischen.

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Fr

02

Jan

2015

Transferhammer: Hüsch wechselt nach Bayern!

Es ist die Transferüberraschung des Winters! Amtierender Deutscher Meister und Nationalmannschaftsmitglied Jörn Hüsch wechselt nach Bayern. "Ich bin überglücklich, dass es jetzt endlich geklappt hat.", so Hüsch. Über die Ablösesumme wurde stillschweigen vereinbart. Aber Gerüchten zufolge soll Hüsch mit 3 Maß Bier und einer Erfolgsprämie von weiteren 2 Maß überzeugt worden sein.

Seit Jahren werden die schwierigen Trainingsbedingungen von dem derzeit besten männlichen Squirter Deutschlands angeprangert. Die Voraussetzungen an der bayerischen Isarwelle sollen Hüsch nicht nur helfen seinen Titel in 2015 zu verteidigen; nein, jetzt will er mehr: "Mit den neuen Möglichkeiten will ich auch in der Kajak Klasse angreifen." Sein neuer Trainer Hinkel dazu: "Ich habe ihm immer gesagt, er hat das Zeug dazu. Auch deshalb bin ich zu unserem Präsidenten gegangen und habe höflich gesagt: Hüsch oder nichts!" Wie bekannt wurde zogen sich die Verhandlungen über ein gutes Jahr hin. Wir sind gespannt ob Hüsch die Erwartungen von Trainer und Fans erfüllen kann. Aber der Wechsel geht sicher als DER Transfercoup 2015 in die Geschichtsbücher und darf in keinem Jahresrückblick fehlen.


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Do

13

Nov

2014

TV Bericht: Kanu Freestyle WM 2013 (eng)

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Mi

15

Okt

2014

20 Jahre KANU-Magazin!

Das KANU-Magazin wird 20 – und lässt die Korken im Jubiläumsheft knallen. Das hat die Nummer 7, steht ab dem 23. Oktober am Kiosk und ist neben den klassischen Inhalten vollgepackt mit Schmankerln aus den letzten zwei Jahrzehnten.

In Heft 6/2014 hat die KANU-Redaktion noch die Paddelrepublik Deutschland gefeiert, jetzt feiert KANU sich selbst. KANU wird 20, die Geschenke bekommen aber die Leser. Und zwar in Form von Highlights aus eben jenen 20 Jahren. So hat die Redaktion Freunde und Autoren des Magazins nach ihren schönsten Paddelerlebnissen gefragt – die Antworten sind lustig, spannend, kurios und manchmal bewegend. Zum Schmunzeln sind die ausgewählten Leserbriefe und die Bootsgalerie »Oldies NOT Goldies«. Zum Abschluss haben wurde noch das Fotoarchiv geplündert und die schönsten Dias (ja, damals waren das noch Dias) rausgekramt. Und im VIP-Interview steht diesmal Gert Spilker Rede und Antwort – der allererste KANU-Praktikant, Kajakleher, Shop-Besitzer und Paddel-Tausendsassa.

Doch natürlich haben wir den Blick nicht nur zurück gerichtet, sondern auch brandaktuellen Szene-Content im Heft: Joe Morley aus England gewinnt zum zweiten Mal die Sickline, die E.O.F.T geht wieder auf Tour, der AKC hebt ab beim Rißbachfliegen, Kraftwerkspläne bedrohen die Moesa im Tessin und vier Apps sollen die Sicherheit beim Paddeln erhöhen. Kolumnist Niels Hoffmann geht fremd und die Paddle-Expo wartet mit Highlights für die nächste Paddelsaison auf. 

In der Rubrik Reise macht sich Jörg Knorr nach Norwegen auf,  um nördlich des Polarkreises die Vesterålen mit dem Seekajak zu umkurven. Ebenfalls in Skandinavien war Björn Nehrhoff unterwegs: Nach einer Verletzungspause war der Nittälven in Mittelschweden genau das richtige Heilmittel, um wieder ins Boot zu kommen. Auf den Geschmack gekommen ist auch Anna Rettig: Auf den griechischen Sporaden fand die Journalistin einsame Buchten, glasklares Wasser und traumhafte Strände.

Und auf dem Titel die KANU-Gratulanten? Nicht ganz, dieses Foto entstammt der Kamera von Nancie Battaglia, die mit dem Wasserflugzeug über der größten jemals auf einem Fleck gesehenen Menge an Paddlern kreiste. Sinn und Zweck der Übung war das Spendensammeln für eine US-Krebsstiftung. 

In diesem Sinne auf die nächsten 20 Jahre, denn Sie wissen ja: einmal Paddler, immer Paddler!

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Di

23

Sep

2014

Robert Büchmann - Deutscher Kanu Freestyle Meister 2014!

foto: Matthias Breuel
foto: Matthias Breuel

In der ablaufenden Saison wurde die Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaft erstmals über drei Wettkämpfe ausgetragen. An der Erft, Oker und an der Isar. Am vergangenem Wochenende stand der finale Wettkampf an der Theo-Bock-Walze in München auf dem Programm.

foto: Matthias Breuel
foto: Matthias Breuel

Fast schon obligatorisch meinte es Petrus nicht gut mit dem Münchner Freestyle Event; bis auf wenige sonnige Momente schüttete es wie aus Kübeln. Die Walzensportler ließen sich davon allerdings wenig beeindrucken und fuhren sich schwindelig. Vor dem letzten und dritten Wettkampf konnten nur zwei Kanuten in der K1 Herren Klasse aus eigener Kraft noch Deutscher Meister werden. Robert Büchmann und Yannick Münchow (beide WSC Dormagen). Büchmann ging mit 4 DM-Punkten Vorsprung ins Rennen und konnte nur noch geschlagen werden indem Münchow in schlägt und hinter sich lässt. Dieser rettete sich allerdings mit einer durchwachsenen Leistung erst mal in Halbfinale während Büchmann von Anfang an starke Leistung zeigte. Aber Münchow steigerte sich im Laufe des Wettkampfs und letztlich kam es im Finale der der besten fünf zum Showdown. Es blieb spannend bis zum letzten Run. Letztlich musste sich Münchow (Vorjahressieger bei den Junioren) aber dem Vereinskollegen geschlagen geben und Büchmann errang seinen ersten Deutschen Meistertitel! Dritte wurde der DM Sieger aus 2013 Paul Meylahn (SPVG Boich/Thum). In der Masters-Klassse, also ü40 gelang Helmut Wolff (KSC Villingen) ein souveräner Sieg in München und der Gesamtwertung.

Bei den K1 Damen führt seit Jahren kein Weg an Ihr vorbei. Anne Hübner vom KC Bietigheim ist eine Klasse für sich und holt zum vierten mal in Folge die Deutsche Meisterschaft. Sie verwies Luisa Heinen (KC Wiedenbrück/Rhefa) und Sandra Sebelin (TV Passau) auf die Plätze zwei und drei.

foto: Julie Mammitzsch
foto: Julie Mammitzsch

Die Klasse der kniend paddelnden und mit einem Stechpaddel bewaffneten C1 Fahrer entschied sich eher durch Taktik. Ohne einen Sieg, aber mit konstanter Leistung (3x 2. Platz bei allen DM Wettkämpfen) sicherte sich Thomas Hinkel (TV Passau) den DM Titel. Noch vor den Nationalmannschaftskollegen Jonas Unterberg (WSC Dormagen) und Sören Kohnert (KC Wiedenbrück/Rheda).

foto: Julie Mammitzsch
foto: Julie Mammitzsch

Eine Überraschung gab es in der Squirt Herren Klasse. Helmut Wolff (KSC Villingen) der schon ein Gewohnheitsrecht auf den Squirt-Titel zu haben schien, muss sich dieses Jahr mit Platz 2 zufrieden geben. Nach starken Leistungen machte Jörn Hüsch (KWC Grefrath) seinen ersten Titel klar. Dritter wurde Jakob Meylahn (SPVG Boich/Thum)

foto: Matthias Breuel
foto: Matthias Breuel

Um den Freestyle Nachwuchs muss sich kaum jemand sorgen. Insgesamt starteten bei allen drei DM Wettkämpfen über 50 Teilnehmer in drei Altersklassen, aufgeteilt nach Geschlecht. Herausragend ist hier vor allem Raphael Scheu (u18 / KC Straubing). Er zeigte auf allen Wettkämpfen Leistungen, dass den K1 Herren schon bange werden dürfte. Aber die Senioren dürfen aufatmen. Auch nächstes Jahr startet Scheu noch bei den Junioren. Die Deutschen MeisterInnen in den jeweiligen Altersklassen:

Männlich: u14 Stefan Binnewies (RSV Braunschweig), u16 Leon Bast (KS Südwest), u18 Raphael Scheu (KC Straubing)

Weiblich: u14 Lea Pölking (WSV Osnabrück), u16 Emma Schuck (SKC Saarbrücken), u18 Julie Mammitzsch (EP Brandenburg)


Ergbenisliste der Deutschen Kanu Freestyle Meisterschaft 2014
vollständige Ergebnisliste
2014-09-23 DM Final Results.pdf
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Mo

08

Sep

2014

Emma Schuck holt Bronze, Freestyle EM

foto by Jakob Meylahn
foto by Jakob Meylahn

Die neuen Europameister des Kanu Freestyle Sports sind gekürt. In der letzten August Woche wurden diese bei spannenden Wettkämpfen auf dem Wildwasserkanal zu Cunovo bei Bratislava, in der Slowakei ermittelt. Das Deutsche Team schlägt sich achtbar und holt einmal Bronze.

foto by Jakob Meylahn
foto by Jakob Meylahn

Die Wettkampfwalze auf der Donau ist eher unscheinbar eingebettet in einem sportlich hervorragendem Wildwasserkanal, der vor allem Slalomfahrern bekannt sein dürfte. Der EM-Wettkampfspot ist perfekt für Trickkombinationen, bei den der Paddler mehrere Figuren flüssig aneinanderreiht. Das sorgt für ordentlich Extrapunkte bei der Bewertung. So kam es, das Peter Csonka (SVK) nicht nur Europameister wurde sondern auch einen neuen Punkterekord nach ICF Wertung aufstellte. In 45 Sekunden fuhr er sagenhafte 1800 Punkte ein. Zum Vergleich, der beste Einzellauf des zweitplatzierten Joaquim Fontane (ESP) liegt bei knapp 1400 Punkten. Dritter bei den K1 Herren wurde James Bebbington aus Groß Britannien. Als bester Deutscher verpasste Robert Büchmann (WSC Dormagen) als 11. denkbar knapp den Sprung ins Halbfinale der Top 10. Es folgen Christoph Kleemann (NG Neckerau) Platz 17., Yannick Münchow (WSC Dormagen) Platz 18., Thomas Hinkel (TV Passau) Platz 20 und Paul Meylahn (SpVg Boich/Thum) auf Platz 34.

foto by Jakob Meylahn
foto by Jakob Meylahn

Bei den Kajak Damen blieben große Überraschungen aus. Marlene Devillez aus Frankreich sicherte sich zum dritten mal in Folge, nach 2010 und 2012 die Goldmedaille. Damit ließ sie auch die Lokalmatadoren Nina Csonkova (SVK) hinter sich. Diese wurde Zweite, vor der Polin Zofia Tula. Erfolgreichste Deutsche Fahrerin war Andrea Kaspers auf Platz 9 von der SPVG Boich/Thum. Es folgen Anne Hübner (16. / KC Bietigheim) und auf dem 21. Platz Sandra Sebelin (TV Passau).

 

In der kniend und mit einem Stechpaddel bewaffneten C1 Klasse verpasste der amtierende Deutsche Meister Sören Kohnert (KC Wiedenbrück) um nur 8 Punkte die Sensation einer Medaille. Er erreichte einen guten 4. Platz hinter Lukas Cervinka (CZE), Sebastien Devred (FRA) und Adriá Bosch Roca (ESP). Thomas Hinkel (TV Passau) landete auf dem 11. Platz.

foto by Robert Büchmann
foto by Robert Büchmann

Die Kajakklasse der männlichen Junioren dominierte der amtierende Weltmeister Max Karlsson aus Schweden. Mit unglaublich hohen Moves ließ er der Konkurrenz keine Chance. Auf Platz zwei fuhr sich Lane De Meulenaere (BEL), noch vor Jan Havelka (CZE). Die deutschen Nachwuchspaddler schafften es nicht konstant Ihr Können in der schwer beherrschbaren Wasserwalze zu zeigen. Sie landeten im Mittelfeld, machen aber Hoffnung für die nächsten Jahre. Fabian Lenz (18. / KC Limburg), Max Kolbinger (19. / KSC Villingen) und Torben Hasselwander (20. / WSC Dormagen).

Bei den Nachwuchsdamen errang die erst 15-Jährige Emma Schuck (SKC Saarbrücken) einen grandiosen dritten Platz und holte damit die einzige Medaille für das Deutsche Team. Sie musst sich nur Nuria Fontane (ESP) und Kimberlee Aldred (GBR) geschlagen geben. Vera Niess vom RSV Braunschweig belegt den 8. Platz.

foto by Jakob Meylahn
foto by Jakob Meylahn

Erstmals bei einer Europameisterschaften gab es eine Mindestlänge in den Squirtkategorien. Squirten ist die Urform des Freestyle Sports, bei der es um Flachwassertricks und ein möglichst langes abtauchen in der Kehrwasserlinie geht. Dank der neuen Mindestlänge von 230 cm wurden die Wettkämpfe deutlich ansehnlicher und für Außenstehende leichter zu verstehen. Bei den Herren setzte sich der Brite Alex Edwards durch. Dahinter folgen Max Karlsson (SWE) und Benjamin Aldred (GBR). Bester Deutscher Squirte ist Jörn Hüsch (KWC Gretrath) auf Platz 7, vor Helmut Wolf (KSC Villingen) auf Platz 8 und Jakob Meylahn (SPVG Boich/Thum) auf Platz 9.

Bei den Squirt Ladies ging Sandra Sebelin (TV Passau) als einzige deutsche Teilnehmerin ins Rennen und sicherte sich im Finale den 5. Platz. Siegerin wurde die Russin Anna Orlova, vor Jennifer McGaley (GBR) und Zofia Tula (POL).

foto by Jakob Meylahn
foto by Jakob Meylahn

Alles in Allem hat sich die Deutsche Freestyle Nationalmannschaft gut präsentiert und leider die ein oder andere Medaille verpasst. Dennoch können wir mit Vorfreude auf die nächsten Wettkämpfe schauen. Für die meisten geht es bereits am nächsten Wochenende zum zweiten Lauf der Deutschen Meisterschaft an die Oker, bevor in zwei Wochen der finale Wettkampf in München statt findet. 2015 findet die Weltmeisterschaft am Ottawa River in Kanada statt. Der Austragungsort der EM 2016 steht noch nicht fest.

Final Result, EM Bratislava 2014
alle Ergebnisse
2014_Ergebnisse-EM-Bratislava.pdf
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Mi

03

Sep

2014

Video von der Freestyle EM 2014

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Mo

18

Aug

2014

Medikamentenrückstände in der Erft?

Wie in anderen Medien bereits berichtet, wurde von unbekannter Stelle die Meldung verbreitet, dass die Kanu-Freestyle-Abteilung des Team-Freak-Kajaks trotz aller Störeinflusse die geplante Leistungsspitze zur anstehenden Freestyle Kajak Europameisterschaft bereits erreicht haben soll. Verschiedene Agenturen arbeiten an einer lückenlosen Aufklärung des Sachverhalts.

Es gibt Vermutungen das nicht nur das ausgeklügelte Trainingsprogramm für das Leistungswachstum verantwortlich sein kann. Es halten sich Gerüchte, dass es ein neues Wundermittel gibt. Eine andere bislang unbestätigte Theorie geht davon aus, das die starken Regenfälle der letzten Zeit unerprobte Medikamente in die Erft gespült haben. Die Langzeitauswirkungen dieser Mittel sind wissenschaftlich noch unerforscht und könnten im Zusammenhang der Leistungssteigerung stehen.

 

Als Beweis liegt uns derzeit folgendes Video vor:

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Di

03

Jun

2014

neue ICF Move Bewertungen

Die Liste der Freestyle Moves und Bonuses des ICF darf immer nur in dem Jahr geändert werden, in dem keine Weltmeisterschaft statt finden. So geschehen auch dieses Jahr. Pünktlich zum WorldCup wurde die neue Trickliste veröffentlicht!

Die neue Moveliste zählt bereits bei den drei WorldCup Veranstaltungen, jedoch nicht bei den Deutschen Meisterschaftsläufen an der Oker und in München.

ICF Appendixes Freestyle - Moves and Bonuses 2014-1
Appendixes - Moves and Bonuses 2014-1.pd
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Im Rahmen einer Arbeitsgruppe, denen auch aktive Fahrer angehören, wurden die Move Liste überarbeitet und an die neuen Kajakmodelle und den wachsenden Fertigkeiten der Paddler angepasst.

 

Die wichtigsten Änderungen im Überblick:

  • Mc Nasty wurde abgestuft, 120 statt 160 Punkte
  • Helix muss jetzt Air sein und bringt 150 Punkte
  • Felix, wie Helix in der Walze, muss nicht Air sein, 40 Punkte
  • Reverse (Back) Phoenix Monkey ist neu, 160 Punkte
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Sa

19

Apr

2014

Zweites Video zum Wiesenwehr Rodeo 2014

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Do

17

Apr

2014

in Bild und Ton: das Wiesenwehr Rodeo

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Mo

07

Apr

2014

Bericht: WiesenwehrRodeo 2014 - DM#1

foto by Franziska Prien
foto by Franziska Prien

Dieses Jahr wird die Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaft erstmalig über drei Wettkämpfe ausgefahren. Der erste DM Lauf und gleichzeitig auch die Qualifikation für die Europameisterschaft fand vergangenes Wochenende auf der Erft, bei Neuss statt. Der niedrige Erft Pegel verursachte Teilnehmer und Veranstalter in den letzten Wochen Kopf zerbrechen. Ist ein fairer und sicherer Wettkampf für die Teilnehmer überhaupt möglich? Vor einer Woche dann die Entwarnung durch Hauptorganisator Max Münchow: „Der Wasserstand wird ausreichend sein.“

foto by Franziska Prien
foto by Franziska Prien

Bei den männlichen Nachwuchspaddlern, den K1 Junioren bestätigte Raphael Scheu (Straubinger KC) seine Leistungen von der letztjährigen WM Teilnahme (USA, Platz 7). Er fuhr die Konkurrenz in Grund und Boden und schaffte ganz nebenbei den viertbesten Einzellauf im gesamten Wettkampf, Klassen übergreifend. Ebenfalls für die EM qualifizieren konnte sich Fabian Lenz (KC Limburg), mit einem dritten Platz. Den zweiten Platz sicherte sich der Belgier Jim Rovekamp.

 

 

Die weiblichen Junioren taten sich mit dem niedrigen und teils auch schwankendem Wasserstand besonders schwer. Zur tragischen Figur wurde Julie Mammitzsch (EP KV Brandenburg). In den Vorläufen loopte sich die ambitionierte Freestylerin mit deutlichem Vorsprung ins Finale, der Sieg sollte zur Formsache werden. Doch konnte sie nicht an ihre Leistungen anknüpfen und musste sich mit Platz vier begnügen. Den Sieg beim ersten DM Lauf erkämpfte sich Emma Schuck (SKC Saarbrücken), vor Vera Niess (RSV Braunschweig) und Marina Schütz (SPVG Boich/Thum).

foto by Franziska Prien
foto by Franziska Prien

Eine gute Ausgangsposition für die noch folgenden Deutschen Meisterschaftsrennen an der Oker und in München, sicherte sich im C1 Sören Kohnert (KC Wiedenbrück/Rheda). Er verwies Thomas Hinkel (TV Passau) und den Vizeweltmeister von 2011, Philipp Hitzigrath auf die Plätze zwei und drei.

 

 

Ungewöhnlich hochkarätig und spannend wurde die Klasse der Squirt Herren. Mit Ihren sehr flachen und 2,30 m langen Kajaks wheelten sie neben und in der Walze um Punkte. Highlight ist jedes mal der schwierige Mysterymove, bei dem das Boot für mindestens zwei Sekunden komplett abtauchen muss. Am besten gelang dies Helmut Wolff vom KSC Villingen. Platz zwei geht an vorjahres WM Teilnehmer Jörn Hüsch (KWC Grefrath). Dritter wurde Jochen Eickhoff (PK Hamm).

foto by Franziska Prien
foto by Franziska Prien

Anne Hübner (KC Bietigheim), mehrfache Deutsche Meisterin und WM vierte, ging als klare Favoritin bei den K1 Damen an den Start. Dieser Rolle wurde sie mehr als gerecht. Mit guten Läufen sicherte sich die Ausnahmesportlerin den ersten Platz, vor Sandra Sebelin (TV Passau) und Andrea Kaspers (SPVG Boich/Thum).

 

In der traditionell stärksten Klasse, den Kajak einer der Herren wurde es spannend wie seit Jahren nicht mehr. Aufstrebende Talente aus dem Jugendbereich, die heuer ihre ersten Wettkämpfe bei den Senioren fahren, bewiesen Können und Klasse. So konnte der noch amtierende Deutsche Juniorenmeister Yannick Münchow (WSC Dormagen) die Konkurrenz in Schacht halten und gewann das Wiesenwehr Rodeo 2014. Auf Platz zwei landete der Deutsche Meister von 2013, Paul Meylahn (SPVG Boich/Thum). Bronze ging an Christoph Kleemann vom KCG Niederkrüchten.

Am 23. August macht der Freeystyle-Zirkus zum zweiten Lauf der Deutschen Meisterschaft an der Oker Halt, bevor es am 21. September in München zum großen finalen Entscheid kommt.

Vollständige Ergebnissliste
Alle Scores, alle Punkte vom Wiesenwehr Rodeo 2014
2014-04-05 DM1 - WIESENWEHR - FINAL RESU
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Di

25

Mär

2014

10 Jahre Playboaters.de

Unfassbar... Playboaters.de wird 10 Jahre alt. Tatsache! Wir planen eine Geburtstagsparty am 31. Mai in Plattling.

 

Weitere Infos gibt es demnächst!

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Do

20

Mär

2014

Freestyle Highlights 2014

Neues Freestyle-Regelwerk, Deutsche Meisterschaft über drei Wettkämpfe, Europameisterschaft in der Slowakei und der Freestyle World Cup in Frankreich und Spanien. Das sind die Highlights der Kanu-Freestyleszene in 2014.

Schon in den letzten Monaten wurde von den zuständigen Landesvertretern die ersten Deutschen Wettkampfbestimmungen (Freestyle) auch den Weg gebracht. Diese müssen noch beim Kanutag bestätigt werden und dürften dann bereits Anfang April zum Einsatz kommen. Den ungewohnt früh starten die Walzenakrobaten bereits am 5. April in die Saison. Das legendäre Wiesenwehr Rodeo in Neuss auf der Erft ist Schauplatz der deutschen EM Qualifikation und gleichzeitig auch der erste von drei Wettkämpfen der Deutschen Meisterschaft.

 

DM, drei Wettbewerbe? Ein neues System, dass 2014 erstmals zur Anwendung kommt. Neben dem NRW-Lauf gibt es zwei weitere. Mitte August ist die Kraftwerkswalze der Oker im Harz Austragungsort und der Finale Event wird dann in der Bayerischen Landeshauptstadt München, an der Theo-Bock-Walze im Flossländlkanal über die Bühne gehen. Ähnlich wie bei Euro oder World Cup erhält jeder Teilnehmer Punkte, die sich durch die Platzierung ergeben. Es gibt kein Streichergebnis. Die Aufteilung auf drei Wettkämpfe soll       die regionalen Veranstaltungen fördern und Wettkampfvorteile minimieren.

 

Für mehr Übersicht wurde eine neue Website ins Leben gerufen: http://www.kanu-freestyle.info/

 

Ende Juni wird es International, dann trifft sich die Weltelite zum World Cup. Zu nächst in Millau (Frankreich) und im Wochenrhythmus geht es im Anschluss weiter nach Salt und Sort, beide in Spanien. Auch die deutschen Spitzenfahrer werden erwartet und können sich berechtigte Hoffnungen auf Topplatzierungen machen. Vor allem in den U 18 Klassen sind die Aussichten gut.

 

 

Im September finden im Wildwasserkanal von Cunovo/Bratislava (Slowakei) die diesjährigen Kanu Freestyle Europameisterschaften statt. Bei internationalen Events an gleicher Stelle, in den vergangenen Jahren konnten sich die deutsche Athleten behaupten und gelanten in fast allen Klassen unter die Top 5. Allerdings ist die Walze auch die Trainingsstelle vom dreifachen Vizeweltmeister und zweifachen Europameister Peter Csonka. Welche alle Wettbewerbe in Cunovo seit Jahren gewonnen hat. Es wird spannend, ob er dieses Jahr zu schlagen ist.

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Mo

03

Mär

2014

The Land Of Rising Sun

Der Film von Jonas Grünewald, Nils Dippon, Florian Petry und David Ernst dokumentiert die Befahrung des Siang im Nordosten Indiens. Der Siang ist einer der mächtigsten Flüsse, und entwässert den Großteil der tibetischen Hochebene bevor er durch das Himalaya bricht und an der indisch-tibetischen Grenze seinen Namen von Tsangpo in Siang ändert. Genau hier soll das Abenteuer starten: Eine 5-tägige Mehrtages-Tour weit ab von jeglicher Zivilisation auf Wuchtwasser der Extraklasse. Mit welchen Schwierigkeiten das Team konfrontiert wurde und welche Herausforderungen es zu meistern galt zeigt der Film "The land of rising sun - a kayaking adventure in Arunachal Pradesh, India"


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Mi

27

Nov

2013

Hurley Classic

November 2013

Hurley Classic, Rodeo auf englisch

Video by Eric Walter

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Di

26

Nov

2013

neues vom DKV in Sachen Kanu Freestyle

An diesem Tag fand die erste offizielle Kanu-Freestyle-Tagung statt. Mit dabei waren die ehrenamtlichen Vertreter der Landesverbände und des DKV. Unter der Leitung von Ingrid Schlott wurden wichtige Schritte für die zukünftige Entwicklung der Kanusparte im DKV und seiner Mitgliedsverbände gegangen.

So wurden unter anderem die ersten deutschen Kanu-Freestyle-Wettkampfbestimmungen auf den Weg gebracht. In diesen ist zum Beispiel niedergeschrieben, wie die Wettkämpfe ablaufen, dazu Besonderheiten bei Deutschen- und Landesmeisterschaften und noch vieles mehr. Ein großer Unterschied zu dem bisher angewendeten ICF Regeln ist die Einführung des bewährten Sessionsystems, einer publikums- und athletenfreundlichen Gestaltung der Wettkämpfe.

Ebenfalls wurde beschlossen, die Deutsche Meisterschaft 2014 auf drei Veranstaltungen zu verteilen, auch um die regionalen und meist kleineren Wettbewerbe zu fördern. Die Qualifikationsbedingungen für Europa- und Weltmeisterschaften sind nun ebenfalls reglementiert.

Nach gut zehn Stunden standen nicht nur die oben genannten Änderungen fest, sondern auch die nächsten Treffen sind bereits geplant. Und ausnahmslos allen teilnehmenden Vertretern stand die Zufriedenheit ins Gesicht geschrieben. Sicher gibt es noch viel zu tun, aber die Grundsteine sind gelegt, und alle blicken mit Freude auf die nächsten Jahre des Kanu-Freestyle-Sports in Deutschland.

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Do

31

Okt

2013

Video von der WM 2013

August/September 2013

Video von Yannick Münchow

Das deutsche WM Team bei dem Kanu Freestyle WM in USA

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Di

08

Okt

2013

Mission Edelmetal: Rückenrot

August

Kanu Freestyle WM - Das deutsche Team in USA

by Yannick Münchow

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Di

08

Okt

2013

Mission Edelmetal: Volltreffer

August

Kanu Freestyle WM: Das deutsche Team in USA

by Yannick Münchow

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Di

08

Okt

2013

Mission Edelmetal: Die deutsche Invasion

August

Kanu Freestyle WM 2013 - Das deutsche Team in USA

by Yannick Münchow

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Di

08

Okt

2013

Kanu Freestyle WM 2013

August / September 2013

Fotos by Paul Meylahn und Philipp Hitzigrath

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Di

08

Okt

2013

adidas Sickline: Joe Morley gewinnt das Ding!

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

Mit einem beeindruckenden Finallauf sicherte sich der 24-jährige Joe Morley aus Leeds in Großbritannien heute die Extremkajak WM Krone. Dabei ließ der Engländer nicht nur ein hochkarätiges Feld hinter sich, sondern auch den scheinbar unschlagbaren dreifachen Weltmeister Sam Sutton aus Neuseeland. Fast eine halbe Sekunde schneller als der Zweitplatzierte, demonstrierte Morley eindrucksvoll, dass er einer der schnellsten Extrempaddler auf diesem Planeten ist. Auch wenn Morleys Siegerzeit von 56,10 Sekunden nicht ganz so schnell war, wie der zuvor von Kiwi Jamie Sutton aufgestellt Streckenrekord (55,73), so reichte es doch um bei der 6. Auflage der adidas Sickline Extreme Kayak World Championship im Tiroler Ötztal die Goldmedaille zu gewinnen, vor dem Italiener Daniel Klotzner und dem Russen Egor Voskoboynikov (57,51).

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

150 der weltbesten Wildwasser-, Slalom- und Freestylepaddler aus 24 Nationen trafen im malerischen Ort Oetz aufeinander, um auf dem als Wellerbrücke bezeichneten Abschnitt der Ötztaler Ache, einer der schwierigsten und legendärsten Wildwasserstrecken der Welt, um Weltmeisterehren zu kämpfen. 

 

Die Wellerbrückenstrecke ist massives Wildwasser der Stufe 5, das heißt sowohl technisch schwierig als auch gefährlich. Jeder noch so kleine Fehler hat Konsequenzen. Die berühmt-berüchtigten Stromschnellen Champions Killer (der letzte Wasserfall der 280-meter langen Rennstrecke) und Champions Killer Minus 1 (die Walze oberhalb des Champions Killers) sind zugleich gefürchtet und beliebt bei den Extremkajakern, die alle großen Respekt vor dem Flussabschnitt haben, aber genauso darauf brennen, ihn zu bezwingen.

 

Die Teilnehmer sind sich einig, dass die adidas Sickline WM einzigartig ist, denn hier treffen Athleten der unterschiedlichsten Kajakdisziplinen – Extrempaddler, Slalomfahrer und Expeditionskajaker -  in einem Rennen aufeinander. Durch das Head-to-Head Format ist es schwierig überhaupt, ins Finale zu kommen. Jeder der 15 Finalisten, der das schafft, hat die Fähigkeit eine Medaille zu holen. Trotz des Konkurrenzkampfes um den Sieg, sagt die adidas Sickline Queen 2013 Nouria Newman (NZL), die all ihre Mitstreiter begeistert anfeuert: „Es ist Extremkajaken, da sichert man sich gegenseitig. Natürlich möchte man hier gewinnen, aber man will auch, dass seine Paddelkollegen heil unten ankommen.“

 

In den Viertel- und Halbfinalrunden an der Wellerbrücke dominierten die Kiwi-Brüder Sam und Jamie Sutton das Feld und fuhren die drei schnellsten Rennzeiten des Tages, was niemanden überraschte. Doch als der Wasserpegel im Tagesverlauf leicht anstieg, war es Morley, der die sich immer verändernde Sickline – also die perfekte, flüssigste und schnellste Linie stromabwärts – am besten traf.

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

Für den zweifachen Britischen U23 Meister im Kajak Slalom ist der Sieg bei der adidas Sickline WM der bisher größte Erfolg: „Drei Jahre lang haben 150 Jungs immer wieder versucht Sam Sutton zu schlagen. Es ist schwer genug die Wellerbrückenstrecke sauber runterzukommen, und dass ich dabei schneller war als alle anderen ist ein großartiges Gefühl. Ich habe mir dieses Jahr eine kleine Auszeit in Sachen Slalomfahren genommen und mich mehr auf das Wildwasserpaddeln konzentriert und das hat sich ausgezahlt. Ich habe mir gesagt es ist möglich. Mir ist einfach ein wirklich guter Lauf gelungen und das hat gereicht.“

 

Der 21-jährige Daniel Klotzner aus Italien, bisher ein unbeschriebenes Blatt in diesem Rennen, beeindruckte die Kajakkonkurrenz am meisten mit seiner Entwicklung. Im Jahr 2010 lag er noch auf dem 46. Rang, 2011 wurde der Südtiroler 23. und in diesem Jahr paddelte er sich zur Silbermedaille. „Ich bin so glücklich. Es war ein großartiges Rennen, mein bisher bestes bei der adidas Sickline WM. Allein ins Superfinale zu kommen war schon ein Riesenerfolg für mich. Jetzt stehe ich sogar auf dem Podium. Das ist der größte Erfolg meines Lebens!“

 

Dem Russen Egor Voskoboynikov (27) aus Moskau gelang bei seiner fünften Teilnahme an der Extremkajakweltmeisterschaft endlich der Sprung aufs Stockerl. Bekannt als herausragender Slalom- und Expeditionspaddler mit riesigen Händen und unglaublicher Kraft bewegte sich der Russe rasend schnell durch das Flachwasser und fand seine bisher beste Linie durch die großen Stromschnellen. “Ich habe versucht, superschnell durch die Flachpassage zu kommen. Dort habe ich die Hälfte meiner Kraft gelassen. Die andere Hälfte habe ich mir für den letzten Teil aufgehoben. Ich habe zwei Fehler gemacht, im oberen und im unteren Teil. Doch jeder macht Fehler, so wie ich auch, und ich bin froh, dass ich heute auf dieser Strecke zeigen konnte, was ich drauf habe.“

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

Zum erstem Mal in der Geschichte der adidas Sickline WM durften die Top 5 Damen der Qualifikation ihren Wettkampf um den Titel der adidas Sickline Queen auf der oberen Wellerbrückenstrecke austragen. Im letzten Jahr waren nur die Top 3 Damen zugelassen. Mit einer Siegerzeit von 2:12.28 nach zwei Läufen, wurde die 22-jährige Nouria Newman aus Frankreich zur schnellsten Frau der Wellerbrücke gekrönt. Platz 2 ging an die Neuseeländerin Toni George (2:40.46), Martina Wegman aus den Niederlanden wurde Dritte (2:53.41). 

 

Newman, die einen sehr sauberen zweiten Lauf hinlegte in einer Zeit, mit der sie sich gut in der Runde Top 48 Männer hätte behaupten können, sagt es hätte sich schon während der Fahrt gut angefühlt. „Ich habe etwas zu viel Wasser vor meinen Bug bekommen und wurde etwas weiter nach links gedrückt als es mir lieb war und habe daher den Fels in der letzten Schlüsselstelle ein wenig touchiert, was nicht gerade angenehm war, aber ich wusste, dass ich in der oberen Hälfte sehr gut war und bin ins Ziel gesprintet. Manchmal ist der Fluss stärker als man selbst, oder man kann das Wasser nicht richtig lesen, oder es läuft einfach nicht so rund, aber manchmal gelingt einem auch alles, so wie heute, und dann macht es so richtig Spaß.

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

Zwölf Frauen nahmen in diesem Jahr an der adidas Sickline WM teil, so viele wie noch nie zuvor. Für Newman war es das erste Mal und sie begründete ihre Teilnahme damit, dass sie die Bemühungen der Organisatoren, Frauen bei diesem Event zu unterstützen, sehr schätze. „Mir war klar, dass aufgrund des Preisgelds mehr Mädels am Start sein werden und so habe ich auch beschlossen hier mitzufahren. Und ich bin froh, denn als ich hier am Fluss ankam dachte ich mir, ich hätte von Anfang an dabei sein sollen, denn es ist eine wirklich tolle Stromschnelle, auch die Sektion oberhalb der Wellerbrücke. Die Umgebung und alles hier im Ötztal ist einfach toll, es gefällt mir sehr gut.“

 

Auch die Neuseeländerin Toni George war zum ersten Mal dabei: “Es ist auf jeden Fall eines der härtesten Rennen überhaupt. Für mich lief es ziemlich gut bis ich in den TNT Katarakt kam. Dort war ich etwas zu weit rechts und musste rollen, ich konnte mich aber ziemlich schnell wieder aufrichten und hatte ausreichend Geschwindigkeit, um durch den Champions Killer Minus One zu kommen. Dort musste ich auch noch einmal rollen und habe einfach nur versucht so schnell wie möglich ins Ziel zu kommen.” 

foto by Birgit Stiebing
foto by Birgit Stiebing

Martina Wegman aus den Niederlanden, die Drittplatzierte des vergangenen Jahres fuhr auch in diesem Jahr auf Rang 3, nachdem sie gerade noch rechtzeitig zur Qualifikation in Oetz angekommen war. ‚Mrs. Goodlines’, wie sie in der Szene liebevoll genannt wird, sagte „mein Lauf war am Ende nicht so gut, wie ich es mir erhofft hatte. Ich bin erst sehr spät angereist und hatte Glück, dass ich überhaupt teilnehmen konnte. Ich bin dieses Jahr nicht so gut in Form und war gestern sehr müde. Nach meinem zweiten Lauf war ich erschöpft, vor allem weil es heute etwas kälter ist. Ich bin leider in einer Walze hängengeblieben und wirklich froh, dass ich überhaupt unten angekommen bin, denn ich war kurz davor meine Spritzdecke zu ziehen, daher freue ich mich sehr über die Platzierung. Es war sicher nicht mein bestes Rennen, aber mehr konnte ich nicht erwarten, dafür bin ich einfach zu spät angereist und habe zu wenig trainiert. Ich bin einfach nur glücklich, hier dabei zu sein. Dieser Event macht wahnsinnig viel Spaß.“

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Do

26

Sep

2013

Vorbei die Regenzeit, in München kann auch die Sonne scheinen!

Vergangenes Wochenende gab's seit Jahren mal wieder ein Münchenrodeo bei strahlendem Sonnenschein! Nach zwei Jahren mit Dauerregen meinte es Petrus dieses mal gut mit den Walzenfahren am Flossländekanal.

 

Die Theo-Bock-Walze wurde dieses Jahr mit neuen Abweisern optimiert und versprach spannende Läufe. Traditionell werden die Wettkämpfe in München im Sessionsystem ausgefahren. Das bedeutet, jeder Heat, bestehend aus fünf Fahren bekommt zusammen zehn Minuten Zeit. In einer festgelegten Reihenfolge darf jeder Teilnehmer so oft in die Walze einfahren, wie er kann. Maximal 30 sek am Stück darf er dann seine Tricks zeigen. Wobei jede Figur max. zwei mal gewertet wird.

Bei den Damen ließ die grade zurück gereiste WM Finaliste Anne Hübner (KC Bietigheim) nichts anbrennen und gewann mit deutlichem Punkte Vorsprung vor Julia Spaaij (Team Baden) und Sandra Sebelin (TV Passau).

 

Bei den Herren wurden es richtig Spannend. Gleich vier WM Teilnehmer und Martin Koll, welcher die diesjährige WM-Qualli Krankheitsbedingt verpasste gelangen ins Finale und kämpften um den Sieg. Dabei wurden Platzierungen in den Vorläufen, Halbfinale und Finale immer wieder durchgemischt. Im Finale wurd der amtierende Deutsche Meister Paul Meylahn (SPVG Boich/Thum) am besten und verwies Vorjahressieger Thomas Hinkel (TV Passau) auf Platz zwei, vor Wahlösterreich Martin Koll.

 

In der C1 Klasse freute man sich nicht nur über die ersten Teilnahem von C1 Damen in der Unisex Klasse sondern man erprobte auch ein neues Wettkampfformat. Acht unerschrockene Canadierpaddler fuhren im KO System immer zuzweit gegeneinander. Der bessere kam eine Runde weiter. Im Finael standen sich schließlich Paul Meylahn und amtierender Deutscher Meister Sören Kohnert (KC Wiedenbrück) gegenüber. Zweiterer ließ nichts anbrennen und holte sich den ersten Platz!

 

Die Spielstelle im Floßländekanal begeistert nicht nur die Profis, auch die Nachwuchspaddler sind von der gutmütigen Wasserwalze angetan. Schon öfters sah man in München die Talente und neuen Freestylehoffnungen der folgenden Jahre als erstes. Dieses Jahr tat sich bei den U16 Paddlern vor allem Fabian Lenz vom KC Limburg hervor. Er siegte souverän vor Max Kolbinger (KSC Villingen) und Felix Vetter (KC Limburg). In der U18 Klasse gewann Philipp Michel (DRC Neuburg) und ließ Sebastian Weber (SV Wacker Burghausen) nur den zweiten Platz.

Ergebnissliste MUC Rodeo 2013
Ergebnisliste_Kanu-Freestyle_MUC_2013.pd
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Sa

07

Sep

2013

Jetzt anmelden: München Rodeo!

Bald ist es wieder so weit. In München wird das größte Volksfest der Welt eröffnet, die Wiesn. Und das bedeutet auch, es ist wieder Zeit für die Münchner Freestyle-Meisterschaft am Floßländkanal. Nach zwei Regenschlachten in Folge findet das familiäre Rodeo dieses Jahr wieder am ersten Oktoberfestsonntag statt, für den die Wiesenwirte hoffentlich zur Abwechslung mal wieder sonniges Wetter bestellt haben.

Mit der fünften Auflage feiern wir ein kleines Jubiläum und hoffen, dass viele Einheimische und Gäste aus nah und fern diesen Anlass wieder dazu nutzen, Wiesngaudi (hochdeutsch: Oktoberfestspaß ;-) ) und Freestyle-Kunst zu verknüpfen.

 

Schauplatz ist auch dieses Jahr wieder die kleine Theo-Bock-Walze im Münchner Floßländkanal, die neben den Cracks insbesondere auch Freestyle-Neulinge zum Kräftemessen einlädt. Wie bereits in den Vorjahren sind zu unserem familiären Rodeo neben den Pros, Stylern und Checkern auch heuer wieder besonders alle Youngstars, Oldstars, Verpeiler und Teilzeitfreestyler eingeladen, bei denen der Spaß im Vordergrund steht.

 

Die Läufe werden traditionell im Session-Format ausgefahren, bei denen jeder Move doppelt gefahren werden darf. Für Abwechslung zum harten Wettkampf um Punkte wird natürlich auch dieses Jahr wieder ein Fun-Race sorgen, das auch für die Zuschauer an Land alljährlich ein Erlebnis ist. Sollten es Zeitplan und Wetter zulassen, haben die Veranstalter noch einen kleinen Zusatz-Event für die Mittagspause eingeplant. Wir dürfen gespannt sein und empfehlen vorsichtshalber schon mal, die Leberkässemmeln etwas schneller zu essen und sich diesen Spaß nicht entgehen zu lassen.

 

Eine weitere gute Nachricht: Die Startgebühr konnte für die Jubiläumsausgabe auf dem niedrigen Vorjahresniveau gehalten werden. Erwachsene sind für günstige 10 Euro dabei und für alle Jugendlichen kostet die Teilnahme nur 5 Euro. Dafür gibt’s mit etwas Glück attraktive Sachpreise beim Funrace und natürlich auch eine Brotzeit für alle.

 

Alle weiteren Infos findet Ihr auf www.freestyle-muc.de

 

Los geht es am 22. September um 9 Uhr, Anmeldungen bitte möglichst bis 20. September an freestyle@esvkanu.de oder das Formular unten nutzen. Damit wir genügend Startnummern haben und einen halbwegs realisierbaren Zeitplan machen können. Wir freuen uns auf Euch!

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Sa

07

Sep

2013

Anne Hübner und Philipp Hitzigrath im Halbfinale

Bei den gesterigen Damenvorläufen bei der Kanu Freestyle Weltmeisterschaft konnte sich die mehrfache Deutsche Meisterin Anne Hüber (KC Bietigheim) auf Platz 9 fahren und erreichte damit das Halbfinale der besten zehn. Dieses findet heute um 21 Uhr Ortszeit (3 Uhr Sonntag morgen in Deutschland) statt. Angeführt wird die Damenklasse von der amtierenden Weltmeisterin Clair O'Hara (GBR), vor Ruth Gordon-Ebens (CAN) und Hitomi Takaku (JPN).

Die beide Deutschen Jonas Unterberg (WSC Dormagen) und Philipp Hitzigrath (UKF Ulm) gingen bei den C1 Fahren an den Start. Leider konnte Unterberg seine Leistung nicht abrufen und muss sich mit dem 14. Platz begnügen. Besser machte es Hitzigrath. Dieser fuhr sich mit zwei starken Läufen auf den 6. Platz und erreicht damit das heutige Halbfinale. Im LiveStream ab 22 Uhr.

 

Ebenfalls noch im Rennen um Edelmetal ist der Bayerische Juniorenmeister Raphael Scheu (KC Straubing). Er tritt um 20 Uhr im Halbfinale an.


Beim Viertelfinale der K1 Herren ohne deutsche Beteiligung, konnte Dane Jackson (USA) den ersten Platz behaupten. Vor Mathieu Dumoulin (FRA) und Peter Csonka (SVK). Bereits ausgeschieden sind dagegen der aktuelle Weltmeister James Bebbington (GBR) und amtierender Europameister Joaquim Fontane aus Spanien.

 

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Fr

06

Sep

2013

K1 Herren scheitern in den Vorläufen

Bei der Kanu Freestyle WM in Bryson City (USA) verpassten die fünf deutschen Herren leider das Viertelfinale der Top 20. Die sehr starke Konkurrenz, vor allem aus USA, Großbritannien und Frankreich zerstörten schon früh den letzten Hoffnungsschimmer auf die nächste Runde. Marvin Gauglitz (KG Neckarau) wurde als bester Deutscher 25. Gefolgt von Thomas Hinkel (27. / TV Passau), Robert Büchmann (29. / WSC Dormagen), Christof Kleemann (36. / KCG Niederkrüchten) und Paul Meylahn (46. / Spvg Boich/Thum).

Die Poleposition für das heute Viertelfinale ergatterte der junge Dane Jackson (USA) mit sagenhaften 2704 Punkten. (Zum Vergleich: Gauglitz hatte als bester Deutscher 1066 Punkte). Derzeit auf Platz 2 liegt Mathieu Dumoulin aus Frankreich, vor Europameister Peter Csonka (SVK). Das Viertelfinale finden heute ab 21 Uhr statt und wird im LiveStream übertragen.

 

Ebenfalls erwarten uns heute die letzten Vorläufe. Zunächst gehen ab 19 Uhr die C1 Fahrer an den Start. Jonas Unterberg (WSC Dormagen) und Philipp Hitzigrath (UKF Ulm) werden im 2. Heat ab ca 18:20 Uhr gefordert. Anschließend sehen wir bei den Damen noch Anne Hübner im zweiten Damen Heat ab ca. 19:40 Uhr.

 

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Do

05

Sep

2013

Deutschland beim Squirten unauffällig

Am zweiten Wettkampftag der Kanu Freestyle Weltmeisterschaft in USA standen die Squirt Damen und Herren im Fokus. Squirten ist die Urform des Freestyle fahren. Zum Einsatz kommen ca. 2,30 m lange, sehr flache Boote, mit denen sowohl in der Walze als auch im Kehrwasser getrickst werden darf. Die Damenklasse startete ohne Deutsche Beteiligung. Dafür demonstrierte die amtierende Weltmeisterin Clair O'Hara (GBR) mit High-Score Läufen und mit einem langen Mysterymove (komplettes abtauchen) ihr ganzes Können. Mit deutlichen Punkteabstand verwies Sie die beiden Japanerinnen Hitoml Takaku und Motoko Ishida auf Platz 2 und 3. Bei den Squirt Herren dominierten die US Amerikaner. Allen voran Ausnahmetalent Dane Jackson. Dahinte Clay Wright und Jeremy Laucks. Die beiden deutschen teilnehmer haben leider den Einzug ins Halbfinale der besten zehn verpasst. Raphael Scheu (KC Straubing) landete auf Platz 15 und Jörn Hüsch (KWC Grefrath) kam nicht über den 19. Platz hinaus.

Auch die weiblichen Juniorinnen fuhren heute Ihre Vorläufe aus. Es ging um den direkten Finaleinzug der besten fünf. Für Deutschland ging die amtierende Deutsche Meisterin Jana Groß vom PC Illingen an den Start. Die ambitionierte Nachwuchspaddlerin fand jedoch nicht ihren Rhythmus und muss sich leider mit Platz 9 begnügen. Als Führende zieht die Spanierin Nuria Fotane, vor Rowan Stuart (USA) und Kimberlee Aldred (GBR) ins Finale.

 

Heute sind dann die Herren gefragt. Insgesamt gehen fünf Deutsche an den start. Natürlich wird auch bei Ihnen wieder ein kostenloser LiveStream verfügbar sein. Dank der Zeitverschiebung zur besten Sendezeit:

 

Marvin Gauglitz (KG Neckarau) Heat 1 um 17 Uhr

Paul Meylahn (Spvg Boich/Thum) Heat 2 um 17:20 Uhr

Thomas Hinkel (TV Passau) Heat 10 um 21:30 Uhr

Christof Kleemann (KCG Niederkrüchten) Heat 11 um 21:50 Uhr

Robert Büchmann (WSC Dormagen) Heat 11 um 21:50 Uhr

 

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Mi

04

Sep

2013

Scheu und Hitzigrath eine Runde weiter!

Endlich geht's los! Nach der Eröffnungsfeier in der Downtown von Bryson City startete die WM pünktlich am Dienstag Vormittag. Als erster Deutscher griff Yannick Münchow (WSC Dormagen) ins Geschehen ein. Leider konnte der amtierende Deutsche Juniorenmeister seinen guten Trainingsstand nicht im Wettkampf verwerten. Zwei mittelmäßig Läufe reichten bei der starken Konkurrenz nicht für die Halbfinalteilnahme. Mit Platz 14 bliebt Münchow auch hinter seinen eigenen Erwartungen zurück. 
Auch Adrian Mattern (WHW Heidelberg) konnte in der NOC Walze nicht überzeugen und verschiedet sich mit Platz 21 von der WM. Für eine Überraschung sorgte der grade erst 16 Jahre alte Nachwuchspaddler Raphael Scheu vom KC Straubing. Nach seinem  ersten Lauf, schien die Hoffnung schon verloren. Doch mit einem fulminanten zweiten Lauf schob sich der junge Straubinger noch in die Top 10 und erreicht damit das Halbfinale!Auf dem ersten Rang fuhr sich Hunter Katich (USA), vor Max Karlsson (SWE) und Alec Voorhees (USA).

Neben den männlichen Junioren durften auch die OpenCanoe Paddler am ersten Wettkampftag in der Walze ihr Können unter demonstrieren. Das mittlerweile nicht nur Spins oder mal ein zufälliger Loop den Sieg bringt bewiesen vor allem die beiden US Amerikaner Dane Jackson und Jordan Poffenberger (Platz 2 und 1). Letztere versetzte das Publikum und die Judges mit einem perfektausgefühtrem McNasty (Vorfährtssalto aus Backsurf Position) ins Staunen und ist spätestens ab heute der ganze große Titelfavorit. Einziger Deutscher Teilnehmer und amtierender EuropaMeister Philipp Hitzigrath (UKF Ulm) konnte sich mit einer schönen Cartwheelserie als vierter ins Finale bringen. Der dritte Platz ging an den Kanadier Matthew Godsoe. 

 

Morgen gehen dann die Squirt Damen und Herren an den Start! Bei den Herren starten Raphael Scheu (KC Straubing) und Jörn Hüsch (KWC Grefrath) für Deutschland. Im LiveStream ab 18:20 Uhr, europäischer Zeit. Und am Nachmittag ab 16:20 Uhr startet Jana Groß (KC Villingen) bei den K1 Juniorinnen.

 

Begleitet das Team durch die WM Trainingswoche:

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So

01

Sep

2013

Kanu Freestyle WM 2013, USA - Countdown läuft...

Der Countdown läuft. In wenigen Stunden wird die Kanu Freestyle Weltmeisterschaft 2013 offiziell eröffnet. Die ersten Wettkämpfe starten am Dienstag um 11 Uhr Ortszeit (17 Uhr europäischer Zeit). Diesjähriger Schauplatz ist die für 300.000 USD gebaute NOC Walze bei Bryson City, North Corlina (USA). Es ist spürbar wie sehr die ganze Region dem Event entgegen fiebert. Überall werden die Sportler mit Wohlwollen empfangen und Einheimische suchen den Kontakt mit den Athleten.

Die deutschen Walzenarkobaten bereiten sich seit gut zwei Wochen vor Ort auf die WM vor. Durch Kraftwerksablässe ist zwar der Wasserstand garantiert, jedoch sind die Trainingszeiten auf gut 10 Stunden am Tag begrenzt. Klingt viel. Aber bei gut 250 Teilnehmern sind das nur 2,5 Minuten pro Fahrer am Tag. Neue Tricks lassen sich so nicht mehr trainieren. Es geht nur noch darum sich einzufahren und seinen 45 sec langen Wettkampflauf zusammen zustellen und diesen dann zu üben. Denn nur sauber ausgeführte Moves bringen Punkte.

 

Yannick Münchow, amtierender Deutscher Meister (K1, U18) blickt nervös auf seine Vorläufe am Dienstag: "Die Walze ist schwer zu beherrschen und völlig anders als zum Bsp. Plattling. Bei der kurzen Eingewöhnungszeit benötigt man hier auch etwas Glück um wirklich was reißen zu können. Erstes Etappenziel ist der Einzug in die nächste Runde." Damit das klappt, muss Münchow minimum 25 Junioren hinter sich lassen und in die Top 10 kommen. Auch Adrian Mattern und Raphael Scheu starten bei den Junioren und rechnen sich Chancen auf das Halbfinale aus. Ebenfalls am Dienstag, greift Philipp Hitzigrath ins Geschehen ein. Als amtierender Vize-Weltmeister und Europameister gehört er zu den Mitfavoriten in der OpenCanoe Klasse.

 


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Mo

22

Jul

2013

Jetzt anmelden: Okerrodeo 2013

Okerrodeo? Ja, das gibt es immer noch.  Es ist unglaublich, aber schon seit einer halben Ewigkeit treffen sich Jahr für Jahr die Nordlichter in den "Norddeutschen Alpen" um an der Karftwerkswalze den besten Freestyler unter sich aus zumachen. Am 10. August läd der LKV Niedersachen/RSV Braunschweig zum diesjährigen Rodeo im Harz. Party, Übernachtung und Boater-X am Sonntag inklusive!

Stargebühr 20 Euro für alle Wettkämpfe. Übernachtung und Party sind im Startgeld inbegriffen. Man kann auch nur beim Rodeo oder Boatercross starten.

 

Rodeo (Samstag 10.08.13)


In den Vorläufen wird nach dem Jamsessionprinzip gefahren: Je fünf Fahrer haben gemeinsam 10 min Zeit all ihre Tricks zu zeigen. Dabei wird jeder Move nur einmal gewertet (Links und Rechts sowie Back und Front zählen einzeln.)
Die Finalrunden werden in Einzelruns gefahren. Ab 5 Startern einer Klasse wird es ein Finale mit den besten 3 Fahrern geben, sind mindestens 10 in einer Klasse gibt es ein Finale mit den besten 5 Startern und ab 15 Startern gibt es ein Halbfinale mit 10 und danach ein Finale mit 5 Startern. In den Finalläufen werden je zwei 45s Läufe gefahren.

 

Es gibt ein vereinfachtes Scoresheet, siehe hier

 

Eine Klasse besteht erst ab 3 Startern. Die Klassen sind:
K1 Junioren Weiblich - Mädchen bis zum Jahrgang 1995
K1 Junioren Männlich - Jungen bis zum Jahrgang 1995
C1- Jungen, Mädchen, Männer und Frauen mit nur einem Paddelblatt ;)
K1 Damen - Damen älter als 18 Jahre
K1 Herren - Herren älter als 18 Jahre
Old Guys - Herren und Damen älter als 35 Jahre

Sollten in einer Klasse nicht genug Starter antreten werden sie der nächst hören zu geordnet!

 
Boaterscross (Sonntag 11.08.13)


Erlaubt sind PE-Boote bis zu Länge von 2,80m. Jeder Starter muss eine Wildwasserschwimmweste, einen tauglichen Helm sowie auch einen Kälteschutz tragen!


Alle Starter werden gleichzeitig am Streckenanfang der Oker starten. Ziel ist der 1 km entfernte  Pool nach dem Hexenritt. Die ersten 16 die hier ankommen kommen in den Boaterscross. Hier fahren immer 4 gegeneinander, je die ersten Beiden kommen eine Runde weiter bis schließlich das Finale und damit dann auch der Sieger, feststeht.


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Do

27

Jun

2013

Kanuverleih von Privat zu Privat: rencoe.com

Du hast zuhause ein Kanu oder Kajak liegen, das du aus zeitlich Gründen kaum nutzen kannst? Warum nicht Geld damit verdienen? Warum sollte man sein Kanu vermieten? Aber darf man das überhaupt? Es gibt viele Gründe, warum es sinnvoll ist, dass wir unsere Boote miteinander teilen. Nicht nur weil wir so nette Menschen sind, sondern weil wir selber viel davon haben.

 

 

5 Gründe sein Kanu zu vermieten:

 

Erstens: Gleichgesinnte kennenlernen

Die Vermietung des eigenen Kanus ist eine wunderbare Gelegenheit andere Kanuten kennenzulernen. Da tun sich Gemeinsamkeiten auf und schon hast Du neue Mitstreiter gefunden, die mit Dir die langersehnte Tour auf dem Sambesi oder um Island machen. Und für den Mieter ist das wunderbar. Du als Besitzer kennst Deine Heimat. Du kennst die schönen Ecken und ihre Tücken. Schonmal mit dem Kanuverleiher nach der Tour ein Bierchen getrunken? Ich nicht. Das Teilen des Kanus macht's möglich.

 

Zweitens: Nebenverdienst

Warum nicht vorhandene Ausrüstung zu Geld machen? Es gibt einfach Zeiten, in denen das eigene Boot niemand fährt. Wenn man doch nur die Zeit hätte, seinem Hobby immer angemessen nachzugehen. Manche haben sogar den Luxus, gleich mehrere Boote zu besitzen. Warum nicht vermieten? Niemand wird dadurch reich werden, aber warum nicht das Boot kaufen, das 100 Euro mehr kostet und die Differenz durch das Vermieten finanzieren? Den einen oder anderen Euro mehr haben oder nicht, macht einen Unterschied. Wer weiß, vielleicht kannst Du Dir bald auch mehrere Boote leisten.

 

Drittens: Der Umwelt zuliebe

Man hört immer von den Auswirkung des Kanusports auf die Umwelt. Entscheidend ist dabei aber nicht das Paddeln an sich, sondern unser Konsumverhalten drumherum. Ein Paddler legt unglaubliche Kilometer zurück. “Möglichst Fahrgemeinschaften bilden und öffentliche Verkehrsmittel benutzen”, schlägt der DKV vor. “Schaffner, wo sollen die zwei Kanadier und das Kajak hin?” Das geht so nicht. Das geht aber, wenn Du Dein Kanu vermietest. So sparen wir Treibstoff und schonen die Umwelt. Die Herstellung, beispielsweise von PE-Booten, ist problematisch, da es aus Erdöl gewonnen wird. PE könnte auch aus Bioethylen gewonnen werden, doch das wird nicht gemacht. Die Kunstfaser, aus der unsere Paddelhemden und Jacken hergestellt werden, wird meist aus Polypropylen hergestellt, ein ähnlicher Stoff wie PE. Und die gequetschten Merinoschafe in australischen Farmen? Und irgendwie muss ihre Wolle ja auch aus Australien zu uns transportiert werden. Was aber, wenn wir unsere Ausrüstung miteinander teilen und zwar so, dass alle was davon haben? So wird weniger transportiert, weniger produziert und umweltfreundlicher verreist. Jeder sollte sein Kanu vermieten!

 

Viertens: Andere Bootstypen probieren

Kommt es für einen echten Kanuten in Frage, ein Boot zu mieten? Eher nicht. Das Material ist meist nicht das, was man sich vorstellt. Kunststoff wo Holz oder Kohle sein sollte. Es wäre doch toll, sich in den Zug zu setzen und zwei Wochen auf dem Bodensee oder der Mecklenburgischen Seenplatte in einem top Boot zu verbringen. Und natürlich gerade wenn man mal über den Tellerrand blicken möchte, um sich auszuprobieren auf einem ganz anderen Bootstyp. Schonmal Outrigger gefahren? Wenn viele mitmachen und vermieten, wird das der Hammer!

 

Fünftens: Den Kanusport fördern

Manche Sportsfreunde haben keine Möglichkeit zu paddeln. Kein Boot. Ausbildung. Kein Auto. Mit dem Vermieten des eigenen Kanus können wir anderen ermöglichen, diesen wundervollen Sport auszuüben. Wir können Anfängern ermöglichen, den Kanusport aus seiner natürlichen Perspektive zu erleben. So wie wir ihn auch kennen. Einige machen das auch bereits. Wen es in den Norden zieht, der Kann sich hier einen Old Town Canadier leihen. Für Kajakfahrer liegt ein Prijon Touryak in Bremen. Wer auf Wildwasserfahren in München Lust hat, der leiht sich mein Boot. Daniel Egger vermietet auch bereits - natürlich direkt in Schladming.

 

Aber darf man das? Natürlich! Nur wer es übertreibt, braucht ein Gewerbe anzumelden. 10 Boote vom gleichen Typ regelmäßig vermietet - das ist etwas anderes, als wenn man das eigene Boot ab und zu vermietet. Und wenn was passiert? Dann haftet der Mieter. Durch die Buchung über eine Plattform hast Du immer etwas Schwarz auf Weiß. Ein mündlicher Mietvertrag wird ohnehin automatisch geschlossen.

 

Probiere es aus, das Einstellen ist kostenlos! Wer bis zum 31.7. einstellt, kann ein Outdoor-Navi oder eine EOFT DVD gewinnen. Es ist wirklich eine ganze tolle Sache: rencoe.com


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Mi

26

Jun

2013

Open International Freestyle, Sort, Spanien 25.-28.07.2013

Die älteren unter euch kennen den Namen Sort wahrscheinlich noch im Zusammenhang mit Kanurodeo. Denn hier fanden 2001 die Weltmeisterschaften und 2004 die Europameisterschaften statt. Nach dem letzten großen Event ist es ruhig geworden um den spanischen Vorzeigewettbewerb. Doch 2013 soll der Freestylesport in Sort, zum 5o. Jahrestag des ersten Kajakfestivals in Sort wiederbelebt werden. Dank der guten Schneeverhältnisse im Winter und der Zusammenarbeit mit einem Stauwerk, ist ein perfekter Wasserstand garantiert. Nicht nur zum Wettkampf, sondern auch schon die Tage zuvor. Der gesamte Wettkampf wird live von Sportscene im Internet übertragen. High light des Events wird das Flutlichtfinale am Samstag Abend mitten in der City.

Die weite Anfahrt lohnt sich, denn es gibt ordentlich Preisgeld. Insgesamt werden stattliche 7000 Euro ausgeschüttet. Dies zieht natürlich auch die internationalen Topfahrer an. Angekündigt haben sich bereits James Bebbington (GBR, amtierender Weltmeister), Quim Fontané Masso (ESP, amtierender Europameister), Mathieu Dumoulin (zweifacher Europameister) und der extra aus USA einreisende mehrfache amtierende Weltmeister und WW Grand Prix Champion Dane Jackson.

 

Info:

  • Termin: 25. - 28. Juli 2013

  • Startgeld: 30,00 Euro
  • inkl. 4 Sterne Camp, T-Shirt, Abendessen und Training mit dem spanischem Nationalteam

Anmeldung und mehr Informationen unter: http://www.kayaksort.cat/en/


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Mi

29

Mai

2013

Nachschlag: Video vom Euro Cup in Plattling

Mai, 10.-12.

Plattling Euro Cup #1, Deutsche Meisterschafte, Dt. WM Quali

Video by Eric Walter


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Mo

13

Mai

2013

Plattling Freestyle 2013 - Sieg für Deutschland!

(c) Daniel Riedmüller
(c) Daniel Riedmüller

Donnerstag. Ein Tag vor dem Event: die Sonne lacht mit voller Kraft, die Temperaturen liegen bei 25°C und der Wasserstand liegt bei konstanten und perfekten 200 cm. Die meisten Fahrer sind schon seit einigen Tagen zum trainieren an der Welle. Darunter auch die Weltmeister James Bebbington und Claire O'Hara aus Großbritanien und das Europameister-Geschwisterpaar Nuria und Joaquim Fontane Maso aus Spanien. Alles deutete auf ein klasse Wettkampfwochenende hin. Doch Petrus stellte uns auf eine harte Probe. Der Temperatursturz, der Dauerregen und der damit verbundene schwankende Pegel machten es nicht einfach. Vor allem das Testival mit kostenlosen Kanufahrten auf der Isar war dürftig besucht. Aber die Sportler, die größtenteils auf den matschigen Wiesen kampierten, ließen sich nicht unterkriegen. Sie zeigten nicht nur spannende Wettkämpfe, sondern erklärten kurzerhand das Ufergebiet zur 'Meile der guten Laune'.

Favoriten gewinnen die ersten Entscheidungen


Nach den Vorläufen am Freitag und Samstag morgen, gab es bereits am Samstag Nachmittag die ersten Entscheidungen. In den Squirtbootklassen (die Urform des Freestylesports, die Squirt Boote sind 2,3 m lang und sehr flach) setzte sich bei den Herren der mehrfache deutsche Meister Helmut Wolff vom KSC Villingen durch. Bei den Damen ließ die amtierende Weltmeisterin aus Großbritanien, Claire O'Hara nichts anbrennen. Mit einer fantastischen Downtime (sie verschwand für ein paar Sekunden komplett unter Wasser) sorgte sie für Begeisterungsstürme auf der Tribüne.

(c) Daniel Riedmüller
(c) Daniel Riedmüller

 

In der OpenCanoe Klasse, den Kanadierfahren mit offenen Booten werden normalerweise keine high score Moves erwartet. Das sie aber möglich sind, zeigte der zuvor stark favorisierte Philipp Hitzigrath (Ulmer KF) mit einem perfekt ausgeführtem Loop (Salto vorwärts) und sicherte sich damit Platz 1.

Deutschland, Deutschland!


In den traditionell stark besetzten Klassen im Kajak (Damen, Herren, Junior/innen) und C1 gehörte Deutschland in den letzten Jahren nicht grade zu den Favoriten und ließ sich meist von der internationalen Konkurrenz deutlich abhängen. Mit dem EuroCup in Plattling endet vielleicht diese Negativbilanz der Deutschen Kanuten. Einzig in der K1 Damen Klasse konnten sie kein Gold holen. Bei den K1 Juniorinnen siegte Jana Groß (PC Illingen) und ließ dabei auch die amtierende Europameisterin Nuria Fontane Maso (ESP) hinter sich. Dabei war eine Finalteilnahme am Vortag, nach einem Krankenhausaufenthalt (geprellte Rippen) noch in weite ferne gerückt.

(c) Daniel Riedmüller
(c) Daniel Riedmüller

Souverän fiel der Sieg von Yannick Münchow vom WSC Dormagen, in der K1 Junioren Klasse aus. Er deklassierte mit einen enorm guten Finallauf die Konkurrenz und lässt die Herren schon jetzt erzittern. Denn ab nächstem Jahr tritt er in der Königsklasse, den K1 Herren an. Bei den Damen mussten sich die Deutschen Teilnehmer doch noch den Briten geschlagen geben. Claire O'Hara sorgte mit soliden Finalläufen für ihre zweite Goldmedalie an diesem Wochenende. Beste deutsche wurde Anne Hübner vom KC Bietigheim. Sie hatte nach dem Halbfinale geführt und den Punkte reichsten Einzellauf ihrer Klasse dar geboten, der auch im Finale nicht mehr erreicht wurde!

 

Bei den C1 Fahren, den knieenden Freestylen konnte Sören Kohnert (KC Wiedenbrück) nicht nur den mehrfachen Deutschen Meister Philipp Hitzigrath (Ulmer KF) schlagen, sondern auch den amtierenden Europameister Lukas Cervinak aus Tschechien.

(c) Daniel Riedmüller
(c) Daniel Riedmüller

Überraschung bei schwierigen Bedingungen


Wenn man die Startlisten der K1 Herren überflog lief einem ein kalter Schauer über den Rücken. Da standen die Namen vom Weltmeister, Europameister und mehreren nationalen Meistern verschiedener Freestyle Nationen. Die Deutschen erhofften sich maximal eine Halbfinal- oder gar Finalteilnahme. Und dann kommt da einer daher der wohl die Liste nicht gesehen hat. Paul Meylahn (Spvg Boich/Thum), der ehemalige erfolgreiche Junior, der die letzten Jahre immer wieder knapp an der Qualifikation für EM und WM gescheitert ist. Ihm gelang nicht nur so grade noch als fünftplatzierter ins Finale, sondern legte dann im Finale bei einem schwer zu kontrollierendem Wasserstand einen absolut perfekten Lauf hin. An diesem bissen sich die anderen Finalteilnehmer aus Großbritanien (3 Fahrer) und Polen die Zähne aus. Schon der Finaleinzug am Samstag, der im die deutsche Meisterschaft sicherte wurde am Vortag ausgiebig gefeiert. Doch als der Gesamtsieg fest stand war die Freude bei Meylahn und dem Publikum riesig.

Die Siege in sechs von acht Bootsklassen zeigen, dass die Briten und Spanier dieser Freestylewelt doch noch zu schlagen sind! Wir freuen uns schon jetzt auf die Weltmeisterschaft im August in USA!

Ergebnisse Euro Cup 2013
Results_EuroCup2013_1_Plattling.pdf
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Ergebnisse Deutsche Meisterschaft 2013
Ergebnisse_DM2013_Plattling.pdf
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Fr

10

Mai

2013

Plattling Freestyle - Tag 1

Die Vorzeichen für den diesjährigen Euro Cup in Plattling waren mehr als gut. To Wasserstand, Sonne satt und um die 25° C im Schatten. Was will man mehr!

Doch Petrus meint es nicht gut mir dem Walzenpaddlern. Pünktlich zum Wettkampf setze Dauerregen. Und die obligatorsichen Computerprobleme verzögerten den Start zusätzlich.

Letztlich konnten jedoch die Vorläufe der männlichen Junioren und der Herren ausgetragen werden. Bei den Junioren dominierte vor allem einer. Yannick Münchow gewann die Vorläufe mit überragenden ~500 Punkten vor dem Belgier Lane De Meulenaere. Zu dem können sich Raphael Scheu, Adrian Mattern, Nils Sommer und Simon Gegg berechtigte Hoffnung auf die Qualifikation zur Weltmeisterschaft machen. Alle drei Deutschen konnten sich mit der europäischen Elite messen lassen.

 

Die Herren taten sich trotz optimal Pegels schwer. Vieler der Fahrer konnten in ihrem ersten von zwei Runs nicht punkten und mussten auf ein weiter kommen bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse hoffen. Am Ende setzte sich Der Pole Tomasz Czaplicki vor Jan Spindler (CZE) und James Weight (GBR) durch. Titel Aspirant für den Deutschen Meistertitel ist Thomas Hinkel auf Platz 7, vor Max Münchow und Paul Meylahn auf den Plätzen 11 und 12.

 

MIt großer Anspannung werden die morgigen Läufe erwartet, darunter auch die ersten Finals (OC und Squirt Klassen)


K1 Junior Men Prelim

name nation
1 Yannick Münchow GER
2 Lane De Meulenaere BEL
3 Max Karlsson SWE
4 Raphael Scheu GER
5 Jan Havelka CZE
6 Adrian Mattern GER
7 Nils Sommer GER
8 Jakob Hanoulle BEL
9 Simon Gegg GER
10 Pijtr Grzybowski POL



11 Max Koblinger GER
12 Fabian Lenz GER
13 Lukes Vojtech CZE
14 Leon Bast GER
15 Lennard Jahn GER
16 Hannes Seider GER
17 Sven Keßler GER
18 Lukas Gegg GER
19 Alesksei Matveev RUS
20 Lars Dippel GER
21 Jonas Belouidi GER
  K1 Men - Prelim




name natio
1 Tomasz Czaplicki POL
2 Jan Spindler CZE
3 James Weight GBR
4 Joaquim Fontane Maso ESP
5 Tomas Andrassy SVK
6 Bartosz Czauderna POL
7 Thomas Hinkel GER
8 Ryan Liquorish GBR
9 James Bebbington GBR
10 Max Münchow GER
11 Paul Meylahn GER
12 Marcel Bloder AUT
13 Christoph Kleemann GER
14 Sam Stephenson GBR
15 Tim Bernardo FRA
16 Guillaume Respaud FRA
17 Marvin Gauglitz GER
18 Robert Büchmann GER
19 Martin Koll GER
20 Helmut Wolff GER



21 George Younger GBR
22 Malte Schröder GER
23 Grigoiri Ergin RUS
24 Michel Hasselwander GER
25 Adam Olesinski POL
26 Eric Walter GER
27 Jonas Künkel GER
28 Ondrej Kaminiski CZE
29 Jörn Hüsch GER
30 Jason Searle NZL
31 Michael Kaminski POL
32 Alexander Meindl AUT
33 Jakob Stadlbauer AUT
34 Mark Liechtenegger AUT

 


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Mo

22

Apr

2013

Testbericht: ZET Director

Am vergangenem Wochenende bot sich mir die Gelegenheit das neuste Modell von ZET Kayaks zu testen. Um den Director auf Herz und Nieren zu prüfen, standen verschiedene Bäche auf dem Programm. Vom steilen verblockten Bach, über Wasserfälle und einem wuchtigem Abschluss-Run war alles dabei.

Auf den ersten Blick sieht der Director einfach riesig aus. Kein Wunder bei 268 cm Länge und 360 Liter Volumen. Beim probesitzen und einstellen bestätigt sich dieser Eindruck. Ich bin seit Jahren kein Boot mehr gefahren bei dem ich die Fussstütze auf die kleinste Einstellung justieren musste. Mit knapp 180 cm und 80 Kg bin ich zwar nicht der größte, aber sicherlich auch nicht der kleinste Paddler. Erste Zweifel, ob ich mit dem Kajak auf einem kleinen verblockten Bach vernünftigen zurecht komme kamen auf.

Offenseebach, foto by Florian Petry
Offenseebach, foto by Florian Petry

Doch nach den ersten Paddelschlägen zerstreuten sich die Befürchtungen. Der Director ist für seine Länge extrem wendig und agil. Die 2,7 m spürt man kaum. Zu mindestens in der Wendigkeit. Bei der Geschwindigkeit dagegen ist ein deutlicher Anstieg zu spüren. Durch das große Volumen gleitet man spielerisch über Wellen und Walzen, ohne abgebremst zu werden. Allerdings erfordert das Boofen und mögliche Kurskorrekturen deutlich mehr Kraft und Entschlossenheit. Das Auftauchverhalten bei höheren Stufen und Wasserfällen ist super, kein verziehen, keine unvorhersehbaren Schlenker, kein Kontrollverlust. Bis hier hin war ich völlig überzeugt, dass der Director auch für meine Größe und Gewichtsklasse perfekt ist. Nach dem etwas wuchtigeren Abschluss-Run muss ich da allerdings ein paar Abstriche machen. Verliert man an Fahrt, fehlte mir bei größeren Wellen und Walzen einfach das Gewicht und damit die Durchschlagskraft. So wurde ich dann schneller als ich es normalerweise gewohnt bin, in meiner Linie leicht versetzt und musste darauf entsprechend mit Kurskorrekturen reagieren, die wie oben geschrieben auf Dauer in dem großem Schiff kraftraubend werden.


Mein Fazit: Der Director überzeugt wie alle ZET Kayaks mit seiner sehr agilen Fahrweise. Einsteiger oder Profi-Paddler mit 2 m Körpergröße und/oder 100+ Kg Kampfgewicht werden in dem Director ein klasse Wildwasserboot finden. Und auch der sportlich ambitionierte Kajakfahrer in meiner Größenklasse wird Freude mit dem Boot haben.

Technische Details:

  • Länge 268 cm
  • Breite 68 cm
  • Volumen 360 Liter
  • Gewicht 21 Kg

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Mi

20

Mär

2013

Die Wasserschlacht vom Wiesenwehr, jetzt in Bild und Ton!


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Di

12

Mär

2013

Wiesenwehr Rodeo 2013

März 2013

Wiesenwehr Rodeo, Erft

Fotos by Jakob Meylahn und felix Pfüller


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Mo

11

Mär

2013

Plastik- oder Carbonboot? Wiesenwehr Rodeo 2013

foto by Felix Pfüller
foto by Felix Pfüller

Die deutschen Walzenjunkies sind mit dem traditionsreichem Erft-Rodeo in die Saison gestartet. Bei Dauerregen und matschigen Wiesen hatten die zahlreichen Zuschauer zwar nicht lange trockene Füße, bekamen aber einiges an spektakulären Tricks zu sehen. Denn immerhin sorgte der Regen für einen optimalen Wasserstand, den die knapp 70 Starter zu nutzen wussten. Und dank industriellem Einfluss erreicht die Erft bei Neuss schon im März eine Wassertemperatur von 15°C, so dass hier niemand frieren musste.

foto by Felix Pfüller
foto by Felix Pfüller

In der Walze flogen einem die Punkte förmlich um die Ohren. Ultrahohe Airloops, blitzsaubere McNastys und rasante Cartwheel Kombinationen brachten die Jury ins schwitzen. Gefahren wurde im Sessionsystem: gestartet wird in fünfer Heats, dieser hat 10 Minuten Zeit und jeder darf so oft in die Walze fahren wie er kann. Dabei zählt jeder Trick innerhalb der Session einmal.

 

Die hohe Leistungsdichte wurde von dem Trend untermauert, der sich durch alle Bootsklassen zog: Keiner der in den ersten Runde das Feld dominierte, konnte am Ende den Sieg holen. Bei den Juniorinnen setzte sich im Finale EM Teilnehmerin Lisa Hasselwander gegen Julie Mammitzsch durch, welche in den Vorläufen noch vorne lag. Auch bei den Damen wurden die Plätze im Finale noch mal durchgemischt. Am Ende stand Isis Vaelminch vor Philomena Barger und Irene Kaasoek auf dem Treppchen. Gleiches galt für die Junioren. Hier siegte in den Vorläufen etwas überraschend Lane de Meulenaere. Der Belgier musste sich im Finale aber dem wieder erstarktem Yannick Münchow unterordnen.

foto by Felix Pfüller
foto by Felix Pfüller

Bei den Herren rechnete eigentlich keiner damit, dass jemand den zweifachen Titelverteidiger Paul Meylahn schlagen würde. In den Vorläufen und im Halbfinale fuhr er auch ganz souverän der Konkurrenz davon. Und selbst im ersten Head-2-Head Finale erreichte keiner diese Leichtigkeit, mit dem er die Walze durchflügte. Doch dann, im zweiten H2H Finale verließen ihm die Kräfte. Zur allgemeinen Überraschung musste Meylahn das Handtuch werfen und verpasste damit sogar Bronze. Einige Experten munkelten am Rande, Meylahn habe die Zeichen der Zeit verpasst auf ein Kohlefaser-High-Tech-Boot umzusteigen. Die drei Top platzierten jedenfalls setzten bereits auf die neuen Wunderkajaks. Max Münchow siegte vor Christoph Kleemann und Jörn Hüsch.

Ergebnisse Wiesenwehr Rodeo 2013
Vollständige Übersicht: Vorläufe, Zwischenläufe und Finale
Ergebnisse_Wiesenwehr-Rodeo-2013.pdf
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Mi

27

Feb

2013

Jetzt anmelden: Plattling Freestyle 2013

Der Begriff Kanu Freestyle ist mit der Niederbayerischen Stadt Plattling eng verbunden. In den Sommermonaten tummeln sich jedes Wochenende dutzende Walzenakrobaten aus ganz Europa an der Isar Sohlschwelle. Auch für seine spannenden Wettkämpfe und großartigen Events ist Plattling überregional bekannt. Der bisherige Höhepunkt war die Kanu Freestyle Weltmeisterschaft 2011.

Nachdem es 2012 „nur“ die Deutsche Meisterschaft war, wird es dieses Jahr wieder international. In der Plattlinger Isar Sohlschwelle findet vom 10. bis 12. Mai der erste Freestyle Euro Cup statt. Es wird die europäische Elite erwartet, darunter auch der amtierende Weltmeister James Bebbington (England) und Vize-Weltmeister Peter Csonka (Solwakei). Aber auch nationale Topfahrer wie Simon Strohmeier (mehrfacher Deutscher Meister) und Martin Koll (mehrfacher Dt. Vizemeister) gehören dazu. Für die Deutschen  geht es nicht nur um wichtige Punkte in der Euro Cup Wertung, sondern auch um die Deutsche Meisterschaft 2013 und die damit verbundene Qualifikation für die Kanu Freestyle Weltmeisterschaft in den USA im August diesen Jahres.

 

mehr Informationen und Anmeldung: www.plattling-freestyle.com
 

 

alle Euro Cup Termine 2013:

  • 10. - 12.05. Plattling (GER)
  • 27. - 28.07. Prag (CZE)
  • 28. - 29.09. Cunovo (SVK)

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Do

21

Feb

2013

Jetzt anmelden: Wiesenwehr Rodeo 2013

Kanurodeo bzw. Freestyle - wie man heutzutage sagt - hat an der Erft schon eine lange Tradition, doch erst mit dem Aufkeimen einer neuen Generation an Kurzbootfahrern wurde das Wiesenwehr bei Neuss wieder für seine Events bekannt und ist mittlerweile ein Pflichttermin für viele Freestyler, nicht nur aus Deutschland.

Am 9. März ist es soweit, dann startet die Freestyle Saison 2013. Mit spektakulären Figuren werden die Fahrer versuchen die Jury zu beeindrucken. Wer die meisten Punkte einfährt, gewinnt. Großer Favorit bei den Herren ist der zweimalige Titelverteidiger Paul Meylahn. Doch Hauptorganisator Max Münchow rechnet mit spannenden Wettkämpfen: „Es haben sich schon über 50 Starter angemeldet, darunter auch Hochkaräter, die das Zeug für einen Podestplatz haben.“

 

Das Wiesenwehr Rodeo bietet Zuschauern und allen Interessierten beste Möglichkeiten die junge Sportart kennenzulernen. Getränke und Snacks gibt es auch.

 

Am Abend findet die Siegerehrung mit anschließender Party im Bootshaus des WSC Dormagen statt. Übernachtungsmöglichkeiten sind vorhanden.

 

Für Teilnehmer: 

  • Termin: 09. März 2013, ca. 10 - 17 Uhr
  • Anmeldung
    • Startgebühr: 15,00 Euro, bei Online-Anmeldung inkl. T-Shirt
  • Siegerehrung/Übernachtung: Rheinaue 15, 41541 Dormagen

Wiesenwehr, Erft bei Neuss


Kayak Freestyle Playspots auf einer größeren Karte anzeigen

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So

27

Jan

2013

Uganda - Hairy Lemon Camp, Club Wave, Nile Special

Januar 2013

Uganda - White Nile, Club Wave und Nile Special

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Mo

10

Dez

2012

ICF Canoe Freestyle World Championships Vorschau


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Mi

28

Nov

2012

Große Bühne für den Kajaksport

Jeder kennt die Sendung, die aus verrückten Wetten, Promis und Live-Auftritten besteht. Fast jeder Hollywood Schauspieler gab sich schon mal die Ehre. Auch Wassersportler hatten schon die ein oder andere Wette (zum Bsp. viele Handrollen mit einem Tablett voller Wassergläsern in der Hand.)

Nun schafft es gleich ein ganzer Verein in die ZDF Sendung am 8. Dezember. Der Paddelclub Illingen (PCI) ist mit einer Kajak-Außenwette am 08.12.2012 in Freiburg bei Markus Lanz zu Gast.

 

In der letzten Wintersaison entstand bei der Jugend des PCI die Idee zur Wette. Damals hatte keiner wirklich damit gerechnet, welch große Begeisterung Monate später das Projekt "Wetten, dass..?" in der Region auslösen würde. Die kleine lebenswerte, naturnahe und zukunftsorientierte Gemeinde mit ihren ca. 3300 Einwohner beherbergt direkt am Goldkanal den PCI. Dieser gehört mittlerweile zu den größten Paddelvereinen in Baden-Württemberg.

Die Idee der Wette - darf leider nicht bekannt gemacht werden - wurde beim ZDF eingereicht. Die Verantwortlichen zeigten sich begeistert. Davon angetrieben, wurden letzte Details geklärt und mit einem Team von 50 Mitgliedern zwischen 8 und 55 Jahren begannen im Frühjahr die ersten Trainingseinheiten auf dem Kanal. Später wurde das Training in das Karlsruher Fächerbad verlegt.
Für die enormen Kosten konnte der PCI 30 regionalen, nationalen und internationalen Sponsoren auftreiben.

 
Also, am Sonntag, 8. Dezember den Fernsehr einschalten. Wetten, dass ... ? gucken und den Paddlern die Daumen drücken!

 


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Mi

21

Nov

2012

The Hurley Classic, Rodeo auf die englische Art


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Mi

14

Nov

2012

Substantial TV EP.1 "Hot WET Scandinavian Pillaging"


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Di

06

Nov

2012

kayaking NORmalWAY

STARRING: Ameli Lehner, Beni Pfeifer, Jonas Gruenewald, Lars Dippon, Nils Dippon and Friends.
CAMERA: Lars and Nils Dippon, Florian Zaczeck, Ben Reuter and Jonas Gruenewald.
CUT: Nils Dippon.
Shot with Rollei Bullet 4s, Rollei Bullet HD, Nikon D7000, Canon 7D, Rollei SD800.
Thanks to: Rollei, Mask Energy, EXO-Kayaks, Prijon, Level Six, Lettmann, Kokatat, Bench and Oakley.


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Mi

24

Okt

2012

playboaters.de zieht um...

Vielleicht hat es der eine oder andere schon bemerkt, wer die Internetseite Playboaters.de aurufen wollte landet absofort hier. Die Gründe dafür sind schnell gefunden. In den letzten Jahren hatten wir mit der PB Seite immer wieder Serverprobleme und Programierschwierigkeiten. Seit Beginn des Jahres hatten wir selber keinen Zugriff mehr auf unser News System. Seitdem gab es keine aktuellen Berichte etc. Die Seite war quasi tod.

 

Einige Services gehen mit der neuen Seite verloren. Die meisten von Ihnen haben allerdings auch nicht mehr zuverlässig gearbeitet. Darunter der Online-Pegeldienst, das Forum und der Log-In inkl. Nachrichtenservice.

 

Die wichtigsten Informationen haben den Sprung auf die neue Webpräsenz mit gemacht. Ihr findet hier die Playspot Karte mit Beschreibungen, den belieten Freestyle Guide, Grundlagen Info's und einen Kalender. Auch findet ihr aktuelle Berichte, Bilder und Videos auf der neuen Playboaters-Seite! Ihr erreicht die Seite weiterhin unter:

 

 

www.playboaters.de

 

 

 

Unsere Facebookseite: facebook.com/playboaters


Für eure Mithilfe und Feedback bin ich euch dankbar. >> Kontakt

 

 

Thomas

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Sa

20

Okt

2012

Die Geburt eines Kajaks - BS Tuna

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Fr

12

Okt

2012

AKC Filmabend in Augsburg - 02. November

Der AKC lädt dieses Jahr wieder alle Paddler und Interessierten zum Filmabend nach Augsburg. Gleich mehrere Highlights sind geboten: "Boundless - around the World" by 1596 media, "Abenteuer Kajak" by Big O und "Congo - The Grand Inga Project" by Steve Fischer. Im Anschluss findet die schon legändere Beachparty (indoor) statt. Nur Abendkasse: 12 Euro

 

alle Trailer hier >>>

Programm, Freitag 02. November 2012

  • 19:00 Uhr Einlass
  • 19:15 Uhr IndoorBeach  geöffnet mit kühlen Getränken
  • 20:00 Uhr Begrüßung
  • 20:05 Uhr Boundless mit David Ernst live auf der Bühne
  • 20:45 Uhr Abenteuer Kajak mit Olaf Obsommer live auf der Bühne 
  • 21:20 Uhr Pause
  • 22:40 Uhr The Grand Inga Project von Steve Fischer, Running the biggest whitewater in the world
  • 24:00 Uhr Beachparty am indoor Beach
  • 01:00 Uhr Bademeistercontest

 

Tickets

Dies ist eine non-profit Veranstalung, von Kajak fahrern für Kajak fahrer. Die Kosten decken nur die Lokalmiete.

  • nur Abendkasse
    • 12 Euro, keine Ermäßigungen

Veranstlatungsort:

 

GESTRANDET Indoor-Beachsport-Augsburg 
Hofrat-Röhrer-Str. 12 
86161 Augsburg

Trailer: Boundless - around the world by 1596 media

Trailer: Abenteuer Kajak by Big O

Trailer: Congo - The Grand Inga Project by Steve Fischer

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Mi

10

Okt

2012

MUC Freestyle 2012 - Theo-Bock-Walze

Oktober 2012

Münchener und Bayerische Meisterschaft Kanu Freestyle

Fotos by Matthias Breuel, Volker Strüwing und Andreas Strüwing

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Mi

10

Okt

2012

Alle hatten Spaß im Regen - MUC Freestyle 2012

(c) Volker Strüwing
(c) Volker Strüwing

Wer im Vorjahr bei der dritten Münchner Freestyle-Meisterschaft dachte, dass es wettertechnisch eigentlich nicht mehr schlimmer kommen könnte, der hatte sich getäuscht. Diesmal setzte der Dauerregen bereits vor dem Start ein, um pünktlich nach den Finalläufen wieder der Herbstsonne Platz zu machen. Als Höhepunkt gab es pünktlich zur Brotzeit am Mittag einen echten Wolkenbruch samt kräftigen Sturmböen, der sogar der Münchner Boulevardpresse eigene Artikel wert war und beinahe die Zelte in den Floßländkanal wehte. Der guten Stimmung tat das Sauwetter zum Glück keinen Abbruch – Freestylepaddler sind schließlich nicht wasserscheu!

Wohl bedingt durch die gleichzeitig stattfindende Sickline-WM im Ötztal samt großer Party am Samstagabend, hielt sich die Zahl der Anmeldungen in diesem Jahr in überschaubaren Grenzen. Zur Ehrenrettung der Veranstalter sei aber angemerkt, dass es leider keine Terminalternativen gibt, da die Floßgasse in München nur drei Wochen nach der Floßfahrtsaison für uns uneingeschränkt zur Verfügung steht. In dieser Zeit verwandeln die Münchner Kanuvereine durch Holzeinbauten den sonst träge dahin fließenden Kanal zumindest in leichtes Wildwasser samt zweier Walzen. Die Strecke teilen sich die Freestyler dann allerdings auch noch mit den Wildwasserrennsportlern und Slalompaddlern, die zwei weitere Wettkämpfe innerhalb dieser drei Wochen ausfahren. Da ist gute Terminabsprache gefragt, doch das zeitliche Korsett für alle ist eng. Wie dem auch sei: Dank einiger Nachmeldungen fanden sich immerhin fast 30 Freestyler an der Theo-Bock-Walze ein, um traditionell im Session-Format um die Wette zu rotieren.

(c) Matthias Breuel
(c) Matthias Breuel

Obwohl die Erwachsenenklassen eher dünn besetzt waren, gab es für die Zuschauer bereits in den Vorläufen viele spektakuläre Moves zu bewundern. Bei den Junioren machte besonders Raphael Scheu aus Straubing mit hohen Airloops und komplexen Figuren auf sich aufmerksam und setzte sich gegen die starke Konkurrenz vom Team Baden durch. Dank der zahlreichen jungen Teilnehmer konnte dieses Jahr eine eigene Schülerklasse gebildet werden, die sich in der - manchmal gar nicht so leicht zu beherrschenden - Walze wacker schlug. Um unnötige Erkältungen zu vermeiden, wurden hier die Vorläufe gleich als Finale gewertet. Der Sieg bei den Jüngsten ging an Max Kolbinger aus Speyer vor Emma Schuck, die alle anderen Jungs erfolgreich auf die weiteren Plätze verwies.

(c) Matthias Breuel
(c) Matthias Breuel

Kaum waren die Vorläufe über die Bühne gebracht, wobei sich Organisator Julian Mihé zum ersten Mal über den Einzug ins Finale freuen konnte, folgte mit dem Gaudirennen einer der Höhepunkte der Münchner Freestyle Meisterschaft. Dank der geringeren Teilnehmerzahl fiel die Schlacht zwar dieses Jahr etwas zivilisierter aus, war für Teilnehmer und Zuschauer aber trotzdem eine große Gaudi. Die erste Aufgabe bestand darin, nach dem traditionellen Le-Mans-Start samt unfreiwilliger Rutschpartie wieder eine Badeente, dieses Mal in aufgehängter Form, zu schnappen. Zwischendurch gab es noch einen Sonderpreis zu erobern, der in bester Kindergeburtstagstradition über dem Floßländkanal hing. Für den Zieleinlauf galten dann wieder die Regeln: Die goldene Ananas für Platz eins, eine Dartscheibe für Kinder für Platz zwei, ein Voodoo-Set für Platz drei und erst für Platz vier der Hauptpreis, ein Paddel gestiftet vom Kajakshop Wildmountain in München. Über attraktive Preise durften sich aber auch alle anderen Teilnehmer freuen, hatten sich die Sponsoren doch nicht lumpen lassen und unter anderem Schuhe, wasserdichte Säcke, Mützen und T-Shirts zur Verfügung gestellt. 

(c) Volker Strüwing
(c) Volker Strüwing

Zur Stärkung stand nach der Preisverleihung bereits der Leberkäse bereit, doch dann kam der große Wolkenbruch und setzte endgültig alles unter Wasser. Mit einigen Minuten Verzögerung konnte unter einigen Regenschirmen trotzdem das große Mampfen beginnen, um für die Finalläufe wieder zu Kräften zu kommen. Dass dieses Jahr aufgrund der geringeren Teilnerzahlen auf zusätzliche Halbfinalläufe verzichtet werden konnte, war angesichts der Witterungsbedingungen und einiger Wiesnnachwirkungen vom Vortag sicherlich kein Nachteil.

(c) Matthias Breuel
(c) Matthias Breuel

Den Anfang im Finale machten die Junioren, bei denen sich Marvin Gauglitz vom Team Baden gegen Raphael Scheu vom Straubinger Kanuclub durchsetzen konnte, der sich aber damit den Bayerischen Meistertitel sicherte. Bei den Juniorinnen siegte Julia Spaaij aus Tübingen vor Jana Groß aus Illingen und Julie Mammitzsch aus Finsterwalde. Im C 1 ging der Sieg fast konkurrenzlos an Sören Kohnert, der trotzdem Vollgas gab und eine stattliche Punktezahl herausfuhr.

 

In der Damen- und Herrenklassen gingen beide Siege an den TV Passau. Sandra Sebelin und Thomas Hinkel holten die Bayerischen Meistertitel in die Dreiflüssestadt. Die Plätze zwei bis vier bei den Herren verdienten sich die Münchner Lokalmatadoren Otto Armando, Janosch Plathner und Organisator Julian Mihé, der das Siegerpodest nur um 15 Punkte verpasste. Philipp Vorbohle musste seine Finaleteilnahme auf Grund plötzlicher Magenprobleme absagen und wurde Punktlos fünfter.

(c) Matthias Breuel
(c) Matthias Breuel

In den übrigen Klassen war Münchner Beteiligung leider Fehlanzeige. Das ist umso bedauerlicher, als der Freestyle-Sport in München ohnehin einen schweren Stand hat. Die Surfer haben mittlerweile auch den letzten Paddlerspot in Besitz genommen und wieder einmal wird die weitere Nutzung des Spots durch Sportler insgesamt in Frage gestellt. Daher zum Abschluss eine Bitte an die Münchner Freestyler: Informiert Euch, bringt Euch ein und zeigt z.B. bei der Münchner Freestylemeisterschaft, dass München nicht nur Surferstadt ist, sondern es auch eine kleine aber feine Freestyleszene gibt.

 

Bleibt das Fazit: Trotz der widrigen Bedingungen gelang es den Organisatoren, die vierte Münchner Freestyle Meisterschaft ohne größere Abstriche über die Bühne zu bringen. Trotzdem hoffen die Organisatoren für eine mögliche Jubiliäumsauflage natürlich wieder auf mehr Teilnehmer insbesondere aus München und vielleicht auch mal wieder auf etwas besseres Wetter. In jedem Fall aber soll die Münchner Freestylemeisterschaft eine Veranstaltung auch für die Youngstars bleiben, die zum Glück auch in diesem Jahr zahlreich dabei waren und hoffentlich ihren Spaß hatten.

(c) Matthias Breuel
(c) Matthias Breuel

In diesem Sinne hoffen wir auf eine gute Zukunft der Münchner Freestyle Meisterschaft und bedanken uns bei allen Teilnehmern fürs Kommen. Besonderer Dank gilt den Sponsoren Wildmountain, Teva, Paddle-People, Kober, Fluid sowie Numismed und den Helfern, allen voran Chef-Organisator Julian Mihé, den Backoffice-Managern Andreas Strüwing, Frederik Völkl, Daniel Bauer, Joschka Nowak und Johannes Nölscher sowie den Spezialeinsatzkräften Anett, Sina, Thimo, Uschi und Volker. Sorry an alle, die ich vergessen habe. Tausend Dank auch an Ingrid Schlott und Helmut Wolff, alle Judges und Schreiber und an die Landeshauptstadt München, die den Wettkampf ermöglicht.

Text: Matthias Breuel

Ergebnisse München Freestyle 2012
vollständige Ergebnissliste, Müchen Freestyle, Bayerische Meisterschaft 2012
Results-MUC-Freestyle2012.pdf
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Mo

08

Okt

2012

Sam Sutton gewinnt seinen dritten adidas Sickline Extremkajak-Weltmeistertitel

Oetz (sgh) – Der 24jährige Sam Sutton aus Rotorua in Neuseelandbewies heute eindrucksvoll, dass er zum dritten Mal in Folge derschnellste Extremkajaker der Welt ist. Zum fünften Jubiläum deradidas Sickline Extreme Kayak World Championship im TirolerÖtztal verteidigte Sutton erneut seinen Titel mit einer Siegerzeit von56,92 Sekunden, die zwar nicht an seinen Streckenrekord von 2011herankommt (55,84), jedoch schnell genug war, um sich dieGoldmedaille vor dem Slowenen Dejan Kralj (57,81) und LandsmannMike Dawson (58,38) zu sichern.

150 der weltbesten Wildwasser-, Slalom- und Freestylepaddler aus 30verschiedenen Nationen trafen im malerischen Ort Oetz aufeinander, umauf dem als Wellerbrücke bezeichneten Abschnitt der Ötztaler Ache, einerder schwierigsten und legendärsten Wildwasserstrecken der Welt, umWeltmeisterehren zu kämpfen.

 

Die Wellerbrücke ist massives Wildwasser der Stufe 5, das heißt sowohltechnisch schwierig als auch gefährlich. Jeder Fehler hat daherKonsequenzen. Im Vergleich zum Vorjahr, hat sich die Strecke währendder Winterschneeschmelze verändert. Vor dem berüchtigten ChampionsKiller (dem letzten Wasserfall der 280 Meter langen Strecke) hat sich eineneue Walze gebildet, die von den Extremkajakern liebevoll ChampionsKiller Minus 1 getauft wurde und vielen beim Training Probleme bereitete.Dennoch nahmen die Top-Fahrer diese erhöhte Schwierigkeit als neueHerausforderung gerne an.

 

Die schnellste Zeit auf der diesjährigen Wellenbrückenstrecke erreichte Kiwi Mike Dawson. Seine persönliche Bestzeit (56,67) gelang ihm allerdings im “Head-to-Head”-Semifinale, wohingegen Sam Sutton im Finallauf die zweitschnellste Zeit des Tages erzielte.

 

“Dieses Jahr war wohl der schwierigste Sieg für mich. Ich habe mich einfach nicht so gut gefühlt und das Wettkampfniveau war wohl noch nieso hoch”, sagt Sam Sutton. “Wir sind im Olympischen Jahr, daher sindalle extrem schnell und es ist wahrscheinlich das stärkste Starterfeld, daswir je hatten. Ich kam recht zuversichtlich ins Ziel, aber auch mit einer gewissen Unsicherheit und war definitiv besorgt. Ich hatte das Bild vor Augen nur Zweiter zu werden, da ich am gesamten Rennwochenende bis zum Finale immer an zweiter Stelle war. Dieses Jahr hatte ich schon eine Menge zweiter Plätze eingefahren und der Gedanke machte michziemlich nervös - vor allem weil mein Halbfinallauf nicht der Beste war undich mit ein paar Fehlern als Zweiter gewertet wurde. Eigentlich habe icham Start immer ein ziemlich gutes Gefühl und bin siegessicher bevor esden Felsstart hinuntergeht. Heute dachte ich am Start 'Oh, irgendwie fühltes sich seltsam an', aber es gelang mir durchzuziehen, den Gedankenauszublenden und meiner Linie zu folgen. Ich schaffte einen recht gutenLauf. Es gibt immer Raum für Verbesserungen, aber ich bin ziemlichzufrieden.”

 

Der 37jährige Slowene Dejan Kralj zeigte sich sehr erfreut endlich eineMedaille bei der Extreme Kayak World Championship zu ergattern,nachdem er das Podium in den letzten vier Jahren stets knapp verpasste.“Die Schwierigkeit ist, dass alle guten Paddler hier aufeinandertreffen,sowohl Slalom- als auch Wildwasserfahrer. Die Stromschnellen ändernsich jedes Jahr ein wenig, wodurch es immer etwas Neues zu entdeckengibt. Wenn du schneller sein willst als die Anderen, musst du dieseVeränderungen erkennen. Der Fluss ist der Hammer – nicht nur umRennen zu fahren, sondern auch einfach um Spaß zu haben”, so Kralj.“Ehrlich gesagt fühle ich mich genauso wohl wie in den Jahren zuvor, weilder Event so gut ist wie das Wildwasser, der Fluss, die Menschen, dieadidas Sickline - The Extreme Kayak World Championship 3/5 Atmosphäre – einfach alles! Endlich habe ich es auf das Podium geschafftund ich bin überglücklich einen guten Run im Finale hingelegt zu haben -insbesondere im unteren Teil der Strecke.”

Final - Ergebnisse

Olympionike Mike Dawson kann seine erfolgreiche Saison mit einer dritten adidas Sickline Medaille abschließen. Nach Silber in 2009 und2011 sicherte er sich dieses Jahr Bronze. “Eigentlich habe ichaufgegeben diesen Wettbewerb zu gewinnen, da Sam immer hier ist undimmer gewinnt. Aber jetzt im Ernst – ich bin mit meinen heutigen Läufenziemlich zufrieden. Meine Qualifikationszeiten waren gut und ich war nichtschlecht unterwegs. Im Finale habe ich einen kleinen Fehler gemacht undvielleicht hätte es zwischen Sam und mir knapper sein können. Er ist hiersehr solide und holte sich seinen dritten Sieg. Die adidas Sickline istziemlich einzigartig. Sie unterscheidet sich deutlich von anderen Events,weil sie zentral in Europa stattfindet und es recht einfach ist für dieSlalomfahrer, Extremkajaker und Expeditionsfahrer zusammen zukommen, um gegeneinander in einem Rennmodus anzutreten. Das'Head-to-head'-Format macht es schon schwierig überhaupt ins Finale zukommen. Und dort musst du gegen 15 Jungs antreten, die dir ganz schönin den Hintern treten können.”

 

Glückspilz des Wochenendes war Jakobus Stenglein aus Augsburg. Der32jährige Polizist, der 2009 Bronze bei der adidas Sickline WM gewann,reiste erst kurz vor Rennbeginn an und qualifizierte sich als 48. geradenoch so für die Finalläufe. Hier musste er sich zwar im ersten Head-to-Head Duell gegen Mike Dawson geschlagen geben, doch mit derneuntbesten Laufzeit des Viertelfinales (1:00,04) rutschte er als LuckyLooser eine Runde weiter. Im Halbfinalduell bezwang Stenglein denFranzosen Eric Deguil und zog als fünfzehnter ins Finale ein. Dort zeigteer seinen bisher besten Lauf an der Wellerbrücke und beeindruckte dieKonkurrenz mit einer Zeit von 58,74, die dem Slalomteamweltmeister von1999 neben einem langen Aufenthalt in Hot Seat an der Seite von MissSickline auch den vierten Platz einbrachte. „Ich bin erst spät angereist undhabe jetzt nicht mehr die Möglichkeit so viel zu trainieren wie die anderenadidas Sickline - The Extreme Kayak World Championship 4/5Athleten. Ich habe mich ziemlich durchgemogelt, mit viel Glück muss mansagen, und deswegen bin ich eigentlich total happy, dass ich soweitgekommen bin,“ so Stenglein. „Ich bin als Erster gestartet und meinFinallauf hat ganz gut geklappt. Ich musste einfach mal die ganzen Profisein bisschen ärgern, die das ganze Jahr mit dem Boot unterwegs sind.Ich bin ja jetzt schon das fünfte Mal dabei und ich finde die adidas SicklineWM super. Es ist ein großer Medienevent. Das ist wichtig für unserenSport und ich unterstütze das jede Sekunde.“

 

Erstmals durften in diesem Jahr die Top 3 Damen der Qualifikation auf der Wellerbrückenstrecke gegeneinander antreten, um sich den Titel der adidas Sickline Queen 2012 zu sichern. Dies gelang der 23jährigen Australierin Rosalyn Lawrence mit einer Gesamtzeit von 2:22.59 nachzwei Läufen. Rang 2 ging an die Engländerin Jennifer Chrimes (2:46.88),Rang 3 an die Holländerin Martina Wegman (3:02.86). „Ich fühle mich fantastisch. Es ist großartig die erste Sickline Queen zu sein, aber ammeisten freue ich mich darüber, dass wir Mädels unser Finale von ganzoben austragen durften. Die anderen beiden waren auch superstarkunterwegs. Die adidas Sickline Rennstrecke ist das heftigste Wildwasser,das ich je in einem Rennen gefahren bin, denn ich bin eher eineSlalompaddlerin, und da sind die Stromschnellen nicht so extrem.“

 

Jennifer Chrimes: „Die adidas Sickline WM ist definitiv eines des härtesten Wildwasserrennen überhaupt. Die Strecke ist sehr heftig, man hat keine Sekunde Zeit, um Luft zu holen. Man muss unheimlich stark und kräftig sein, um die Linie zu halten, was superschwer ist. Ich hoffe, dassauch andere Veranstalter dem Beispiel der adidas Sickline WM folgenwerden, uns Frauen auch auf härteren Strecken starten zu lassen.“

 

„Es war super, dass wir dieses Jahr auch die Chance hatten denWellerbrückenabschnitt zu befahren“, so Martina Wegmann. „Ich war sehraufgeregt und nervös weil es für uns Frauen das erste Mal war, deshalbstanden wir mächtig unter Druck.“

 

Video: ZDF Reportage

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Mo

01

Okt

2012

Schweizer Freestyle Meisterschaft - Hüningen

Am 20. Oktober findet im Wildwasserkanal von Hüningen die Schweizer Freestyle Meisterschaft statt. Andere Nationen sind aber herzlich willkommen. Der Wettkampf wird auf der Eingangswelle und zusätzlich auf der Walze im unteren Drittel der Strecke gefahren. Vorläufe und Finals werden auf beiden Spots gefahren. Sieger ist, wer am besten auf beiden ist. In der Qualifikation wird im Sessionformat gefahren. Für Welle und Walze wird eine Rangliste erstellt, die Ränge zusammen gezählt und wer am wenigsten Punkte hat kommt weiter. In den Finals werden 3 Läufe á 45 Sekunden gefahren, der beste Lauf zählt. Es wird wieder eine Rangliste für die Welle und Walz erstellt, wer am wenigsten Punkte hat gewinnt.

Wann?

 Samstag 20. Oktober 2012

 

Wo?

Parc Des Eaux Vives Hüningen


Kayak Freestyle Playspots auf einer größeren Karte anzeigen

Ablauf:

  • Einschreiben bis 14:30
  • Ridermeeting (obligatorisch) 15:00
  • Start Qualifikationen 16:00
  • Start Finals 18:00
  • Rangverkündung 20:30

 

Teilnahme:

Der Wettkampf ist für alle offen, Schweizer Meisterin/Meister kann nur werden, wer im Schweizer Kanuverband Mitglied ist.

 

Training:

Für Training auf dem Kanal muss eine Nummer gelöst werden. Während dem Wettkampf ist der Kanal für uns reserviert.

 

Anmeldung:

swisscanoefreestyle@hotmail.com (Anmeldeschluss 18.Okt)Anmelden mit Name, Vorname, Kanuclub (Falls nicht Schweiz, einfach Land angeben), Geburtsdatum, Kategorie (z.B: K1 jun men)

 

Startgeld: 20 SFr. (Nachmeldung +10 SFr.)

 

Kategorien: Elite Damen/Herren, Junioren/Juniorinnen, eventuell auch C1. Wenn in einer Kategorie unter 3 Teilnehmer sind, wird sie mit der nächst höheren zusammengelegt.

 

oder Anmeldeformular nutzen...

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Di

25

Sep

2012

MUC Freestyle 2012 auf der Theo-Bock Walze

Nachdem die dritte Auflage der Münchner Freestylemeisterschaft im vergangenen Jahr im Dauerregen über die Bühne ging, versuchen die Organisatoren ihr Glück dieses Jahr mit einem neuen Termin (07.10.12). Statt wie bisher am ersten Oktoberfestwochenende, findet das diesjährige Rodeo erst am letzten Wiesnwochenende Anfang Oktober statt. Mal sehen, ob der Plan aufgeht ;-) Auf jeden Fall gibt’s dadurch mehr Möglichkeiten zum Trainieren. (nicht aber am Wochenende 29./30.9 – Kanuslalom-Wettkampf).

Schauplatz geballter Rodeo Action ist wieder die kleine Theo-Bock-Walze im Münchner Floßländlkanal, die neben den Cracks insbesondere auch Freestyle-Neulinge zum Kräftemessen einlädt. Wie bereits in den Vorjahren sind zu unserem familiären Rodeo auch heuer wieder besonders alle Youngstars, Oldstars und Teilzeit-Freestyler eingeladen, bei denen der Spaß im Vordergrund steht. Natürlich sind uns aber auch alle Pros herzlich willkommen, die dem selbst bei Regen ausdauerndem Publikum zeigen, was man aus der kleinen Walze alles herausholen kann.

 

Die Vorläufe finden traditionell im Session-Format statt. Das heißt mehrere Fahrer haben gemeinsam z.B. 10 Minuten Zeit. Jeder darf so oft in die Walze fahren wie möglich, aber nur eine gewisse Maximalzeit am Stück in der Walze bleiben. Für Abwechslung zum harten Wettkampf um Punkte wird ein Fun-Race sorgen, das auch die Zuschauer am Land begeistern dürfte.

Datum: 07. Oktober 2012, freies Training an den Tagen davor

  • Das München Rodeo zählt als Münchener Stadtmeisterschaft und als Bayerische Landesmeisterschaft!

 

Zeitplan

  • Anmeldung direkt an der Walze ab ca. 8:30 Uhr.
  • Genauer Zeitplan wird vor Ort bekannt gegeben.

 

Startgebühr

  • ü18 = 10 Euro
  • u18 = 5 Euro

    Wird bei der Anmeldung vor Ort bezahlt. Dafür gibt’s mit etwas Glück attraktive Sachpreise und natürlich auch eine Brotzeit für alle.

 

Alle weiteren Infos findet Ihr in Kürze auf www.freestyle-muc.de

Bis dahin hier

 

Anmeldung

Ameldung bitte möglichst bis 5. Oktober per Email an freestyle@esvkanu.de oder über das Formular, damit wir genügend Startnummern haben und einen halbwegs realisierbaren Zeitplan machen können. Nachmeldungen am Wettkampftag sind aber auch möglich. Wir freuen uns auf Euch!

 

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.

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Sa

08

Sep

2012

Strumboding Wasserfall bei Mittelwasser

August 2012

Strumboding Wasserfall bei Mittelwasser

Fotos by Florian Stiebing

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Do

06

Sep

2012

Walzenspaß für alle :: Okerrodeo 2012

Dieses Jahr gibt es nicht nur wieder das Okerrodeo. Nein, dieses Jahr ist es sogar zum ersten mal die offizielle Kanu Freestyle Landesmeisterschaft des Kanuverbandes Niedersachsen. Nichts desto trotz bleibt das Okerrodeo eine riesen Gaudi!

 

Am Wochende 14.-16. September findet wieder das Okerrodeo mitten im Harz statt. An der kleinen aber feinen Kraftwerkswalze werden bei Wassertermparaturen um die 5°C die härtesten der Harten gesucht.
"Das Rodeo wird ein Freestyle Fest für Anfänger und Fortgeschrittene aller Alterklassen." so Malte Schröder vom LKV Niedersachsen. Ab jeweils Drei Teilnehmern einer Alterklasse wird eine eigene Klasse gegründet. "Vieleicht bekommen wir ja zum ersten mal an der Oker auch eine Schülerklasse sowie eine Altherren Klasse hin" so der Freestyle Refernet aus dem Norden.
Also: Hohe Beteiligung erwünscht. Jeder Teilnehmer nimmt automatisch bei der Tombola teil, bei der es dieses Jahr super Preise zum gewinnen gibt!

 

Termin: 14. bis 16.9.2012
  • Freitag: Training (Wasser ist ab Freitagabend garantiert)
  • Samstag, Sonnntag: Wettkämpfe ab ca. 9 Uhr
    (Bitte möglichst schon Freitag anreisen, damit Ihr den Startschuss nicht verpasst!)
  • Samstag Abend wird wie immer, das ein oder andere Bier zu zelebrieren sein. Für die Kids auch Limo.
  • Sonntag: Old School Boater Cross (Boote werden gestellt) 
Kosten: Teilnahmegebühr 10€ (inkl. Tombola-Teilnahme)

 

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Do

06

Sep

2012

adidas Sickline 2012 - Wer wird Miss Sickline?

(Oetz – sgh) In genau einem Monat, zwischen dem 4. und 7. Oktober 2012, treffen sich rund 150 der besten Wildwasserkajaker aus 30 Nationen im Tiroler Ötztal, um bei einem spektakulären Sprintrennen auf der legendären Wellerbrückenstrecke den adidas Sickline Extreme Kayak World Champion, also den Weltmeister im Extremkajaksprint zu küren.

Mit einer Fabelzeit von 55,84 Sekunden sicherte sich Kiwi Sam Sutton im vergangenen Jahr nicht nur seinen zweiten WM-Titel in Folge, sondern unterbot damit auch den von ihm in 2010 aufgestellten Streckenrekord um fast drei Sekunden. Dieses Jahr hat sich der 24jährige Neuseeländer aus Rotorua vorgenommen, den Hattrick zu schaffen. Doch die Luft an der Spitze wird immer dünner. Bereits im letzten Jahr lagen die Rennzeiten von Platz 2 (58,0) bis Platz 8 (58,96) innerhalb von nur einer Sekunde. Sutton’s Teamkollege Michele Ramazza (ITA), der 2010 die Silbermedaille gewann, ist in Topform und auch die Olympioniken Mike Dawson (NZL), Vavrinec Hradilek (CZE) – Silber in London - und Hannes Aigner (GER) – Bronze in London – hoffen, von ihrer derzeitigen Slalomfitness bei der adidas Sickline WM zu profitieren.
Im Extremkajaksport gibt es keine offiziellen Verbände. Dennoch wünschten sich viele Expeditions- und Wildwasserkajaker eine eigene Weltmeisterschaft. In diesem Jahr feiert die Extremkajak WM bereits ihr fünftes Jubiläum. „Mit der adidas Sickline WM wollten wir einen Event für die Szene schaffen und ich freue mich, dass die Veranstaltung sowohl von der Kajakweltelite als auch von internationalen Medien so gut angenommen wird“, freut sich Axel Burkhardt, adidas Global Sports Marketing Manager für Olympic Sports, Cycling & Outdoor. „2010 und 2011 wurde das Finale in elf Ländern live im TV übertragen und auch dieses Jahr berichten wir wieder live und in Full HD aus dem Ötztal.“
 
Die Sickline Weltmeisterschaft
„Sick Line“ nennen Extremkajaker die perfekte, flüssigste und schnellste Linie stromabwärts. Diese gilt es bei der Weltmeisterschaft auf einer von der Natur mit Höchstschwierigkeiten gespickten Wildwasserstrecke unter Rennbedingungen zu finden. Der als „Wellerbrücke“ bezeichnete Abschnitt der Ötztaler Ache ist eine solche Extremstrecke. Der Gletscherfluss hat den Ruf, die Eiger-Nordwand des Wildwassersports zu sein: massives Wildwasser der Stufe 5, das heißt sowohl technisch schwierig, als auch gefährlich. Fehler haben Konsequenzen. Aus diesem Grund wird das Startfeld in zwei Qualiläufen auf einem leichteren Teilabschnitt ausgesiebt. Nur die 45 Besten der Qualifikation dürfen am eigentlichen WM-Rennen teilnehmen. Die Top 3 des Vorjahres – Sam Sutton (NZL), Mike Dawson (NZL) und Paul Böckelmann (GER) - sind automatisch für das Finale an der Wellerbrücke gesetzt. 
„Einige Wildwasserkajaker, die an dieser WM teilnehmen, befahren bei ihren Expeditionen zum Teil noch extremere Flussabschnitte und viel höhere Wasserfälle. Doch das machen sie vielleicht einmal in ihrem Leben und da kommt es nicht auf die Zeit an. Bei einer Rennstrecke geht es um verantwortbares Risiko“, erklärt Event Direktor Mike Hamel. „Die adidas Sickline WM testet nicht nur die Fähigkeiten, eine der weltweit schwierigsten Wildwasserpassagen heil runter zu kommen, sondern dabei möglichst schnell zu sein. Auf 280 Metern wird den Athleten technisch und konditionell alles abverlangt, das heißt sie müssen ihr volles Potential auf den Punkt abrufen können, Runde für Runde. Sie dürfen sich keinen Fehler leisten und sie müssen extrem fit sein, denn die Schlüsselstellen, wie der berühmt-berüchtigte Champions Killer, kommen erst zum Schluss.“
Safety first
Aus Sicherheitsgründen ist die Wellerbrückenstrecke von den Behörden das ganze Jahr über gesperrt und wird nur für den Zeitraum der adidas Sickline WM geöffnet. Um die bestmögliche Absicherung der Athleten zu gewährleisten, arbeiten Wasserrettung, Bergrettung und Österreichisches Rotes Kreuz Hand in Hand mit dem veranstaltungseigenen „hf Safety Team“ - zehn Kajakexperten, von denen einige selbst Legenden des Kajaksports sind. „Die Strecke ist buchstäblich überschwemmt mit hochqualifizierten Sicherheitsposten, die innovative Rettungsmittel, wie eine redundante Seilbahn, einsetzen und die Wellerbrücke zumindest ein Wochenende lang in die sicherste Wildwasserstrecke der Welt verwandeln“, sagt Hamel. „Unsere Athleten gehen bei dieser Weltmeisterschaft an ihre physischen und psychischen Grenzen. Wir möchten, dass sie sich ganz auf ihr Rennen konzentrieren können und sich keine Gedanken darüber machen müssen was passiert, wenn sie im 6 Grad kalten Wasser schwimmen.“
 
adidas Sickline Queen
Wildwasserkajaken ist ein extremer und durchaus gefährlicher Sport. Dennoch finden Jahr für Jahr immer mehr Frauen Gefallen daran. „Das Niveau bei den Damen ist in den letzten Jahren enorm gestiegen, daher lassen wir heuer erstmals die Top 3 Damen im Feld auf der Wellerbrückenstrecke gegeneinander antreten. Die Mädels kämpfen in zwei Läufen um den Titel adidas Sickline Queen. Für uns ist das ein Test. Sollten sich in den nächsten Jahren mehr Frauen für die Extremkajak WM anmelden – derzeit sind es gerade mal acht - würden wir auch eine Weltmeisterschaft für die Frauen in Betracht ziehen“, so Hamel.
Die 48 männlichen Finalisten müssen zunächst zwei K.o.-Runden  auf der Wellerbrücke überstehen (Viertelfinale/ Halbfinale), bevor die besten 15 schließlich um Edelmetall kämpfen. Der Athlet mit der langsamsten Zeit aus dem vorangegangen Lauf startet als erster. Er nimmt im sogenannten Hotseat Platz, einem Whirlpool für den Zeitschnellsten, bis seine Zeit unterboten wird. 
Miss Sickline
In den vergangenen Jahren konnten die Führenden an der Seite von Miss Tirol im Whirlpool entspannen. Anlässlich des fünfjährigen Jubiläums veranstalten die Organisatoren am Freitagabend in Oetz ein „Miss Sickline“ Casting, bei dem die Kajaker die Beauty Queen für den Hotseat selber wählen können. Die Siegerin wird in der TV-Liveübertragung und in verschiedenen Fernsehformaten zu sehen sein. Bewerben können sich Mädchen ab 18 Jahre auf der Homepage www.adidas-sickline.com. Fünf Damen dürfen an der Misswahl teilnehmen und werden vom Styling-Team des Friseurs Klemens in Oetz professionell auf Ihren Auftritt vorbereitet.
 
Ötztal – Ein Paradies für Kajaker
„Wir freuen uns, dass die adidas Sickline WM auch 2012 wieder Kajaker aus der ganzen Welt ins Ötztal zieht”, sagt Tourismusdirektor Oliver Schwarz. „Dieses Jahr sind sogar Athleten aus Australien, Japan, Indien, Chile und Costa Rica am Start.  Insidern ist das Ötztal schon lange als eines der schönsten Kajakreviere Europas ein Begriff. Mit seinen Gletscherflüssen bietet unser Tal von Mai bis Oktober Wildwasser in allen Facetten und je nach Wasserstand der Rofener, Venter und Ötztaler Ache finden Kajaksportler aller Leistungsklassen bei uns ihre persönliche Herausforderung. Und das nutzen jedes Jahr mehr Teilnehmer, die schon ein bis zwei Wochen vor der Sickline WM in unserem Alpental trainieren.“
Rundum-Service für Athleten
Vor und nach den Rennen werden die adidas Sickline Teilnehmer perfekt umsorgt. Im adidas Reload Center dürfen sich die Athleten das ganze Wochenende kostenlos von Physiotherapeuten und Masseuren behandeln lassen. Der ehemalige Kanu-Weltmeister und Metzger Uli Knittel sorgt an drei Abenden mit reichhaltigen Buffets im Saal Ez für das leibliche Wohl der WM-Teilnehmer. Kajakfilmer Olaf Obsommer und andere Kajaklegenden präsentieren bei der Big-O Movie Night am Freitag ihre aktuellen Filme. Und für alle, die nach dem Rennen noch nicht müde sind, rockt DJ Chainsaw bei der legendären Champions Party in Jay’s Cantina in Oetz bis zum Morgengrauen. 
Weitere Infos und Anmeldung unter www.adidas-sickline.com
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Di

10

Jul

2012

Kanu Freestyle EM 2012

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So

01

Jul

2012

Die Meister sind gefunden!

(c) OKC/Judith Prechtl
(c) OKC/Judith Prechtl

Joaquím Fontané (ESP) holte sich am Samstag bei der ECA Kanu-Freestyle-Europameisterschaft in Lienz den Sieg in der Königsklasse der K1-Herren.Marléne Devillez (FRA) verteidigte ihren Titel und die jungen Briten stürmtendas Podest bei den Junioren.

 

Europas besten Kanu-Freestyler lieferten am Samstag im Lienzer Draupark eine wahrlichbeeindruckende Demonstration ihrer Sportart ab. Hunderte Zuschauer verfolgten beistrahlendem Sonnenschein und tropischen Temperaturen am späten Nachmittag dasHerzschlagfinale der Kajak-Einer-Herren: Zum Auftakt setzte der junge Spanier JoaquímFontané seinen Konkurrenten einen Traumlauf vor die Nase, an dem sich die Finalisten biszuletzt die Zähne ausbissen: 1170 Punkte, den absoluten Höchstpunktestand dieserEuropameisterschaft und ein Score, der nur durch die flüssige Kombination von perfektausgeführten Höchstschwierigkeiten zustande kommt. Kein Zögern, kein Zaudern erlaubtesich der junge Spanier, der bei der WM im Vorjahr noch bei den K1 Junioren am Start war.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Trotz absolut hochkarätiger Attacken gelang keinem seiner Konkurrenten ein derart perfekterLauf. Insgesamt hatten die Finalisten drei Mal die Möglichkeit ihr Können unter Beweis zustellen. Sebastien Devred erreichte mit 926,667 Punkten Rang 2 vor dem amtierendenWeltmeister James Bebbington (GBR). Platz vier geht an James Weight (GBR) vor EMTitelverteidigerPeter Csonka (SVK), der heute aufgrund seiner Muskelverletzung deutlichunter seinen Möglichkeiten blieb.

 

Bei den K1-Damen fackelte Titelverteidigerin Marléne Devillez (FRA) nicht lange: DieFranzösin sammelte in ihrem ersten Lauf ordentlich Huge-Bonus für besonders hochausgeführte Moves und setzte sich an die Spitze. Im zweiten Durchgang konnte sie ihrenScore noch einmal verbessern: Mit 306 Punkten bestätigte sie ihren EM-Titel. Zweite wurdeNina Csonkova (SVK), die in ihrem ersten Lauf ihre ganze Wettkampf-Routine zeigte.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Knapp abgeschlagen mit einem Rückstand von nur 180 Punkten ist Maria Lindgren (SWE) auf Rang3. Die Norwegerinnen Kari Olnes und Tora Heggem belegen die Plätze 4 und 5.Knapp viel die Entscheidung im C1-Finale (Canadier Einer) aus. Lukas Cervinka (CZE)gelang ein sensationeller erster Lauf mit absoluten C1-Höchstschwirigkeiten wie Lunar-Orbitund Back-Loop. Auch hier konnten seine Konkurrenten in den verbleibenden zwei Rundennichts mehr ausrichten. Vize-Weltmeister Philipp Hitzigrat gelang zwar noch einhervorragender Run im dritten Durchgang, doch dem Deutschen fehlen 45 Punkte auf denTitel. Platz 3 geht an den Spanier Aitor Goikoetxea vor Sören Kohnert (GER) und JanChoutka (CZE).

 

Hart gekämpft wurde im Finale der K1 Junioren, allen voran die beiden jungen Briten BrenOrton und James Benns. Beiden gelang im ersten Durchgang ein exzellenter Lauf mitHöchstschwierigkeiten wie Tricky Woo und Lunar Orbit. Äußerst knapp viel die Entscheidungaus: Europameister Bren Orton siegte 1,667 Punkte vor seinem Team-Kameraden JamesBenns. Auch Rang drei geht an Großbritannien: Trotz starker Attacken konnte SamStephenson seine Verfolger Lane De Meulenaere (BEL) und Sindre Slalien (NOR) aufDistanz halten.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Bei den K1-Juniorinnen konnte sich Nuria Fontané (ESP) in ihrer Favoritenrollebeweisen.Routiniert zeigte die junge Spanierin bereits im ersten Lauf satte Loops und Helixe.Ihren Titel bereits in der Tasche setzte sie im dritten Lauf mit einem sauberen McNasty nocheins drauf: 200 Punkte für die neue Junioren-Europameisterin. Stark zeigten sich heute dieDeutschen Mädels: Lisa Hasselwander – erst seit zwei Monaten im Freestyle-Boot – gelangim zweiten Lauf ein sauberer Loop. Leider verletzte sich die junge Teilnehmerin und konnteim dritten Durchgang nicht mehr teilnehmen. Ihr zweiter Platz wurde dadurch nicht mehrgefährdet. Jana Groß aus Deutschland bugsierte sich in Runde drei mit einem soliden Laufauf den dritten Platz. Knapp dahinter landete die starke Britin Kimberlee Aldred vor JuliaSpaaij (GER), Jennifer McGaley (GBR) und Jeromine Hervo (FRA). Aufgrund einesPunktegleichstandes in den Vorläufen hatten sich sieben Teilnehmerinnen für das Finalequalifiziert.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Im Squirt der Herren tauchte Ben Aldred (GER) mit einem satten Mystery-Move unter seinenKonkurrenten hindurch. Der Brite startete im klassischen Squirt-Boot und zeigte exzellenteScrewing-Manöver und Trophy-Moves. Platz zwei geht an den Polen Tomasz Czaplicki, dereine tolle Flachwasser-Freestyle-Show bot. Sein Landsmann Bartosz Czauderna (POL) belegt Platz 3 vor Michal Wrzal (POL) und Helmut Wolff aus Deutschland.

 

Bereits am Freitag fiel die Entscheidung in den Squirt-Wettkämpfen der Damen: In einerfaszinierenden Parade aus Mystery- und Trophy-Moves, Screwing und Stalling, machte ClairO’Hara (GBR) ihren Konkurrentinnen deutlich, worum es beim Squirten wirklich geht. Mit1.072 Punkten liegt sie mit nur einem Lauf über 800 Punkte vor der Zweitplatzierten, EvaFilová (SVK). Platz 3 ging an die junge Spanierin Nuria Fontané vor Andrea Kaspers (GER)und Lucie Horka (CZE).

(c) OKC/Judith Prechtl
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Ebenfalls am Freitag setzte sich Philipp Hitzigrat (GER) im OC1-Finale (Open Canoe) miteinem Paukenschlag an die Spitze: In seinem Open Canoe gelang dem jungen Deutschenein perfekt ausgeführter Loop – eine Figur, die in der Klasse der offenen Kanadier zu denHöchstschwierigkeiten zählt. Nicht ganz so sauber war der Loop von Aitor Goikoetxea (ESP),der sich deshalb mit Platz zwei begnügen muss. Dritter wurde Paul King (GBR) vor TobiasHüther (GER) und Josh Wedgwood (GBR).

 

Nach einer heißen Woche geht die ECA Kanu-Freestyle-Europameisterschaft zu Ende. Dankgilt der Stadt Lienz, Osttirol Tourismus, der Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG), StohlquistWaterwear, LaOla Kanushop, Teva und nicht zuletzt den fleißigen Helfern vom OsttirolerKajak Club, die diese spannenden Wettkämpfe überhaupt möglich gemacht haben.

Medaillenspiegel

 


Gold Silber Bronze
Groß Britanien 3 1 3
Spanien 2 1 2
Deutschland 1 2 1
Frankreich 1 1  
Tschechien 1    
Slowakei   2  
Polen   1 1
Schweden     1
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Sa

30

Jun

2012

EM Gold für Deutschland

(c) OKC/Judith Prechtl
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Philipp Hitzigrath (GER) holt sich den EM-Titel im Open Canoe. Claire O’Hara gewinnt überlegen in der Klasse Squirt Damen. Die britische Doppelweltmeisterin sorgte auch für die größte Überraschung des Tages: Sie verpasste den Einzug ins K1-Damen-Finale! Am Samstag steigt im Draupark das TEVA-Pappbootrennen. 

(c) OKC/Judith Prechtl
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Die ersten Entscheidungen bei der ECA Kanu-Freestyle-Europameisterschaft sind gefallen: In einer faszinierenden Parade aus Mystery- und Trophy-Moves, Screwing und Stalling, machte Clair O’Hara (GBR) ihren Konkurrentinnen deutlich, worum es beim Squirten wirklich geht. Mit 1.072 Punkten liegt sie mit nur einem Lauf über 800 Punkte vor der Zweitplatzierten, Eva Filová (SVK). „Es war ein wirklich toller Nachmittag“, sagt die glückliche Europameisterin. „Ich habe unglaublich viele Punkte gemacht. Ich hoffe ich schlage damit die Jungs im morgigen Herrenfinale!“ Platz 3 ging an die junge Spanierin Nuria Fontané vor Andrea Kaspers (GER) und Lucie Horka (CZE).  

Im zweiten Finale des heutigen Tages setzte sich Philipp Hitzigrat (GER) mit einem Paukenschlag an die Spitze: In seinem Open Canoe gelang dem jungen Deutschen ein perfekt ausgeführter Loop – eine Figur, die in der Klasse der offenen Kanadier zu den Höchstschwierigkeiten zählt. Nicht ganz so sauber war der Loop von Aitor Goikoetxea (ESP), der sich deshalb mit Platz zwei begnügen muss. Dritter wurde Paul King (GBR) vor Tobias Hüther (GER) und Josh Wedgwood (GBR). Letzterer zeigte sich sportlich und boot dem Publikum eine hervorragende Show: Nach einer Kenterung verließ er die Walze schwimmend, sprang blitzschnell zurück ins Kanu und stürzte sich ein weiteres Mal in die Walze.

(c) OKC/Judith Prechtl
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In den Kajak-Einer-Klassen (K1) stand heute zunächst das Viertelfinale der Männer auf dem Programm: Hier wurde der beste aus drei Läufen gewertet, eine starke mentale und körperliche Herausforderung für die Athleten. Der Brite James Weight, Zweiter der Vorrunde, setzte in jedem seiner Läufe eins drauf und verbuchte den Top-Score des Vormittages mit 876,667 Punkten. Zweiter wurde sein gestriger Gegenspieler Sebastien Devred (FRA) vor Titelverteidiger Peter Csonka (SVK).

 

Mit Ausnahme von Thomas Hinkel verkauften sich die Deutschen Herren heute deutlich unter Wert. Hinkel bestach vor allem in seinem ersten Lauf mit kraftvoller Dynamik und präzise ausgeführten Moves. Leider konnte er diesen in den beiden weiteren Runden nicht bestätigen. Nur knapp 80 Punkte fehlten dem Passauer auf den Einzug ins Halbfinale. Als bester Deutscher landete er  auf dem 12 Endrang. Martin Koll fand nach einem guten ersten Lauf nicht so recht seinen Rhythmus. Er belegt Rang 15, Simon Strohmeier und Philipp Vorbohle landeten auf den Plätzen 17 und 18. Österreichs Marcel Bloder ging heute mit großer Anspannung ins Rennen. Der Grazer wollte nach einem nicht ganz perfekten ersten Lauf  zu viel und setzte auf volles Risiko. Platz 19 für den 21-Jährigen. 

(c) OKC/Judith Prechtl
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Am Nachmittag mussten die K1-Herren ein zweites Mal aufs Wasser um die Platzierungen im Halbfinale erneut durchzumischen. Hier wurde der bessere aus zwei Läufen gezählt. In seinem ersten Versuch zeigte der amtierende Weltmeister James „Pringle“ Bebbington (GBR), dass er seinen Titel nicht umsonst trägt. Der Brite kombinierte Höchstschwierigkeiten zu einer fließenden Kür und setzte sich mit 930 Punkten an die Spitze. Wahrlich großartig war die Leistung von Titelverteidiger Peter Csonka (SVK): Der Titelverteidiger wird von einer Muskelverletzung geplagt, die ihm bei jeder Bewegung sichtbar Probleme bereitet. Ungeachtet davon liegt der Slowake nur die Winzigkeit von 15,333 Punkten hinter dem führenden Bebbington – und wird morgen gewiss noch einmal die Zähne zusammenbeißen. Auch Sebastien Devred (FRA), Joaquím Fontané (ESP) und James Weight (GBR) schafften den Einzug ins Finale.

 

“Das wird jetzt interessant”: Die Einschätzung von Sprecher Arnd Schaeftlein brachte das Fazit des Damen-Halbfinales auf den Punkt. Keine der Teilnehmerinnen zeigte heute herausragende Leistungen, allen voran die amtierende Weltmeisterin Claire O’Hara (GBR). Nach zwei verpatzten Läufen scheidet die Britin auf Rang 7 aus dem Wettkampf. „Ich habe einfach keine Moves gemacht“, sagt die Britin auf die Frage, was den schief gegangen ist. „Es war ein Desaster! Ich hatte mir einen Spielplan zu Recht gelegt,  alles war gut und dann hat nichts funktioniert. Aber, ich habe daraus gelernt und nächstes Mal komme ich umso stärker zurück.“ Auch die deutschen Damen konnten ihre Leistungen vom Mittwoch heute nicht bestätigen. Andrea Kaspers und Anne Hübner belegen die Ränge 9 und 10.  

(c) OKC/Judith Prechtl
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Die Führung in der Klasse K1-Damen behält weiterhin Marléne Devilez (FRA). Zweite ist derzeit Maria Lindgren (SWE) die zwei solide Läufe aufs Wasser brachte. Knapp dahinter, nur 23,333 Punkte liegt die Norwegerin Kari Olnes, wiederum nur 3,333 Punkte vor Nina Csonkova (SVK). Tora Heggem (NOR) belegt Rang 5. Alle fünf Finalistinnen liegen in einem Abstand von 110 Punkten. Somit ist im morgigen Kampf um die Spitzenplätze noch alles möglich.  

 

Keine große Überraschung ist der Führende nach dem Halbfinale der K1 Junioren: Der britische Überflieger Bren Orten verteidigte seine Führung überlegen vor seinem Teamkollegen James Benns und Sam Stephenson. Sindre Slalien (NOR) liegt derzeit auf Rang 4, Lane De Meulanaere (BEL) schaffte als 5. den Finaleinzug. Pech hatte Michel Hasselwander (GER). Mit nur 13,333 Punkten Rückstand schlittert er haarscharf am Junioren-Finale vorbei. Yannick Münchow belegt Rang 10.  

(c) OKC/Judith Prechtl
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Im C1 liegt Aitor Goikotxea (ESP) an der Spitze vor Lukas Cervinka (CZE), Sören Kohnert (GER), Philipp Hitzigrath (GER) und Jan Choutka (CZE). Jonas Unterberg (GER) beendet die EM auf Rang 8.

 

Am Samstag geht es ab 10 Uhr auf der Drauwalze richtig zur Sache. Die Finalläufe in den Klassen K1-Juniorinnen, Squirt Männer, C1 unisex, K1 Damen und K1 Herren stehen auf dem Programm. In der Mittagspause gibt es Gelegenheit selbst zum Paddel zu greifen. Beim Teva-Pappbootrennen schippern die Teilnehmer in selbst gebastelten Kanus die Drau hinunter. Jeder der mutig genug ist, der mächtigen Walze direkt ins Auge zu sehen kann dabei mitmachen. Anmeldung und Materialausgabe beim Red-Bull-Zelt am Wettkampfgelände im Draupark.  

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Fr

29

Jun

2012

Frankreich in Führung, Vier Deutsche im Viertelfinale

(c) OKC/Judith Prechtl
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Nach der Vorrunde der Kajak-Einer-Herren bei der Kanu-Freestyle- Europameisterschaft in Lienz liegt der Franzose Sebastien Devred in Führung. Mit zwei spektakulären Läufen setzte er sich von der Konkurrenz ab. Titelverteidiger Peter Csonka sorgte für Schrecksekunde. Das morgige Viertelfinale ist mit Spannung zu erwarten.

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Ring frei, in der Königsklasse der K1-Herren (Kajak Einer) bei der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft im Lienzer Draupark. Erneut zeigte sich die Sonnenstadt von ihrerbesten Seite und bot den Athleten damit beste Vorraussetzungen für eine Abkühlung imkalten Wasser der Drau.

 

Gleich zum Auftakt der spannenden Freestyle-Show legte Sebastien Devred (FRA) dieheutige Bestleistung vor. Bereits bei der EM 2010 machte der junge Franzose bei den K1-Junioren herausragenden Leistungen von sich reden. Heute zeigte er als einzigerTeilnehmer in beiden Läufen Höchstschwierigkeiten und brachte seine Lunar Orbits, TrickyWoos und Phonics Monkey sauber und präzise aufs Wasser. Der beste Einzellauf des Tagesgelang James Weight (GBR), der die Trickkiste des Kanu-Freestyle voll ausschöpfte:1043,333 Punkte! Allein dieser Run hätte für Rang 3 in der heutigen Tageswertung gereicht.Nichtsdestotrotz liegt auf Rang 3 heute der amtierende Weltmeister James Bebbington, dervor allem im ersten Lauf unter seinen Möglichkeiten blieb. Ihm auf den Fersen ist derJunioren-Europameister von 2010, Joaquím Fontané (ESP) vor den beiden Briten AndrewBrinkley und Allen Ward.

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Für Besorgnis sorgte heute Titelverteidiger und Mitfavorit Peter Csonka (SVK): Der Slowakeleidet unter einer Muskelverletzung im Brustbereich und gab in seinem zweiten Lauf mitschmerzverzerrtem Gesicht w.o. „Es hat bereits nach dem ersten Lauf ziemlich weh getan“,sagt Csonka. „Da ich wusste, dass mich mit den Punkten aus dem ersten Run für dasHalbfinale qualifiziert hatte, habe ich nichts mehr riskiert und den zweiten Laufabgebrochen.“ Weiters im Halbfinale zu sehen sind: Abel Thevenet (FRA), Simon Strohmeier(GER), Thimothee Bernard (FRA), Thomas Andrassy (SVK), Gerd Serrasolses (ESP),Tomasz Czaplicki (POL), Thomas Hinkel (GER), Marcel Bloder (AUT), Martin Koll (GER),Jan Spindler (CZE), Philipp Vorbohle (GER), Andrey Pesterev (RUS) und BartoszCzauderna (POL).

(c) OKC/Judith Prechtl
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Team Deutschland ist im Semifinale am Freitag weiterhin mit vier Teilnehmern vertreten.Neben den üblichen Verdächtigen Simon Strohmeier (Rang 9) und Martin Koll (Rang 16)überraschte am Donnerstag vor allem Thomas Hinkel. Der Passauer erreichte in seinemhervorragenden ersten Lauf 485 Punkte und verbuchte dabei Höchstschwierigkeiten wie denTricky Woo – Platz 14 in der Zwischenwertung. Ebenfalls im Halbfinale mit dabei ist PhilippVorbohle. Christoph Kleemann zeigte nach einer Nullrunde im zweiten Lauf einen sauberenLoop. Mit 90 Punkten belegt er Rang 36.a

(c) OKC/Judith Prechtl
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Auch die K1-Juniorinnen (18 Jahre und jünger) fuhren heute ihre Vorläufe aus. Besondershervor stach die Spanierin Nuria Fontané, die in der schwierigen Walze saubere Air-Loopszeigte. In ihren zwei Läufen verbuchte sie insgesamt 343 Punkte und setzte sich damitdeutlich von ihren Konkurrentinnen ab. Jeromine Hervo (FRA) gelang nach einer Nullrundeein toller zweiter Lauf und auch Jennifer McGaley (GBR) konnte sich im zweiten deutlichverbessern. Platz vier belegt Kimberlee Aldred (GBR) vor den punktgleichen Julia Spaaij,Jana Groß und Lisa Hasselwander (alle GER). Die deutschen Mädels bewiesen damit tollesTeamwork: da sie den gleichen Move in gleicher Weise ausführten qualifizierten sich alle dreifür das Finale.

 

Am Nachmittag waren auf der Drau wieder die Squirter an der Reihe. Los ging es mit denVorläufen der Damen, die sich direkt für das Finale qualifizierten. Wenig überraschend setztesich die amtierende Squirt-Weltmeisterin Claire O’Hara (GBR) an die Spitze – überlegen,denn die zweitplatzierte Eva Filová (SVK) liegt 1288,33 Punkte zurück. Auch Lucie Horka(CZE), Andrea Kaspers (GER) und Nuria Fontané (ESP) treten morgen im Finale an.

Im Squirt der Männer stand heute das Halbfinael auf dem Programm. Tomasz Czaplicki(POL) übernahm mit 495 Punkten die Führung. Auf Rang 2 liegt Bartosz Czaderna (POL) vorVorrunden-Sieger Ben Aldred (GBR), Michal Wrzal (POL) and Helmut Wolff (GER). Die finaleEntscheidung in den Squirt-Wettkämpfen fällt bereits morgen, Freitag ab 16 Uhr. Los gehtder morgige Tag wieder um 10 Uhr mit dem Viertelfinale der Herren, danach treten die K1-Junioren zum Halbfinale an. Nach der Pause folgen ab 13:30 die Halbfinale im CanadierEiner (C1) und Kajak Einer (K1) Damen.

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Do

28

Jun

2012

Bei der Fußball EM draußen, im Freestyle ganz vorne...

(c) OKC/Judith Prechtl
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Vier von fünf Wettkampfklassen sind nach den Vorläufen bei der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft in Lienz (Österreich) in britischer Hand. Bei den K1-Damen konnte Titelverteidigerin Marlène Devillez (FRA) ihre Herausforderin Claire O’Harra (GBR) auf Rang 2 verweisen – vorerst. Team Deutschland ist inallen Klassen weiterhin vertreten.

Strahlender Sonnenschein und ein konstant guter Wasserstand begrüßten am heutigen erstenWettkampftag die Teilnehmer der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft in Lienz. 145 Athleten aus15 Nationen sind am Start um bis zum Samstag „Europas Beste“ zu küren. Um allen Teilnehmernfaire Bedingungen zu gewähren sorgt die Tiroler Wasserkraft AG (TIWAG) die ganze Woche überfür den idealen Pegelstand der Drau.

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Den Auftakt der EM-Vorläufe übernahmen am Mittwoch die „Einarmigen in ihren Badewannen“:Die Teilnehmer der Klasse OC1 sind mit Stechpaddel und offenen Kanus unterwegs, wasbedeutet, dass der Innenraum der Boote nach und nach vom Spritzwasser der Walze geflutetwird. Mindestens 40 Liter passen laut Reglement in ein „Open Canoe“, dadurch haben es dieAthleten deutlich schwerer ihre Moves sauber auszuführen. Die beste Leistung auf der Drauzeigte am Mittwoch der Brite Paul King. Er führt mit 30 Punkten vor seinem Landsmann JoshWedgwood und dem Spanier Aitor Goikoetyea. Punktgleich auf Rang vier liegen die beidenDeutschen Toby Hüther und Philipp Hitzigrath sowie der Pole Tomasz Czaplicki. Damit sind amSamstag sechs Athleten im Finale zu sehen.

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Bei den K1-Damen verspricht der erste Wettkampftag ein spannendes Duell: Claire O’Hara(GBR) legte in zwei dynamischen Läufe zahlreiche sauber ausgeführte Top-Score-Moves vor undverbuchte 470 Punkte in zwei Läufen. Die amtierende Doppelweltmeisterin machte damitunmissverständlich klar, dass sie nicht umsonst als Favoritin gilt. Dennoch steht an der Spitzedes Damenrankings eine andere: Titelverteidigerin Marlène Devillez (FRAU) beanspruchtebereits vor zwei Jahren den Luftraum über der Drauwalze und auch heute setzte sie bei ihrenLoops, McNasties und Space Godzillas voll auf den Arial-Bonus für besonders hoch ausgeführteMoves. Auf Rang drei liegt derzeit Nina Csonkova (SVK) mit punktgleich mit der Schwedin MariaLindgren.

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Mit einer hervorragenden Leistung überraschte heute die junge Deutsche Andrea Kaspers. Inzwei soliden Läufen konnte sie jeweils einen Loop punkten und platzierte sich so auf dem 6.Zwischenrang. Ihre Teamkollegin Anne Hübner belegte Rang 9, Sandra Sebelin aus Passauerreichte Rang 14. Österreichs Paula Gruber darf beide EM-Ziele als erreicht betrachten: Diejunge Grazerin belegt Rang 16 unter insgesamt 25 Teilnehmerinnen. Am Freitag fahren die zehnbestplatzierten Damen der Vorläufe ihr Halbfinale aus: Weiters qualifiziert sind: Kari Olnes(NOR), Eva Filová (SVK), Alexandra Cisarová (SVK) und Tora Heggem (NOR).

„Very British“ sieht nach den Vorläufen das Favoritenfeld bei den K1-Junioren aus. Allen voranerreichte der WM-Dritte Bren Orton (GBR) von Plattling den sagenhaften High-Score von 1.115Punkten. Alleine in seinem ersten Lauf legte der Überflieger über 700 Punkte vor – ein wahresFeuerwerk an High-Score-Moves. Ortons Teamkollegen James Benns, Brandon Hepburn undSam Stephenson belegen die Plätze zwei bis vier. Auf Rang fünf liegt Yannick Münchow ausDeutschland, der der die britische Übermacht im Halbfinale der besten zehn am Freitag sicherlichangreifen wird.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Ebenfalls weiter im Rennen ist Deutschlands Michel Hasselwander auf Rang 8. In zwei solidenLäufen sammelte das Nachwuchstalent vom WSC Dormagen für das Halbfinale. Nils Sommeraus Heidelberg trennen davon nur 30 Punkte. Der 16-Jährige darf sich dennoch über den guten11 Gesamtrang freuen. Insgesamt waren bei den unter 18-Jährigen 26 Teilnehmer am Start. ImHalbfinale am Freitag sind zudem Ander de Miguel (ESP), Sindre Slalien (NOR), Iker Carreto(ESP) und Lane De Meulenaere (BEL) zu sehen.

Alles offen ist nach den Vorläufen in der Klasse Canadier Einer (C1): Adam Ramadan (GBR)liegt mit 500 Punkten in Führung, 20 Punkte vor dem Tschechen Lukas Cervinka. Auf Rang 3liegt derzeit Aitor Goikoetxea (ESP) vor Nicolas Fayol aus Frankreich. Deutschlands Vize-Weltmeister Philipp Hitzigrath liegt nach den Vorläufen auf Rang 5 vor seinem TeamkollegenJonas Unterberg. Weiters für das Halbfinale qualifiziert sind: John O’Rourke (IRL), BartoszCzauderna (POL), Jan Choutka (CZE) sowie die punktgleichen Sören Kohnert (GER) und JackGunter (GBR).

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Präzision, Tiefgang und ein Hauch von Anmut waren beim der letzten Vorrunde des Tagesgefragt. Im Squirt der Männer zwirbelten die Teilnehmer ihre Boote durch ein ca. 80 Meterlanges Teilstück der Drau. Angetreten wurde im klassischen Freestyleboot oder in densuperflachen Spezialkajaks – jede Bootsart birgt Vor- und Nachteile: Während die Squirtbootebesser für die wichtigen Tauchgänge sind, so genannte Mystery-Moves, sind die kurzenFreestyleboote im relativ seichten Flussbett der Drau besser zu drehen.

 

An die Spitze setzte sich heute ein klassischer Squirter, der – wie die meisten Führenden desheutigen Tages – aus Großbritannien kommt: Ben Aldred gelang trotz der erschwertenBedingungen ein exzellenter Tauchgang, was die in einer präzisen Kür gesammelten Punkte auf814 Zähler multiplizierte. Auf Platz 2 liegt derzeit der Pole Tomasz Czaplicki der solideFlachwasser-Moves mit klassichen Squirt-Elementen kombinierte und in der Walze wichtigePunkte machte. Sein Landsmann Bartosz Czauderna belegt derzeit Rang 3. Ebenfalls gut imRennen liegt Deutschlands Altmeister Helmut Wolff auf Rang 4. vor Michal Wrzal (POL). ImHalbfinale treten zudem Bostjan Gomboc (SLO), Adrian Durrant (IRL), Jochen Eickhoff (GER)und die beiden Briten Tom Goddard und Paul King an. Am Freitag nicht mit dabei ist Jörn Hüschaus Deutschland.

(c) OKC/Judith Prechtl
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Morgen Donnerstag geht es in Lienz zunächst mit den K1-Juniorinnen weiter. Ab 10 Uhr zeigendie Mädels auf der Drau ihr Können. Ab ca. 10:45 folgt schließlich die Königsklasse: Die K1-Herren betreten den Ring. Dann wird sich zeigen ob die Favoriten James Bebbington (GBR) undPeter Csonka (SVK) ihrem Ruf gerecht werden und mit wem in den kommenden Tagen sonstnoch zu rechnen ist.

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Mi

27

Jun

2012

Mögen die Spiele beginnen!

(c) OKC/Judith Prechtl
(c) OKC/Judith Prechtl

Feuer frei für die Vorläufe der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft in Lienz. OC1, K1 Junioren Männer, K1 Damen und C1 Unisex stehen am Mittwoch auf dem Programm. Nach dem zweiten Nationentraining zogen die K1-Ladies unterschiedliche Schlüsse über die fordernde Walze im Draupark.

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(c) OKC/Judith Prechtl

Am Mittwoch wird es ab 10 Uhr bei den Vorläufen im Open Canoe, Kajak-Einer (K1) Junioren männlich, K1-Damen, Canadier-Einer (C1) und Squirt Männer erstmals ernst. Bei den K1-Damen gilt die amtierende Doppelweltmeisterin Claire O’Hara (GBR) als große Favoritin. „Claire zeigt beim Training absolut konstante Leistungen. Ich würde einen Batzen Geld auf sie setzen“, sagt die Schwedin Maria Lindgren, die selbst zum erweiterten Favoritinnenkreis für die Podestplätze gehört. „Die Walze ist bei diesem Wasserstand sehr selektiv und man muss sehr konzentriert fahren. Nur wer sich keine Fehler erlaubt hat die Möglichkeit hier zu punkten. Demnach wird die beste Athletin gewinnen.“ 

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Anspruch auf die Spitzenplätze erhebt auch EM-Titelverteidigerin Marlène Devillez, aus Frankreich im Training bereits einige satte Loops und Space Godzillas zeigte. Auch Anne Hübner aus Deutschland rechnet sich Chancen auf einen Finaleinzug aus, wenn auch nur 50:50: „Die Walze ist bei diesem Wasserstand sehr schwierig zu fahren. Links ist sie eine Walze und rechts eher ein Rücklauf. Wer dort hinein gerät muss erstmal kämpfen, um wieder raus zu kommen. Aber, wenn mir ein guter Lauf gelingt, klappt es auch mit dem Finale.“ Paula Gruber steigt morgen für die Gastgebernation ins Kajak. Die schwierige Walze ist für die junge Grazerin positive Herausforderung. „Ich muss mich jedes Mal neu überwinden in den Spot zu fahren. Wenn mir dann ein Move gelingt freue ich mich umso mehr.“ Paulas Ziel für den morgigen Tag: „Ich möchte meine Moves zeigen, Punkte machen und nicht Letzte werden. Wer weiß, vielleicht gelingt mir morgen auch noch ein Extra-Move wie ein Cartwheel.“

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(c) OKC/Judith Prechtl

In der letzten Vorrunde des morgigen Tages zeigen die Männer im Squirt die glitzernde Seite des Kanusports. Elf Athleten zwirbeln ihre Kajaks durch die Drau und versuchen so viel Mystery-Bonus wie möglich zu ergattern. Je tiefer der Tauchgang, desto besser für den Punktestand.

 

Gleich 15 Gelegenheiten zum Daumendrücken gibt es morgen für Team Deutschland: Im OC1ist Schwarz-Rot-Gold durch Toby Hüther und Philipp Hitzigrath vertreten. Sören Kohnert, Phlipp Hitzigrath und Jonas Unterberg schwingen das Stechpaddel im C1. Bei den K1 Damen sind neben Anne Hübner auch Sandra Sebelin und Andrea Kaspers am Start. Michel Hasselwander, Yannick Münchow, Nils Sommer und Marvin Gauglitz treten bei den K1-Junioren an und Helmut Wolf,Jörn Hüsch und Jochen Eickhoff vertreten Deutschland im Squirt-Wettkampf. 

 

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Di

26

Jun

2012

Start frei für die Kanu-Freestyle-EM in Lienz

(c) OKC/Judith Prechtl
(c) OKC/Judith Prechtl

Am Montag wurde auf Schloss Bruck Lienz in Osttirol bei Freibier und Trommelwirbel die Kanu-Freestyle-Europameisterschaft 2012 offiziell eröffnet.

 

Mit einem Trommelwirbel der besonderen Art begann am Montag der offizielle Festakt zurEröffnung der Kanu-Freestyle-Europameisterschaft 2012 auf Schloss Bruck in Lienz(Österreich). Die österreichische Trommlergruppe „Drumartic“ klopfte, pochte und poltertevor der historischen Kulisse auf zwei ausrangierten Kajakhüllen ein rhythmisches Feuerwerk.Im Anschluss lauschten die Freestyler bei Freibier geduldig dem Reigen derEröffnungsreden ehe ECA Vize-Präsident Miroslav Haviar (SVK) unter Jubel dieEuropameisterschaft für eröffnet erklärte. Doppelweltmeisterin Clair O’Hara ergriff das Wortstellvertretend für die teilnehmenden Athleten und dankte den Veranstaltern: „Es ist großartignach zwei Jahren wieder hier in Lienz zu sein. Die Stadt und die vielen Flüsse in derUmgebung bieten exzellente Möglichkeiten zum Paddeln. Besonders für uns Freestyler,denn im Draupark finden wir die besten Bedingungen für unsere Wettkämpfe.“

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Deutschland ist bei der Europameisterschaft in Lienz mit knapp 30 Teilnehmern, Betreuernund Ersatzleuten und beinah ebenso vielen Fans vertreten. Kurz vor der Eröffnung ließ sichdie Meute für ein offizielles Teamfoto vor die Burg locken. Mit dabei sind: MichelHasselwander (WSC Dormagen), Yannick Münchow (WSC Dormagen), Marvin Gauglitz (KGNeckarau), Niels Sommer (WHW Heidelberg), Simon Gegg (Djk Achern), Julia Spaaij (PFTübingen), Lisa Hasselwander (WSC Dormagen), Jana Groß (PC Illingen) Johanna Denke(KG Neckarau), Phlipp Hitzigrath (Ukf Ulm), Sören Kohnert (KC Wiedenbrück), JonasUnterberg (WSC Dormagen), Toby Hüther (Saarbrücker KC), Thomas Hinkel (TV Passau),Helmut Wolff (KSC Villingen), Jörn Hüsch (KWC Grefrath), Andrea Kaspers (SpvgBoich/Thum), Sandra Sebelin (TV Passau), Simon Strohmeier (TG München), Martin Koll(AKC Augsburg), Philipp Vorbohle (KC Wiedenbrück), Christoph Kleemann (KCGNiederkrüchten), Eric Walter (NB Haltern), Anne Hübner (KC Bietigheim) und LisaSchimanski (TG München).

(c) OKC/Judith Prechtl
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Bis kommenden Samstag kämpfen auf der Drauwalze 145 Sportler aus 15 Nationen um die EM-Titel. Heute Dienstag geht es zunächst mit den Nationentrainings weiter, ehe die Punkteschlacht am Mittwoch mit den Vorläufen der K1 Damen, K1 Junioren und Squirt  Männer beginnt.

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Neben spannenden Wettkämpfen (täglich von 9 bis ca 17 Uhr) ist vor allem zumWochenende ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm geplant. Am Freitag, den 29. Junispielen „Norman Scholz and Friends“ ab 18 Uhr live vor dem La Ola Shop in der Mühlgasse,im Anschluss an die Siegerehrung am Samstag spielen die „Escort Ladies“ ab 19:30 imGastgarten Himmelblau. Der Eintritt zu beiden Events ist frei, jeder ist dazu herzlicheingeladen. Gelegenheit selbst zum Paddel zu greifen gibt es am Samstag zwischen 9 und17 Uhr beim bereits traditionellen TEVA-Pappbootrennen. Pappe und Klebeband werdenvom Veranstalter gestellt. Die Anmeldung und Materialausgabe findet um 9 Uhr im Drauparkstatt.

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Sa

16

Jun

2012

Eine Euro ist nicht genug: Freestyle-EM in Lienz

(c) martinlugger.com
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Zum zweiten Mal in Folge messen sich von 25. bis 30. Juni Europas beste Freestyle-Kanuten in der Dolomitenstadt. Das Starterfeld zeigt sich hochkarätig und versprichtSpannung bis zum letzten Paddelschlag.

 

Kanu-Akrobatik auf weltmeisterlichem Niveau verspricht die Neuauflage der Freestyle-Europameisterschaft in Lienz (AUT). Nachdem der neue Wildwasserkanal in Wien nichtrechtzeitig als Austragungsort für die EM 2012 fertig gestellt werden konnte, springen dieerfahrenen Rodeo-Organisatoren des Osttiroler Kajak Clubs als Ausrichter ein. Eine Wochelang darf sich der Freestyle-Sport Ende ein Juni über ein fröhliches und spannendesPaddelfest im Herzen der Osttiroler Bergwelt freuen.

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Vor allem in der Königsklasse, dem Kajak-Einer (K1) der Herren, ist ein knallharter Titelkampf zu erwarten: Weltmeister James Bebbington (GBR) und Vizeweltmeister und EM Titelverteidiger Peter Csonka (SVK) liefern sich die erste große Revanche nach der Weltmeisterschaft im Vorjahr. Doch mit dem amtierenden Junioren-Europameister und -Vizeweltmeister Joaquím Fontané Maso (ESP) steht ein neuer und unbekümmerter Konkurrent in den Startlöchern. Bei den K1-Damen wird mit Claire O’Hara (GBR) ebenfallsdie amtierende Weltmeisterin erwartet, die es unter anderen mit EM-Titelverteidigerin Marlène Devillez aus Frankreich zu tun bekommt. Aber auch mit Katya Kulkova (RUS), NinaCsonkova (SVK) und Anne Hübner (GER) ist zu rechnen.

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Deutschlands größte Medaillenhoffnung ist C1-Vizeweltmeister Philip Hitzigrat, der bereits bei der Deutschen Meisterschaft Anfang Mai in Plattling eindrucksvoll seine Form demonstrierte. Jonas Unterberg und Sören Konert machen das heimische C1-Trio komplett. Simon Strohmeier, Martin Koll, Thomas Hinkel, Philipp Vorbohle und Christoph Kleemann vertreten Team Deutschland in der Klasse K1-Herren. Anne Hübner, Sandra Sebelin und Andrea Kaspers bei den K1-Damen. Michael Hasselwander, Yannik Münchow, Nils Sommerund Marvin Gauglitz sind bei den K1-Junioren am Start. In der Klasse K1-Juniorinnen treten Julia Spaaij, Lisa Hasselwander und Jana Groß in die Fußstapfen von Titelverteidigerin Sandrina Hornhardt, die abiturbedingt absagen musste. Im OC1 schwingen neben Titelverteidiger Fabian Krummreich auch Philip Hitzigrat und Toby Hüther das Stechpaddel. Im Squirt sind die heimischen Athleten durch Helmut Wolf, Nils Dippon und Jörn Hsüchsowie Andrea Kaspers, Sandra Sebelin und Julia Spaaij vertreten.

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Der offizielle Startschuss für die Europameisterschaft fällt am 25. Juni um 20 Uhr bei der Eröffnungszeremonie auf Schloss Bruck. In den folgenden Tagen laufen zunächst die Vorausscheidungen (täglich von 9 bis ca. 17 Uhr) bis die Wettkämpfe in den Finalläufen amSamstag, den 30. Juni, ab 9 Uhr ihren Höhepunkt finden. Zur offiziellen Siegerehrung der EM mit Live Konzert der „Escort Ladies“ ab 19:30 Uhr im Gastgarten Himmelblau ist jeder herzlich eingeladen. Als weiteres Programmhighlight spielen „Norman Scholz and Friends“ am Freitag, den 29. Juni, ab 18 Uhr vor dem La Ola Shop in der Mühlgasse, der 2012 sein 10-jähriges Jubiläum feiert. Gelegenheit selbst zum Paddel zu greifen gibt es am Samstag zwischen 9 und 17 Uhr beimbereits traditionellen TEVA-Pappbootrennen. Pappe und Klebeband werden vom Veranstalter gestellt. Die Anmeldung und Materialausgabe findet um 9 Uhr im Draupark statt.

 

mehr Informationen zur EM: www.euro-lienz.com

Team Deutschland 2012

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Do

14

Jun

2012

Aniol Serrasolses highlights 2011

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Do

14

Jun

2012

Graz Rodeo 2012

Video by Bastian Maier & Harald Glanz

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Fr

01

Jun

2012

Lammeröfen, Bliss Stick Tuna

Juni

Lammeröfen im Bliss Stick Tuna

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Mi

30

Mai

2012

Plattling :: Zet Sago

8 Kommentare

Fr

11

Mai

2012

Gewinne dein selbst designtes Paddel!

Vom 6.-10. Juni 2012 wird die erste inoffizielle Kanu-Freestyle Big Air Weltmeisterschaft am Datteln-Hamm Kanal in Hamm ausgetragen. Fliegende Kanus, spektakuläre Sprünge, Atmosphäre, Gemeinschaft, Lifestyle – wir wollen sehen, was DU mit BIG AIR verbindest. Deine Kreativität ist gefragt, denn NIL-Paddle ruft auf zum großen Paddle-Design Contest. Zeig uns deinen Style und gewinne dein selbst designtes Paddel!

In Zusammenarbeit mit dem Stadtmarketing, dem Stadtsportbund Hamm und dem Deutschen Kanuverband (DKV) wird eine 7 Meter hohe Kanu-Freestyle Rampe für die mutigen Luftakrobaten aufgebaut. Die spektakulären Sprünge und das abwechslungsreiche Rahmenprogramm garantieren eine spannende Veranstaltung.

 

>>> mehr zur Veranstaltung

Paddle-Design Contest

Wir wollen sehen, was DU mit BIG AIR verbindest. Deine Kreativität ist gefragt, denn NIL-Paddle ruft auf zum großen Paddle-Design Contest. Zeig uns deinen Style und gewinne dein selbst designtes Paddel!

Gestaltungsrichtlinien:


Dein BIG AIR Paddel-Design

  • Soll die BIG AIR Weltmeisterschaft authentisch widerspiegeln
  • Muss frei erfunden sein
  • Darf keine politischen oder religiösen Botschaften erhalten
  • Kann mit Buntstift, Acryl-, Ölfarben etc. (Option 1) oder digital (Option 2) gestaltet werden
  • Muss bis zum 3. Juni mit dem Betreff „Paddel-Design-Contest“ an mail@bigair2012.com gesendet werden

Und so geht’s:

Option 1:

  1. Zeichne dein individuelles Design auf ein Blatt Papier (DIN-A4-Format). Von Acryl über Aquarell bis hin zu Ölkreide ist alles erlaubt! Du solltest aber darauf achten, dass dein Design als Grafik für das Paddel verwendet werden kann.
  2. Scanne dein Design ein und sende es als JPEG-Datei an mail@bigair2012.com mit dem Betreff „Paddel-Design-Contest“.
  3. Entspricht das eingesandte Design den Richtlinien, wird dieses auf http://www.facebook.com/BigAir2012 veröffentlicht.
  4. Lass alle deine Freunde und Bekannte für dein Design abstimmen! Das Design mit den meisten „Likes“ gewinnt.

Option 2:

  1. Lade die Design-Vorlage herunter, die dir unten auf dieser Seite zur Verfügung steht.
  2. Designe dein individuelles Paddel in einem Bildbearbeitungsprogramm deiner Wahl und beachte dabei:
    • Das gewählte Farbformat muss RGB sein
    • Die Auflösung der Grafikdatei muss bei mindestens 150 dpi liegen und muss 2010 x 9862 Pixel betragen
    • Das Design muss immer als .png gespeichert, die Vorschau aber als JPEG- Datei versandt werden
  3. Sende uns dein Design als Vorschau im JPEG-Format (max. Dateigröße 2MB) an mail@bigair2012.com mit dem Betreff „Paddel-Design-Contest“.
  4. Entspricht das eingesandte Design den Richtlinien, wird dieses auf www.facebook.com/BigAir2012 veröffentlicht.
  5. Lass alle deine Freunde und Bekannte für dein Design abstimmen! Das Design mit den meisten „Likes“ gewinnt.

Der Design-Entwurf muss in DIGITALER FORM EINGEREICHT werden. Sollte das Design handgezeichnet sein, bitte einscannen und digital schicken, das Original jedoch auf jeden Fall aufbewahren. Wir weisen darauf hin, dass der eingereichte Entwurf jederzeit vom Big Air-Team bzw. dem Produzenten (Firma NIL paddels&helmets) verändert werden kann, um die Produktion des Paddels zu ermöglichen.

Die eingereichten Vorschläge werden  unter Einhaltung der Richtlinien auf den folgenden Websites präsentiert:

Bis zum 3. Juni müssen alle Designvorschläge in digitaler Form an mit dem Betreff “Paddle-Design-Contest” an mail@bigair2012.com gesendet werden. Am Montag, 4.Juni werden die eingereichten Designs auf unserer Facebook-Seite zum Voting freigegeben. Bis zum letzten Eventtag, also dem 10.Juni um 12:00 Uhr kann abgestimmt werden. Der Gewinner des Design-Wettbewerbes wird bei der Siegerehrung bekannt gegeben, das Gewinner-Paddel wird produziert und dem Gewinner/der Gewinnerin zugesandt.

 

BEACHTE: Das Design Template ist nur bei der Verwendung eines Grakifdesignprogramms hilfreich! Ansonsten Design im DIN A4 Format einschicken!!!

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Do

10

Mai

2012

Plattling - DM und EM Quali 2012

Mai 2012

Plattling, Isar-Sohlschwelle: Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaften + EM Quali

fotos by David Ernst/Philipp Hitzigrath

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Di

08

Mai

2012

Die DM-Titel sind vergeben, Plattling 2012

Kaum ein Jahr ist es her, dass sich die Weltelite des Freestyle Sports an der Plattlinger Isar-Sohlschwelle zum Kräftemessen traf, da finden schon die nächsten Wettkämpfe statt. Am Wochenende wurden bei perfekten Bedingungen die Deutschen Meisterschaften ausgetragen. Es ging dabei auch um die Qualifikation für die diesjährige Europameisterschaft in Lienz.

foto: david ernst
foto: david ernst

Bei strahlendem Sonnenschein und mit viel guter Laune starten die Wettkämpfe pünktlich am Samstag morgen. Nach hochkarätigen Vorläufen mussten sich die besten Walzenakrobaten am Nachmittag in den ersten Finals beweisen. In der Klasse der Offenen Kanadier (OC1) konnte sich OC-Urgestein Toby Hüther mit deutlichem Punktvorsprung Gold sichern. Gefolgt von Philipp Hitzigrath und Thomas Hinkel. Der ersten Goldentscheidung folgten die Halbfinale der K1 Junioren und der K1 Herren. Spektakuläre Läufe sorgten bei Jury und Zuschauern für Anspannung. Große Überraschungen blieben jedoch aus, die Favoriten konnten sich durchweg für die Finals am Folgetag qualifizieren.

Der Sonntag versprach viel Spannung. Immerhin ging es für die rund 70 Deutschen Teilnehmer nicht nur um den DM-Titel, sondern vor allem um die Qualifikation für die EM im Juni. Bei den K1 Juniorinnen erkämpfte sich Julia Spaaij souverän den ersten Platz. Ihre ärgste Konkurrenten Lisa Hasselwander, die Führende in den Vorläufen musste sich mit Platz 2 begnügen. Sie darf sich aber über Ihre erste EM-Teilnahme im ersten Wettkampfjahr freuen. Nur 1,666 Punkte dahinter liegend, holte sich Jana Groß Bronze.

foto: david ernst
foto: david ernst

Die männlichen K1 Junioren machten es den Schiedsrichtern nicht leicht. Dafür verantwortlich waren Yannick Münchow und Michel Hasselwander. Schon bei den Westdeutschen Meisterschaften am Wiesenwehr (Erft/Neuss) lieferten sie ein haarsträubendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Alle fieberten mit und warteten gespannt auf die Verkündung der Punktzahlen. Denkbar knapp entschied Michel Hasselwander mit nur 1,667 Punkten Vorsprung das Finale für sich. Er ist damit zum zweiten mal in Folge Deutscher Meister. Marvin Gauglitz gelang ein guter Dritter Platz und startet damit ebenfalls bei der EM.

foto: philipp hitzigrath
foto: philipp hitzigrath

Ähnlich spannend wurde es auch bei den C1 Fahrern. Jonas Unterberg zeigte, dass er mit eine Stechpaddel umzugehen weiß und darf sich über Bronze und seine erste EM-Teilnahme freuen. Den zweiten Platz und damit Silber errang der Wahlaugsburger Sören Kohnert, der mit einer Fülle an sauber gefahrenen Tricks sein Potential zeigte. Der bisherige Deutsche- und Vize-Weltmeister, Philipp Hitzigrath wurde seiner Favoritenrolle voll gerecht und sicherte sich zum wiederholten male Gold. Mit seiner diesjährigen Form wird er auch bei der EM um den Titel mitfahren.

Anne Hübner, derzeit wohl beste weibliche Wildwasser- und Freestylepaddlerin in Deutschland bestätigte im K1 Damenfinale ihre gute Leistung aus dem Vorlauf und verteidigte  Ihren DM-Titel aus 2011. Lokalmatadorin Sandra Sebelin verdiente sich mit einem starken Finallauf Silber und freut sich nach 2010 über ihre zweite EM-Teilnahme. Ebenfalls auf den EM freuen, darf sich die drittplatzierte Andrea Kaspers.

foto: david ernst
foto: david ernst

In der traditionell stärksten Klasse, den K1 Herren machte vor allem Simon Strohmeier mit einem 800 Punktelauf deutlich, dass mit ihm auf der EM zu rechnen ist. Er sicherte sich bereits zum dritten mal den Deutschen Meistertitel (nach 2005 und 2009). Für Titelverteidiger Martin Koll ( 730 Punkte) blieb ein guter zweiter Platz. Mit einem guten Finallauf machte Thomas Hinkel (680 Punkte) den dritten Platz klar.


In den Squirtklassen der Damen und Herren machten Andrea Kaspers und Nils Dippon den Sieg perfekt. Sie dürfen sich ebenfalls auf die EM in Lienz freuen, um sich mit den besten Squirten Europas zu messen.

foto: philipp hitzigrath
foto: philipp hitzigrath

Erstmals durchgeführt wurde dieses Jahr eine Freestyle-Mannschaftswertung. Bei dieser zählen  die Ergebnisse der Vorläufe, der besten drei Fahrer eines Vereins. Die beste Mannschaft stellte der WSC Dormagen aus dem LKV NRW. Der zweite Platz ging an den Saarbrückener KC, gefolgt vom SpvG Boich/Thum auf Rang 3.

 

Die anschließende Siegerehrung wurde vom Plattlinger Bürgermeister Erich Schmid, dem Dkv Referent für Öffentlichkeitsarbeit Dr. Hans Peter Wagner und dem Hauptschiedsrichter Jasper Pollak durchgeführt.

Beim Plattlinger Rodeo nahmen auch internationale Fahrer teil. Diese fuhren außerhalb der DM-Wertung. Hier zeigten allen voran Tomasz Czaplicki aus Polen (2. Platz K1 Herren) und Vize-Weltmeister Peter Csonka (Slowakei/ 1. Platz K1 Herren), dass mit Ihnen auf der Europameisterschaft zu rechnen ist. Bei den K1 Damen zeigte Nina Csonkova (Slowakei) mit viele High-Score Moves, dass das Niveau bei den Damen stark anzieht. Leider fuhr sie nicht alle Tricks sauber genug um damit Punkten zu können.

Meister und Medaillenplätze, Plattling Isar-Sohlschwelle, Deutsche Meisterschaft 2012

 

K1 Herren

1. Simon Strohmeier, TG München

2. Martin Koll, Augsburger KV

3. Thomas Hinkel, TV Passau

 

K1 Damen

1. Anne Hübner, KC Bietigheim

2. Sandra Sebelin, TV Passau

3. Andrea Kaspers, Spvg Boich/Thum

 

K1 Junioren

1. Michel Hasselwander, WSC Dormagen

2. Yannick Münchow, WSC Dormagen

3. Marvin Gauglitz, KG Neckarau

 

K1 Junioren U16

1. Nils Sommer, WHW Heidelberg

2. Lasse Dippel, KSG Hildesheim

 

K1 Juniorinnen

1. Julia Spaaij, PF Tübingen

2. Lisa Hasselwander, WSC Dormagen

3. Jana Groß, PC Illingen

 

K1 Juniorinnen U16

1. Lisa Hasselwander, WSC Dormagen

2. Johanna Denke, KG Neckarau

3. Emma Schuck, Saarbrücker KC

 

K1 Squirt Herren

1. Nils Dippon, EP Bayern

2. Helmut Wolff, KSC Villingen

3. Jörn Hüsch, KWC Grefrath

 

K1 Squirt Damen

1. Andrea Kaspers, Spvg Boich/Thum

2. Sandra Sebelin, TV Passau

3. Julia Spaaij, PF Tübingen

 

C1

1. Philipp Hitzigrath, Ukf Ulm

2. Sören Kohnert, KC Wiedenbrück-Rheda

3. Jonas Unterberg, WSC Dormagen

 

OC

1. Toby Hüther, Saarbrücker KC

2. Philipp Hitzigrath, Ukf Ulm

3. Thomas Hinkel, TV Passau

 

Mannschaftsmeister

1. WSC Dormagen

2. Saarbrücker KC

3. Spvg Boich/Thum

DM Plattling 2012
Komplette Ergebnisliste vom Plattling Rodeo 2012
Deutsche Meisterschaft 2012 Ergebnisse.p
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Mo

07

Mai

2012

Untertalbachtage - Paddeln, Party und Protest!

Der Untertalbach, als Naturdenkmal, steht kurz vor der Zerstörung durch ein weiteres Kraftwerksprojekt. Es wird Zeit ein Zeichen zu setzen! An 3 Festivaltagen vom 11. bis 13. Mai 2012 heißt es Paddeln, Party & Protest!

Der Untertalbach im oberen steirischen Ennstal gilt nicht nur in der Stürzerszene als Naturschauspiel. Weit über die Grenzen bekannt macht ihn auch der Alpinsteig Wilde Wasser, der durch die Klamm des Untertalbachs führt und Touristen in die sensible Wasserfauna einführt.

Bereits seit einigen Jahren steht auch hier ein Kleinkraftwerk dem weiteren Bestand des Naturdenkmals gegenüber. In diesem Jahr stehen die Zeichen wieder auf Zerstörung und eine Entscheidung naht. Es wird also Zeit ein Zeichen zu setzen und die TALBACHTAGE 2012 fett zu feiern.

Vom 11. bis 13. Mai haben die vboyz.at, 4-paddlers.com und zahlreiche Unterstützer ein dickes Programm um die Flussperle in den Schladminger Tauern und ihre Nachbarn geschnürt. Tagsüber paddeln, abends feiern und Flagge bekennen, heißt es 2012 wieder.

Was geht?


An drei Tagen im Mai wollen wir bei erhofft guten Wasserständen zeigen, dass Paddler Touristen sind und Leben in die Region bringen. Den zentralen Anlaufpunkt bildet das Camp Zirngast mitten in Schladming. Hier haben wir unser Festivalgelände aufgeschlagen und für euch einen pauschal Übernachtungspreis von 8€ p. Person und Nacht ausgehandelt. Egal ob im Auto oder Zelt, so seid ihr immer im Mittelpunkt des Geschehens. Wir haben das Camp quasi für uns. Hier wird es Bühne, Bierwagen, Sitzgelegenheiten, Informationen, Feuerstelle und Bewirtung geben.

Nach einem ausgiebigen Paddeltag am Freitag treffen wir uns am Abend erstmals am Camp um bei Gulaschsuppe und dem ein oder anderen Bierchen Paddelfilme zu schauen, zu quatschen und das Festival so richtig zu eröffnen.

 

Am Samstag wird der WWF die Ausstellung „Mythos Wasserkraft“ am Hauptplatz in Schladming eröffnen und den ganzen Tag über Kraftwerksprojekte und Naturschutz zu informieren. Für die Paddler startet der Tag auf den Flüssen der Region.

Um 17 Uhr werden alle Aktivitäten in Schladming gebündelt. Die Boote werden an der Enns deponiert. Wir begeben uns gemeinsam - zu Fuß - in Paddlerklamotten zum Hauptplatz zu einer kurzen Kundgebung. Mit Plakaten, Transparenten, Trillerpfeifen und viel TamTam geht es dann auf dem Wasserweg zurück zum Camp.

Am Camp ist der Grill bereits vorgeheizt, die Band warm gelaufen und so wird das Festival am Samstagabend mit Livemusik, Schladminger Bier und einer ordentlich Party einen würdigen Abschluss finden. Bier und Co gibt‘s natürlich zu „paddlergenehmen“ Preisen ;)

Am Sonntag steht wieder paddeln, paddeln paddeln an.

Wo kann ich paddeln?


Im Vordergrund soll natürlich das Paddeln stehen und das nicht nur auf dem Untertalbach. In der Region gibt es vom einfachen Wanderfluss (Enns ab Schladming WW I), über den traumhaften Landschaftssechser (oberer Untertalbach WW III) bis zur Wildwasserexpedition (große Sölkschlucht WWVI) einfach alles. Wir haben für euch eine Liste zusammengestellt und auch vor Ort gibt es Informationen.

Flüsse rund um Schladming
Flüsse rund um Schladming.pdf
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Text: PR Talbachtage/Sebastian Lüke

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Do

12

Apr

2012

Plattling Rodeo: jetzt anmelden und Geld sparen!

Bald ist es soweit. Die Deutschen Kanu Freesytle Meisterschaften finden statt! Am 5. und 6. Mai heißt der Austragungsort Plattling, Isar-Sohlschwelle. Seit Wochen präsentiert sich der beliebte Playspot schon mit einem optimal Wasserstand und zieht zahlreiche Walzenfahrer aus ganz Europa an.


Teilnehmen darf jeder, auch nicht-Deutsche Paddler sind willkommen! Für alle Deutschen Fahrer geht es nicht nur um den ruhmreichen Deutschen Meistertitel, sondern auch um die Qualifikation für die diesjährige Europameisterschaft in Lienz, Österreich. Daher sind spannende Wettkämpfe garantiert, ein Genuss für Zuschauer!

Austragungsort

Anmeldung / Meldegeld  >> zur Anmeldung

  • Anmeldeschluss: 03. Mai, 23:59 Uhr
  • Nachmeldungen bis 05. Mai, 8 Uhr nur noch vor Ort möglich!
  • Meldegeld20 Euro bei Voranmeldung, 30 Euro bei Nachmeldung. Betrag wird bei Startnummernausgabe vor Ort fällig.
  • WICHTIG: Deutsche Teilnehmer müssen den Nachweis für eine gültige Dopingpräventionsschulung erbringen.

 

Zeitplan

  • Freitag
    • Freies Training
  • Samstag
    • 8:00 Uhr Startnummernausgabe, Nachmeldungen
    • 9:00 Uhr Ridermeeting
    • 9:30 Uhr Wettkämpfe, genauer Zeitplan wird beim Ridermeeting bekannt gegeben. In allen Klassen mit mindestens 11 Teilnehmen finden Finals statt. In den Klassen K1 Men, Women, Junior Men und C1 unisex werden zusätzlich ein Halbfinale ausgetragen.
  • Sonntag
    • 9:00 Uhr bei Bedarf finden die Finals am Sonntag statt. 
Zeitplan, Plattling DM 2012
vorläufiger Zeitplan
DM-Zeitplan_20120502.pdf
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EM-Teamplätze

  • um folgende Teamplätze kämpfen die Deutschen Starter (Ein Fahrer kann theoretisch in mehreren Klassen starten, z.B. K1 und Squirt)


Klasse K1 men K1 women K1 junior men K1 junior women C1 unisex OC1 unisex
Anzahl 5 3 3 2 3 2

 

Zusätzlich jeweils ein Ersatzmann pro Klasse und 3 Squirter in der Herren- und Damenklasse.

 

Zusätzlich ist Fabian Krummreich als amtierender Europameister in der Klasse OC1 gesetzt.

Anmeldung zum Plattling Rodeo 2012 (5./6. Mai)

  • Deutsche Kanu Freestyle Meisterschaft
  • Deutsche Qualifikation für die Euro 2012 in Lienz

 

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.


Playspots auf einer größeren Karte anzeigen
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Di

10

Apr

2012

Ostertour 2012

April 2012

Ostertour, Kaiserklamm und Loferschlucht

Andere Flüsse, ohne Fotos: Gimbach, Koppentraun, Loferbach, Lammeröfen

Fotos by Dominik Herweg/David Klinke

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Mo

02

Apr

2012

Jetzt anmelden: Frühlingsrodeo Bremgarten

Bald wird es Frühling und es ist wieder Zeit fürsFrühlingsrodeo in Bremgarten. Das Ganze wirdwie immer im kleinen Rahmen stattfinden. Jederder am Wettkampf teilnimmt, wird höchstwahrscheinlich auch mal als Judge oder Schreiber eingesetzt.

Wann: Samstag 28. April, Einschreiben bis 9:30 UhrParkplatz bei der oberen Welle, Ridermeeting10:00, Wettkampfstart 10:30

 

Wo: Bremgarten Upper Wave

 

Anmeldung: dominikscherer@gmx.ch mit Name, Geburtsdatum und Mobile Nummer. Bitte wenn möglichbis zwei Wochen vorher anmelden.Startgebühr: 15 SFr. oder 10 Euro inklusive Mittagessen und Getränk, zahlbar beim Einschreiben

 

Modus: Je nach Teilnehmerzahl gibt es Vorläufe, sind in einer Kategorie weniger als 3 Teilnehmer-Innen, muss bei der nächst höheren Kategorie gestartet werden. Der Wettkampf Modus unddie Kategorien werden am Wettkampf Tag bestimmt.

 

Durchführung: Sobald wir sicher sind, dass der Wasserstand ok ist, geben wir die Durchführung bekannt,spätestens aber am Freitag Morgen. Verunmöglicht der Wasserstand einen Wettkampf, gibtes kein Ausweichdatum. Wenn ihr euch anmeldet, bekommt ihr auch die nötigen Infos mit.

 

Fragen: dominikscherer@gmx.ch oder +4179 789 42 29

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So

01

Apr

2012

5 Jahre rockt das Entchen schon...

Beim Sortieren alter Daten habe ich gestern neben vielen Kajakfotos auch unzählige Videos gefunden. Darunter auch "Entchen Rockt!".

 

Vor 5 Jahren entstand es, als Beitrag für verschiedene Kajakfilm-Wettbewerbe. Da es bei YouTube mittlerweile gesperrt ist, hier nochmal zum anschaun ; )

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Mo

26

Mär

2012

Es lebe Kanu-Rodeo - Wiesenwehr '12

Sie wurde eingeläutet. Die Freestyle Saison 2012 startete mit dem Wiesenwehr Rodeo, in Neuss. Viele rechneten mit einer Zitterpartie bei eisigen Temperaturen, aber Petrus zeigte sich genädig und bescherrte Teilnehmern und Zuschauern sommerliche Temperaturen. Paul Meylahn zeigte der Konkurrenz, dass es nicht viel Wasser braucht um dicke Moves zu fahren.

Trotz schlechtem Wasserstand traffen sich am vergangen Wochenende über 50 Walzenakrobaten am Wiesenwehr (WW), um die besten unter sich zu küren. Der sich dann Westdeutscher Meister auf die Visitenkarte drucken lassen darf. Unter den Teilnehmern waren auch eine ganze Reihe Freestyler aus den Niederlanden. Für sie zählte unter anderem das WW Rodeo als Qualifikation für die Europameiterschaft in Lienz. Ehrgeiz und Spannung waren also garantiert!

Bei den männlichen Junioren deutete von Anfang an alles auf einen spektakulären Zweikampf zwischen den Lokalmatadoren Yannick Münchow und Michel Hasselwander an. Ein high-score Move jagte den nächsten. Sie dominierten die Konkurrenz nach belieben und zogen Runde um Runde weiter. Selbst im head-2-head finale blieb den anderen nur ein staundender Gesichtsausdruck. Doch als nur noch drei überblieben hatte Yannick Pech und wurde dreimal aus der Walze geworfen ohne ordentlich punkten zu können. Lane de Mu aus den Niederlande nutze die Chance und verwies ihn auf den dritten Platz. Doch an Michel führte kein Weg vorbei, mit mehr als doppelt sovielen Punkten sicherte er sich den Westdeutschen Meistertitel und ist damit schon jetzt ein ganz großer Favorit für die DM in Mai.

Die Mädels taten sich mit dem Wasserstand besonders schwer, so waren alle Plätze hart umkämpft. Am Ende konnte sich Daniela Leitman, vor Tanja Keldenic und Madeleine Bor durchsetzen und das Ganze für sich entscheiden.

 

Bei den einarmigen Banditen, den C1 Fahren sah es ähnlich aus. Nur Jonas Unterberg konnte sich etwas absetzen und siegte letztlich verdient vor Max Reinhard und Lars Kohnert bzw. Thomas Hinkel, die sich den dritten Platz teilen.

Die Damenklasse wurde von dem niederländischem Geschwisterpaar Martina und Quérine Wegmann dominiert. Sie spielten Ihre jahrelange Wettkampferfahrung aus. Verdrängten gemeinsam mit Landsfrau Senna Spert alle Deutschen aus dem Finale. Am Ende siegte Martina vor Senna und Quérine. Beste Deutsche und Westdeutsche Meisterin wurde Andrea Kaspers auf Platz 4.

In der Königsklasse, den K1 Herren gab es einen Dreikampf zwischen Titelverteidiger Paul Meylahn, WM-Teilnehmer Christoph Kleemann und Eric Walter. Alle drei marschierten durchs Halbfinale ins Finale. Mit dabei waren noch Nils Storchman und Polo von Ooi. Die allerdings hatten wenig Chancen gegen das Energie geladenen Führungstrio. Im head-2-head Finale konnte Paul Meylahn die erfolgreiche Titelverteidung feiern. Es war allerdings spannend bis zum Schluss. Zwischenzeitlich konnte Christof Kleemann die Spitze erobern, musste sich aber dann doch mit Platz 2 zu frieden geben. Für Eric Walter hieß es Platz 3.

 

Komplette Ergebnislisten findet ihr unter: http://www.into-the-water.com

Es lebe Kanu Rodeo!

 

Nostalgie und Knistern lag in der Luft, als zum Oldschool Rodeo im Lettmann Pinball geladen wurde. Die Herren zeigten beeindruckend, dass Cartweehls im zwei Meter Boot einfach besser aussehen, als mit modernen Stummel-Freestyle-Kisten. Das der Spaß allerdings im Vordergrund stand, blieb außer Frage. Style Boni konnten sogar im Topo Duo ergattert werden!

 

Da am Wiesenwehr kein Sieger ermittelt werden konnte, ging es auf der abendlichen Party weiter. Im head-2-head Finale wurde ein Bier nach dem anderem geleert bis nur noch einer übrig war. ; )

Fotos von: Thomas Engels

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So

25

Mär

2012

Wiesenwehr Rodeo 2012, Neuss

März 2012

Wiesenwehr (Erft)

Fotos by Thomas Engels

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Di

28

Feb

2012

new: Bliss Stick Tuna

Sechs Jahre nach der Erscheinung des Mystics bringt Bliss Stick einen neuen Creeker auf den Markt, den Tuna.

 

Wir hatten die Möglichkeit, den Tuna in Neuseeland und Chile über mehrere Wochen ausgiebig zu testen. Wuchtwasser stand genau so auf dem Programm wie verblocktes Wildwasser, mit bis zu 20 Meter hohen Wasserfällen.

Die Struktur im Oberschiff errinnert teilweise an den Mystic, jedoch unterscheidet sich der Tuna alleine schon in den reinen Fakten stark von ihm. Das deutlich größere Volumen (>300 Liter) und die Gesamtlänge von 256 cm lassen schon erahnen, dass der Tuna seine ganz eigenen Fahreigenschaften hat.

 

 

Die Form folgt dem aktuellen Trend nach schnellen Kajaks. Nicht auf Flachwasser, sondern erst im walzigen unruhigen Gewässern wird klar, dass die homogene Volumenverteilung und die lange Wasserlinie dafür sorgen, dass der Tuna stets oben aufbleibt und dadurch nicht an Geschwindigkeit verliert, wenn er durch Wellen und Walzen bricht. Die Gestaltung der Bootsspitze ist dafür nicht ganz unverantwortlich. Sie ist relativ breit, flach und hat das richtige Maß an Volumen und bleibt spitz genug, um größere Walzen zu durchbrechen. Die ausgeglichene Volumenverteilung lässt das Boot kontrolliert auftauchen. Die Spitze und das Volumen im Heck verhindern das aufkerzen in dicken Walze. Etwas womit man im Mystic manchesmal Probleme hatte.

 

Trotz einer Länge von 2,56 m bleibt der Tuna erstaunlich wendig und agil. Kurskorrekturen bleiben bis zum letzten Moment machbar. Das geht allerdings auf die Kosten der Spurtreue. So ist der Tuna zwar agiler, aber weniger Spurtreu im Vergleich mit Konkurrenten seiner Klasse, zum Bsp. dem ZET Raptor. Könner und angriffslustige Paddler werden die ausgeprägten Kanten lieben, diese können den Anfänger aber schnell zum schwitzen bringen. Denn Fehler verzeiht der Tuna nicht gerne.

Technische Daten Ausstattung
Länge: 256 cm
Breite: 67,5 cm
Volumen: > 300  Liter
Gewicht: 22 Kg
Fahrergewicht: 75 - 110 Kg
Material: Hochleistungs PE
  • Verstellmöglichkeit der gesamten Sitzanlage
  • breiten- und längsverstellbare Prallplatte
  • Rückengurt mit Ratschensystem
  • variable Hüftpolster, auch herausnehmbar
  • voll verstellbare Schenkelstützen
  • Schaumkeile vorne und hinten
  • Wasserablassschraube
  • Fittingset serienmässig

Die aufwendige Sitzanlage von Bliss Stick wiegt zwar viel, passt dafür aber wie angegossen. Mit wenigen Handgriffen lassen sich Sitz und Schenkelstützen individuell anpassen.

zugegeben, so ein Loop schafft man wohl nur am Kaituna
zugegeben, so ein Loop schafft man wohl nur am Kaituna

Fazit: Der Bliss Stick Tuna ist ein gelungenes Boot in dem man sich auf Anhieb wohlfühlt. Er hat viel Volumen, das sehr gut verteilt ist, und ausgeglichene Fahreigenschaften. Ob im Wuchtwasser oder auf der steilen Meile, mit dem Tuna ist man einfach schneller unterwegs.

 

schon gewusst? Der Name Tuna meint nicht den gleichnamigen Thunfisch, sondern ist die Abkürzung für den Neuseeländischen Fluss Kaituna. In Maori bedeutet Tuna übrings Aal.

 



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Di

28

Feb

2012

jetzt anmelden: PLATTLING 2012 (DM+EM Quali)

Es ist amtlich. Die Kayak Freestyle Europameisterschaft 2012 findet in Lienz, auf der Drauwalze statt. Eigentlich sollte die EM auf dem neuen Wiener Wildwasserkanal ausgetragen werden. Da dort die Baumaßnahmen aber nicht pü